Beiträge von Limetti

    Es kann sehr heilsam sein, sich mal in diversen FB-Gruppen umzusehen, um die ganzen gescheiterten "Ich hab mich in ein FOTO! verliebt" Mensch-Hund Dramen zu lesen. Ich war kurzzeitig mal in einer Angsthundegruppe, weil ich dachte, dort gibts sinnvollen Austausch von wissenden Menschen,

    Das ganze war die Hölle. Unseriöse Orgas und Besitzer, die mit ihren Hunden null zurechtkamen, weil aber auf dem Foto waren die doch so lieb und süß und Hunde, die ganz einfach nur leiden, leiden, leiden, bei solchen Menschen, die so unvernünftig und egoistisch und selbstverliebt Hunde via Mausklick nach Foto aussuchen. Ich kanns echt nicht mehr hören, dieses "ich habe mich ins Foto verliebt". Neuzeitshopping eines Lebewesens. Ich kauf meine Schuhe auf diese Art, aber keinen Hund, zumindest nicht, wenn man eigentlich keine Ahnung hat, was man da tut. Und auch keine Ressourcen hat, die man Erfahrungsschatz nennt.

    Es gibt wirklich so unendlich viele Hunde vor der Haustüre, die man sich ansehen kann, anfassen, kennenlernen. Im TH und auf Pflegestellen. Denn nein, man rettet Hunde nicht, indem man sie unerfahren einfach hierherholt und dann hofft, daß es schon klappen wird.

    Kann klappen, aber in vielen Fällen nicht, TschHunde sind kein Exeriment und ein "oh, das sollte nun aber nicht drin sein, wonach es auf dem Foto aussieht" ist von vorneherein einfach nur schlecht.

    Haareis:

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    Rauhreif:

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    Wobei halt die Einteilung mit "Anfänger vs Erfahren" auch viel Diskussionsspielraum läßt. Anfänger, die Gespür haben, schnell lernen, können durchaus fähiger sein als alte Hasen. Ich kenne durchaus einige Leute, die "immer schon" Hunde hatten und trotzdem keine Ahnung von Hunden haben, sich null fortgebildet haben, immer noch den selben alten Müll von sich geben und immer noch nicht in der Lage sind, Hunde zu verstehen. "Oh schau doch, die spielen so schön, sie wedeln doch mit dem Schwanz" etc.

    Es muß halt passen. Was nützt einem Anfänger ein Malteser, mit dem er dann so 15 Jahre zusammenlebt, wenn er vom Charakter eher einen groben Kracher bräuchte. Wichtig ist zu sehen, wozu wurde der Hund ursprünglich gezüchtet, was bringt er mit, was kann ich davon überhaupt nicht brauchen, weils nicht passt.

    Hängt vermutlich auch mit der individuellen Lebenserfahrung zusammen, wie skeptisch man dem Sammeln von Tieren gegenübersteht. Wenn man so einiges gesehen hat, wo es eben den Bach runter ging, sieht man das halt mit anderen Augen. Es braucht sich ja auch kein "Vieltierhalter" zu rechtfertigen, als ob man den Segen von außen bräuchte

    Hat sie das wirklich nicht oder überkompensiert sie extrem?

    Ist ne ehrliche Frage in die Runde, ich kann sowas nicht gut einschätzen.

    für mich ist das überdrehte getue mit dem ständigen Lachen ein Zeichen, daß sie mit Selbstbewußtsein gewaltige Probleme hat, also eher wenig hat und ein eher unsicherer Mensch ist. Ich finde, vieles was sie so sagt, zumindest früher war das so, daß das sehr vernünftig klang und ich denke, wenn man mit ihr alleine am Tisch sitzt und in aller Ruhe mit ihr redet, dann braucht sie dieses Gelache auch nicht