Beiträge von Limetti

    Ich würde das Risiko sehen, dass dein Hund Silvester mit zunehmender Böllerhäufigkeit irgendwann überdreht und auch ausrastend durch das Haus randaliert.

    Ah so, ne das denke ich nicht, daß das passieren wird, sie möchte ja den Ball und sollte ich merken, daß sie zu Ballgeil werden sollte bei Knallen etc kann ich den ja ausschleichen.

    Aber wie hast du das gemacht? Ich würde ja gerne Desensibilisieren, aber mir fehlen die Ideen wie ich das machen soll ohne selbst regelmäßig einen Böller zu werfen 😅

    Böller hab ich gar nicht geworfen, und auch keine Kracher.

    Ich habe ganz klein begonnen. Alles, was lautere Geräusche macht, wird positiv besetzt. Der Schlüssel fällt zu Boden, super, es gibt Belohnung. Für Bonnie hab ich einen Ball verwendet, den sie nur bei Lärm bekommt, weil sie halt schon ziemlich ballgeil ist. Wichtig ist, es darf nicht so laut sein, daß sie Angst kriegt. Kugelschreiber fallen lassen, Karabiner sanft gegen Schrankwand, Gabel auf Boden usw. Alles was Krach macht, ist einfach toll.

    Ein Geräusch findet Bonnie gleichwertig schlimm wie Kracher: Stein gegen Metall. Und das hab ich geübt, zu Beginn klitzekleine Kieselsteine gegen Metallmülleimer (im Freien). Und es ist immer toll, immer super Spiel und immer in einem Level, wo noch keine Angst ist, aber evtl ein unangenehmes Gefühl. Ich konnte das Steigern bis zu faustgroße Steine gegen Metall, wir haben den ganzen Sommer geübt. Mal mehr, dann wieder Pausen, ohne Schema, so wie ich das Gefühl hatte, daß es passt, nicht zuviel wird. Wichtig ist, langsam zu steigern und dem Hund keinen Streß machen. "Knall ist Ball", wie ein Signal für 'jetzt geht die Post ab'.

    :???: Das war ne stinknormale Frage. Ganz evtl. interessiert es mich naemlich, wie es mit dem Schaetzchen weitergeht. Ich hab nur keine Lust den Algorithmus mit etwas zu fuettern, was ich definitiv nicht staendig sehen will (in erster Linie die ganzen pseudo-wichtigen 'Experten' die sich da tummeln und um likes und follower kaempfen). Ich hab den grad erst umtrainiert :p Es haette ja sein koennen, dass jemand einen Link ausserhalb von Insta hat.

    ah so, dann hab ich das falsch verstanden. Mein Algorithmus ist total willkürlich, egal was ich anklicke, weil mir meine Schwester abends immer "Gute Nacht Reels" mit Bärchen und Co schickt :rolling_on_the_floor_laughing:, dass jetzt zu Sam was kam, war echt Zufall. Hier noch aus dem Kommentar Erklärtext des Erstellers: "Wir haben den Artikel und somit die Einschätzung der Situation vom Kinder- und Tierschutzhof Hahnenberg gelesen, aufmerksam und differenziert. Und ja: In einigen Punkten hat der Verein recht.
    Bei großen, kräftigen Hunden sind äußere Blutspuren kein verlässlicher Maßstab.
    Bisse können Quetschungen, innere Blutungen oder Gewebeschäden verursachen, ohne dass viel Blut sichtbar ist.
    Das ist fachlich korrekt und das stellen wir nicht infrage.

    Was wir aber sehr wohl infrage stellen, ist der Ton und die Richtung dieses Artikels.

    Aus Kommentaren in sozialen Netzwerken wird ein moralischer Zeigefinger.
    Aus Mitgefühl wird Schuld gemacht.
    Und aus einem konkreten Einzelfall wird eine abstrakte Grundsatzdebatte.

    Niemand hier sagt, dass andere Hunde weniger leiden.
    Niemand behauptet, Sam stehe „über allem“.
    Und ganz sicher will niemand Sam als Symbolfigur missbrauchen.

    Aber irgendwo muss man anfangen.
    Und dieser Fall ist real.
    Dieser Hund ist real.
    Und dieser Mensch, der sich schon Jahre um Sam gekümmert hat, ist real.

    Der Bruder wird im Artikel auf einen „Angehörigen“ reduziert ,
    ohne zu benennen, dass genau dieser Mensch konstant da war von Anfang an, Verantwortung übernommen hat, Auflagen akzeptiert und Sam Stabilität gegeben hat.
    Menschlichkeit ist kein Risiko.
    Menschlichkeit ist oft genau das, was Eskalation verhindert.

    Wir wehren uns nicht gegen Auflagen.
    Nicht gegen Regeln.
    Nicht gegen Verantwortung.

    Wir wollen Ruhe, Frieden und eine individuelle Betrachtung dieses Falls.
    Wir wollen, dass ein Hund und ein Mensch, die sich kennen, wieder zusammenfinden dürfen, unter klaren Bedingungen, zum Schutz aller.

    Es ist traurig, wie viele Hunde ein schlimmes Schicksal erleiden.
    Aber das darf kein Argument sein, gar keinem mehr zu helfen.

    Danke an jeden einzelnen Menschen,
    der hinschaut statt wegzusehen,
    der differenziert denkt statt pauschal zu urteilen,
    und der, so wie wir, einfach möchte,
    dass Sam wieder nach Hause darf. 🤍
    #Samneedsfamily"

    Es ist niemand gezwungen, einen Link anzuklicken, man kann sich aber auch solche Kommentare sparen, da hier ständig irgendwelche Instalinks, einschl. in diesem Thread, gepostet wird. Eigenverantwortung, weiter scrollen, Thema erledigt. So einfach

    Gibt genug ganz normale Hundehalter, wie würden sich genauso um Nachbarskatze kümmern wenn das blöde Vieh arme Ding im eigenen Garten liegt.

    was haben denn diese komischen Nebenbeispiele hier eigentlich zu suchen? Flying Paws fängt von irgendwelchen Threads an, Du jetzt mit Katzen. Hier gehts um einen ganz konkreten Fall, sollen solche Beispiele dann ablenken? Verharmlosen, weil andere "auch so sind"? Kapier ich nicht, diesen Diskussionsstil