Beiträge von Limetti

    Ich finde, es kann anderen, auch dem Staat oder sonstigen Behörden, komplett wurscht sein, wie ich meinen Hund davon abhalte, Schaden zu verursachen, solange ich keine Tschrelevanten Methoden verwende.

    Der eine vertraut auf 99ig-prozentigen Gehorsam, der andere auf anderes. Muß ja nicht nur ein Weg richtig sein.

    Prüfungen orientieren sich viel zu sehr am Hund. Wenn von einem Hund dies und jenes gefordert wird, dann wird geprüft, ob der Hund das kann oder nicht. Es wird nicht geprüft, ob sich der Mensch dazu eignet, einen Hund zu halten oder speziell diesen Hund.

    Ich persönlich wäre zb überhaupt nicht der Typ für einen Malinois. Ob ich so einen Hund halten könnte, keine Ahnung, aber Hunde, die sich gegen mich wenden, wären nicht so mein Typ. Ich will nicht "diskutieren". Ich will Weicheier, sowas wie Chilly oder Bonnie. Damit kann ich auch super umgehen. Aber Bonnie würde in München die Hundeführerscheinprüfung dennoch nie bestehen. Wozu soll ich mit meinen Hunden Dinge üben, wozu sie nicht gemacht sind und die wir im Alltag niemals so leben?

    Wenn ich für mich und meine Hunde den perfekten Lebensweg gefunden haben, dann möchte ich nicht vom Staat bevormundet werden, wie ich mein Leben zu leben habe, möchte nicht von irgendwelchen Klugscheißern beraten werden und mich nicht von irgendwelchen Typen prüfen lassen, ob ich gut genug bin, um Hunde zu halten.

    Moment - wir sprechen gerade von zwei verschiedenen Dingen. Ich spreche von Körpersprache des Hundes und derlei mehr.

    und auch das ist einem Trend unterworfen. Derzeit ist zb modern, daß irgendwie alles Stresssignale sind. Daß der Hund am besten am Boden festgetackert wird, ständig Impulskontrolle übt und nur noch 5 Minuten täglich Umweltreizen ausgesetzt wird, weil alles andere stresst. Jeder Atemzug ist unerwünschtes Jagdverhalten, daß man unterbinden muß.

    Mal sehr überspitzt gesagt. Gehör findet, wer am lautesten plärrt, wer sich von den ganzen Fachleuten und "Fachleuten" geschickt in den Mittelpunkt drängen kann und auf wichtig macht. Von solchen Menschen möchte ich nichts lernen.

    Und auch, wenn das ein wenig Whatabout ist, aber ich fände da im Bereich Kleintiere eine extrem viel größeren Handlungsbedarf, aber das sind halt keine Hunde und stört deswegen niemanden emotional, denn diese Tiere verrecken halt still und ungesehen.

    Ich weiß nicht, warum immer nach irgendwelchen Obrigkeiten gerufen wird, die irgendwas regeln sollen. Man hat dennoch selbst einen Mund. Man lebt nun mal in einer Welt voller Menschen. Und da wird es immer Reibungspunkte geben.

    Was die Hampel da machen ist ja nicht mit anzusehen. Das Hilft ja total da mit den Latten draufzuhämmern. Leute echt jetzt? Wieviele Männer sind das und wieviele Möglichkeiten sehe ich da in den bereits ersten 10 sekunden den Hund zu packen?

    wie im richtigen Leben, die besten Fußballer sitzen immer auf der Zuschauerbank :hust:

    wäre doch super, wenn Menschen allgemein, mit oder ohne Hund in unseren Gesellschaften wo Hunde gehalten werden und das gilt ja weltweit ein bisschen aufgeklärter und Wissender wären und eben nicht "egal wie" handeln, weil das nunmal maximal kontraproduktiv ist, wie die meißten Menschen intuitiv handeln.

    die Wahrscheinlichkeit, als Passant eine heftige Attacke eines Hundes zu erleben, geht ja doch eher gegen Null. Ich mache auch keinen Kurs, was ich machen soll, wenn ein Flugzeug ins Nachbarhaus kracht. Ich würde intuitiv handeln.

    Nein, ich denke auch nicht, daß die Gesellschaft lernen muß, beißende Hunde von Menschen zu lösen.

    Also wenn ich einen besonders sturen oder extrem ängstlich oder wie auch immer extrem gelagerten Hund habe, kann ich den halt nicht frei laufen lassen.

    warum nicht? Es kommt ja immer drauf an, wo man ihn frei laufen läßt.

    Und ja, das wäre mein Traum. Dass nur Hunde frei laufen, die zuverlässig auf den Rückruf hören

    Naja, dafür brauchst Du dann aber auch Hundehalter, die ihren Hund auch rufen, wenns ist ;-)


    All diese Prüfungen lehren eines nicht: Mitdenken, Vorausschauen, Rücksicht nehmen. Sieht man im Straßenverkehr, in allen Berufen, wo man mit Menschen zu tun hat, überall dort, wo viele Menschen aufeinander treffen. Du kannst noch soviel Prüfungen einführen, Strafen verhängen, das Zusammenleben wird gleich schwierig bis ätzend bleiben.

    ja auf dem Video sieht das so aus, als ob der Husky unvermittelt rüberzieht, die Frau stürzt und fällt auf den Husky, der dabei mit dem Hinterteil auf den Boden gedrückt wird. Kann also durchaus schmerzbedingte Aggression sein, Jagdverhalten spielt da gar keine Rolle