Ich nutze das jetzt allgemein, um meinen Gedanken loszuwerden und will niemanden damit angreifen. Aber ich finde es immer wieder überraschend, daß gesagt wird, in deutschen Tierheimen sitzen nur Problemhunde, also holt man sich einen Direktimport aus dem Ausland.
Das passt für mich überhaupt nicht zusammen. Warum ist man denn der Meinung, Auslandshunde hätten weniger Probleme mit uns?
Und Tierheime sind keine Supermärkte, wenn heute kein passender Hund dabei ist, dann kommt der morgen oder übermorgen oder in 5 Monaten, der Züchter schmeißt ja auch nicht mit Welpen nur so um sich, die jederzeit und sofort zur Verfügung stehen.
Wenn einem ein Tierheim taugt, dann kann man dort seine Daten hinterlegen und um Zusammenarbeit bitten, sprich, man wird informiert, wenn sie einen evtl passenden Abgabehund haben oder was hören. Und für mich wäre es zwingend, daß eine Auslandsorga mit Pflegestellen in Deutschland arbeitet und im Notfall den Hund zurücknehmen könnte, wenn es nicht passt. Das ist mir deswegen wichtig, weil ich möchte, daß eine Orga Verantwortung übernimmt und nicht nur Handel betreibt (und für mich dann somit sowieso keine Tierschutzorga mehr ist).
Und last but not least, ja es gibt viel Elend auf der Welt, aber eben auch in Deutschland. War ja bei Bonnie der Fall, 70 Hunde eines Messis in Deutschland, es ist halt nicht so, daß bei uns alles so super läuft. Grad bei kleineren Rassen/MIxen lese ich immer wieder von Hilferufen von Vereinen, weil wieder mal ein deutscher Messifall aufgeräumt wurde, befreite Hunde in einem unfaßbaren Zustand, die dann ein Zuhause suchen.