Es kann sehr heilsam sein, sich mal in diversen FB-Gruppen umzusehen, um die ganzen gescheiterten "Ich hab mich in ein FOTO! verliebt" Mensch-Hund Dramen zu lesen. Ich war kurzzeitig mal in einer Angsthundegruppe, weil ich dachte, dort gibts sinnvollen Austausch von wissenden Menschen,
Das ganze war die Hölle. Unseriöse Orgas und Besitzer, die mit ihren Hunden null zurechtkamen, weil aber auf dem Foto waren die doch so lieb und süß und Hunde, die ganz einfach nur leiden, leiden, leiden, bei solchen Menschen, die so unvernünftig und egoistisch und selbstverliebt Hunde via Mausklick nach Foto aussuchen. Ich kanns echt nicht mehr hören, dieses "ich habe mich ins Foto verliebt". Neuzeitshopping eines Lebewesens. Ich kauf meine Schuhe auf diese Art, aber keinen Hund, zumindest nicht, wenn man eigentlich keine Ahnung hat, was man da tut. Und auch keine Ressourcen hat, die man Erfahrungsschatz nennt.
Es gibt wirklich so unendlich viele Hunde vor der Haustüre, die man sich ansehen kann, anfassen, kennenlernen. Im TH und auf Pflegestellen. Denn nein, man rettet Hunde nicht, indem man sie unerfahren einfach hierherholt und dann hofft, daß es schon klappen wird.
Kann klappen, aber in vielen Fällen nicht, TschHunde sind kein Exeriment und ein "oh, das sollte nun aber nicht drin sein, wonach es auf dem Foto aussieht" ist von vorneherein einfach nur schlecht.