Beiträge von Limetti

    Manche Fragen sind so persönlich, so intim, daß ich mich wundere, warum sie in einem öffentlichen Forum gestellt werden, wo die ganze Welt mitlesen, urteilen und verurteilen kann.

    Wie soll "die Welt" denn helfen bei einer Entscheidung, oder ist es vielmehr die Suche nach einem geheimen Segen, den man erhält, wenn in diesem Thread nun bitte möglichst die ganzen Befürworter antworten? War das der Wunsch?

    Da ich generell gegen Wettkampfsport mit Tieren bin, weißt Du nun meine Antwort. Mach Leichtathletik, Kanufahren, Fechten, messe und beweise Dich selbst mit Deinesgleichen, wenn Dir so nach Wettkampf ist und akzeptiere und respektiere ein Tier so wie es ist. Finde seine Fähigkeiten, fördere sie, lebe sie mit ihm.

    Oder gib ihn ab und hol Dir keinen neuen.

    Diese Meinung will man hier zwar vermutlich nicht hören, aber da ich Teil der Welt bin, in die Dein Anliegen gerufen wurde, mußt Du das Echo ertragen.

    Wenn man Kühen nicht begegnen will dann darf man nicht wandern in der Weidesaison oder dreht halt sofort um wenn man sie sieht.

    ich bin Team "nicht in der Weidesaison wandern, wo Kühe sind".

    Also allein bei der Vorstellung, wir würden angegriffen und ich würde die Hunde ableinen, also Chilly ist normal aufgewachsen und kann Gefahr richtig einschätzen, da bin ich überzeugt, aber Bonnie würde fiddelnd und fiepend auf die Kuh zulaufen und dann vor meinen Augen von der Kuh was auch immer werden. Ne, unvorstellbar.

    Aber ich hab eh selbst total Schiß vor Kühen.

    so meine eigenen Gedanken: Ich glaube, auf manchen Bergen/Wanderwegen sind Kühe generell einfach nicht mehr gechillt, weil x Wanderer durch ihre Herde latschen, viele Leute die Kühe streicheln wollen, Selfies machen, Kinder hinlassen und eben auch ihre freilaufenden Hunde mal eben jagen etc lassen.

    Und dann ist halt irgendein Hund der letzte Tropfen, der allein durch seine Anwesenheit die genervten Kühe nicht mehr freundlich sein läßt.

    Kann damit natürlich auch falsch liegen

    hier darf ichs ja schreiben: Ich bin total verliebt in Maltipoos, also wirklich alle, die ich bisher getroffen habe, waren offene, freundliche, flippige Hunde :smiling_face_with_hearts:

    Vorhin haben wir einen Maltipoowelpen getroffen, er hat zarte Kontakte zu Chilly geknüpft. Und halt nicht so klein und gebrechlich wie ein Malteser. Also sowas könnte ich mir als Hund in der Rente vorstellen :smiling_face_with_hearts:

    Wie diese Empathie aussehen soll?
    Zum Beispiel indem man sagt "Man sollte ein Tier nicht unter der eigenen finanziellen Situation leiden lassen. Mir tun die Menschen leid, die vor diese Wahl gestellt werden. Die Menschen, die sich von geliebten Tieren trennen mussten/müssen, oder die nun nach Jahrzehnten zum ersten Mal nach dem Tod ihres Vierbeiners kein neues Tier aufnehmen können. Ich finde es stark von jedem, der das Verantwortungsgefühl besitzt, zu erkennen, ob er sich ein Tier leisten kann oder nicht. Aber dass es gesellschaftlich so weit gekommen ist, dass das so viele betrifft, ist einfach traurig."
    Anstatt so zu tun (bzw. es so zu formulieren, vll war es ja anders gemeint, passiert ja schnell im Internet), als wäre Tierhaltung grundsätzlich ein Luxus und es schon fast dreist, dass man möchte, dass Tiere Teil des eigenen Lebens sind.

    ja Internet, lassen wir diese Diskussion, weil da mal wieder soviel Quatsch interpretiert wird, und auf daß hab ich keinen Bock