Beiträge von Limetti

    Ja, ich finde es einfach in keinster Weise unterstützenswert, daß der Staat plötzlich entscheiden kann, diese Mischung/Rasse ist zu gefährlich, wir ziehen nun alle ein, verwahren sie oder bringen sie um. Und dann seh ich mir Chilly an (denn so eine Staatsmacht endet ja nicht automatisch bei dem "gewünschten" Ziel), stelle mir vor, daß die Polizei meine Türe aufbricht, meinen Hund mitnimmt und ich bin machtlos. So etwas kann man doch nicht unterstützen.

    Wozu ist das relevant in Bezug auf den XXL-Bully?

    Die Todesfälle durch Hunde in GB wurden zu einem sehr großen Teil von diesen XXL-Bullies verursacht.

    Ob dies nun durch eine genetische Fehlprogrammierung bedingt ist, oder ob die Genetik hergibt "besonders leicht aus der Bahn geworfen werden zu können" - unterm Strich bleibt das Resultat doch gleich: Tote Menschen, deutlich mehr als in den Jahren zuvor, wo der XXL-Bully noch nicht präsent war.

    Naja, unterstützt man den Tod von allen Hunden einer Rasse/Mischung, die in der Gesamtheit evtl gefährlicher ist, aber nicht das einzelne Individuum, öffnet man die Türe zum Tod letztendlich sehr vieler Hunde und weiterer Rassen/Mixe, denn wo zieht man denn die Grenze? Warum ist das da plötzlich so ok, Lebewesen auszulöschen?

    Ich hab noch die Zeit erlebt, als der Golden Retriever extrem boomte, aus den Massenzuchtsanstalten kam und mit "idiopathischer Aggression" aus dem Blauen heraus Menschen angriff. Das war damals schon ein größeres Thema. Wäre dann in der heutigen hitzigen "tötet sie alle" Stimmung vielleicht gleich mal als nächstes dran.

    Aber ich merke, meinen Gedankengang versteht grad kaum einer.

    Hier in Deutschland fehlt vernünftiges Zahlenmaterial.

    in GB auch:

    "All stakeholders we consulted agreed that there is a critical lack of accurate and comprehensive data on dog bites and strikes. Existing data and information relies heavily on hospital admissions and media reports. These are often incomplete, inaccurate and lack essential information around the context in which the incident occurred.

    It is not compulsory to report or record dog bites, so there are currently insufficient robust statistics on bite rates across a range of different breeds. There is no accurate, reliable database to document all dog bites and strikes, so it is not possible to monitor and analyse incidents, or understand all the relevant causal factors.

    These include many factors that could culminate in a serious incident, such as:

    • genetics
    • breed
    • development during gestation and early life
    • training
    • experiences in the run-up to the bite or strike (meaning, what triggered it)
    • understanding of the dog’s potential mental state during the incident

    All of the above is coupled with a need for a more consistent and standardised way of reporting dog bites, for example, using the Dunbar Dog Bite Scale which includes a six-point severity scale. Opportunities are also missed to photograph, measure, and extract DNA from dogs following incidents especially when they have been killed at the site.

    We support the suggestion that an inquest-like approach could be taken to bites or strikes. This would enable the collection of meaningful data that could inform more effective approaches to minimising risks from dogs."

    Animal Sentience Committee report: XL Bullies and the Dangerous Dogs Act - GOV.UK

    Ich kann dir nur darauf antworten, da ich für beide Hunde nur ältere Modelle habe. Aber ich habe beide Tracker in einer App. So kann ich mir meinen Standort und beide Hundestandorte in einer Karte anzeigen lassen, oder zwischen den beiden Hunden wechseln.

    Coco hat den XL, oder? Bist Du damit zufrieden? Vom Preis her ist der gleich mit dem kleineren, also werd ich für Chilly wahrscheinlich den kaufen