Beiträge von Limetti

    Meine Frage zielt darauf ab, was ihr so über solche Leute denkt, die meinen, ihr Hund müsse auf der Stelle mit dem entgegenkommenden spielen, oder den Hund gleich ohne Leine rumlaufen lassen. Ist der Vorstoß eines Hundeführerscheins nicht irgendwie angebracht? Immerhin haben diese Leute ihren Hund im Prinzip nicht unter Kontrolle und signalisieren ihm, zu anderen hinlaufen ist völlig ok, ob Hund, Kind oder sonst jemanden.

    Den Deppen unter den Menschen ist das eh egal und ein Hundeführerschein ändert da gar nichts. Für mich sagen solche Menschen viel über sich selbst aus: Grenzüberschreitende Egomanen, in deren Welt sich alles um sie dreht, denen die Gefühle anderer völlig egal sind und mit denen ich persönlich gar nichts zu tun haben möchte. Und das zeige ich auch.

    Ich kann mich und meine Hunde sehr gut gegen solche Menschen schützen, erstaunlich sind dann die oft komplett kindischen oder hysterischen Reaktionen dieser Menschen, wenn sie in mir ein Gegenüber finden, das Nein sagen kann und es auch durchsetzt.

    Nervt, spricht sich hier aber rum und so habe ich so ziemlich meinen Frieden hier, super selten unangenehme oder unerwünschte Hundebegegnungen und die Menschen lassen mich auch in Ruhe ;-)

    Bonnie war am Anfang auch so. Am Abend ist sie ausgeflippt, rumgeschossen wie ein Floh, konnte schlecht einschlafen, weil sie immer wieder rumflippen "mußte". Ich glaube, es war alles zusammen. Die beginnende Entspannung nach monatelangem Tierheimstress (dort lief sie sehr häufig stereotyp im kreis), das Glück, nicht mehr allein zu sein, neue Eindrücke (denn auch einfach mit jemandem zusammenzuleben sind Eindrücke), die ganze angestaute Energie, die Aufregung - ich hab gar nichts künstlich runtergeschraubt oder trainiert. Wir sind dennoch 4x täglich Gassi gegangen, kurz natürlich, aber das wichtigste war mir Routine. Abläufe, die immer gleich waren, Bonnie einen Rahmen gaben und Halt, die Gewissheit, daß Futter regelmäßig kommt und leisten mußte sie dafür gar nichts. Einfach nur sein, entdecken.

    Und Bonnie ist halt einfach auch der Typ dazu. Super impulsiv, null Geduld, total schnell euphorisch. Später hab ich ihr dann "Ruhe geben" beigebracht, daß sie sich hinlegt, wenn ich merke, daß sie es doch mal wieder übertreibt.

    Mit dem Schnappen - Du hast halt einen im Moment super aufgedrehten Hund, der Dich noch nicht wirklich kennt und dann hälst Du ihn fest. Da bleibt dem Hund fast nichts anderes übrig als zu schnappen

    Was haltet ihr denn von der Zusammensetzung hier?

    Kann man bei Allergien irgendwie nie sagen. Bonnie verträgt vc ziege mit pastinake, den fast identisch deklarierten Inhalt einer anderen Firma überhaupt nicht.


    Und super perfekt verträgt sie jetzt lupovet veggiesens trockenfutter, da ist Zeug drin, hätt ich nie gedacht, dass das geht. Sie hat seitdem 3 !! Kg zugenommen, unglaublich, sie war immer immer viel zu dünn trotz 500 gr Nassfutter pro Tag.

    Fazit: Versuch macht kluch

    Würde mich interessieren, was da eure Erfahrungen so sind. Ich hab bisher ja nur den einen Hund. Bei ihr würde die These wohl passen, und es erscheint mir auch ziemlich plausibel.

    Alle meine Angsthunde schliefen und schlafen zuhause, also dem absolut sicheren Raum, völlig normal in allen bequemen Positionen, Bonnie auch regelmässig völlig breitbeinig auf dem Rücken.

    Chilly der gechillte, schläft super selten auf dem Rücken, für ihn zu unbequem

    Wobei ich irgendwie bei der Rassen Alternative Frage auch die Frage stelle ob nicht vielleicht fast alle Menschen auch mit verschiedenen Typen können? Es vielleicht also nichtmal eine ähnliche Rasse sein müsste.

    ja, ich denke schon, aber da müßten diese Menschen halt über ihren eigenen Tellerrand schaun und auch hinterfragen, warum es genau Rasse x y sein muß. Und warum das ein Hund anderer Rasse oder Mischung nicht leisten kann. Ich rede von Begleithunden, Hunden, die ein Leben begleiten und bereichern.

    Meine Hunde kamen als Individuen, mit ihren Talenten, Interessen und danach habe ich mich gerichtet. Für mich bedeutet Hundehaltung auch Flexibilität des Hundehalters. Und wer das so gar nicht möchte, der soll es lassen. Der kauft ein Stofftier und gut ist.

    Beim Hundekauf wird viel zu oft gefragt: Passt der Hund zu mir, ist das, was der Mensch da erschaffen hat, gut genug für mich. Viel zu selten wird gefragt: Passe ich (als Mensch mit meinem Charakter und Fähigkeiten) zu (m)einem Hund?

    Und hier hat niemand gesagt, ein Malteser wäre eine Alternative zum Bully -Ann- , man muß nicht mit aller Gewalt etwas verdrehen.