Beiträge von Limetti

    Ich meinte Euthanasie nicht als Präventionsmaßnahme, sondern ob wir nicht viel mehr präventiv machen müssten, damit überhaupt nicht so viele Euthanasien notwendig sind. Und wo man da eben ansetzten kann. :smile:


    Also quasi, ist es nicht zu einfach und egoistisch jeden Hund, der schwer auffällig wird, zu töten und dann den nächsten Welpen zu kaufen (überspitzt!). Sondern, was können wir auf Dauer tun, die Zahl an extrem gefährlichen Hunden in unserer Geschellschaft zu verringern.

    Uns und den Hunden zu liebe.

    die Frage ist, haben sich die wirklich schlimmen Hundeangriffe tatsächlich prozentual gesteigert, oder gibt es nur deswegen mehr gefährliche Hunde, weil mehr Hunde gehalten werden?

    Vieles hat man früher einfach nicht mitbekommen. Es gab schon immer auch Trainer/innen oder sich berufen Fühlende, die gefährliche Hunde aufgenommen haben mit dem Traum, sie zu resozialisieren. Dabei hat mancher auch sein Leben verloren oder wurde schwerst verletzt, nur hat das damals niemanden interessiert, weils noch kein Internet gab. Man hat das als "Insider" mitbekommen, wenn man in der Hundeszene tätig war, nach Außen trat so gut wie nichts.

    Es gab sie auch schon immer, die wirklich gefährlichen Hunde und sie wurden auch nicht immer klammheimlich irgendeinem Jäger übergeben, sondern einfach eingeschläfert. Der Stellenwert des Hundes, der Menschen wirklich schwerst verletzt oder getötet hat, war ein anderer als heute im "Herzcheninternet", wo Hundeleben bei vielen mehr wert ist als Menschenleben. Zumindest, so lange sie nicht ihr eigenes Leben opfern müssen, sondern einfach nur immer fordern, daß man die armen Hunde doch nicht einschläfern darf und dadurch fordern, daß andere den Kopf hinhalten.

    Was man tun kann um vorzubeugen? Nichts, wenn ich mir die zunehmende Verblödung der Menschen im Umgang mit Tieren so ansehe

    Es ist so dumm, wenn es um Farben geht gilt doch eigentlich nur das eine: Wir alle bluten rot.

    Für mich ist halt Neger einfach das deutsche Pendant zum französischem negré was ja wiederum vom lateinischen niger herstammt. Also einfach schwarz.

    und so kann man halt nur reden, wenn man innerhalb der Machtstruktur die richtige politisch konstruierte Farbe hat und quasi ganz oben sitzt und somit auch die Macht über die Verwendung der Sprache besitzt ;-) Und es mag für Dich nur ein Wort sein, aber es geht hier nicht um Dich, sondern um die Bedeutung dieses Begriffs und was er bei schwarzen Menschen anrichten kann und im Laufe der Geschichte alles angetan hat. Es geht eben viel mehr als um 'Farbe' und pinke Adern und daß unser aller Blut rot ist.

    Wegen dem Geheule. Es wirkt für mich geschauspielert.


    Und "er hat es nicht besser gewusst" gilt sonst ja auch nicht.

    Spätestens nach der ersten Bulldogge hätte er es aus erster Hand wissen können.

    dann solltest Du doch die ganze doku ansehen finde ich.

    Also ich fand ihn ehrlich und ich kann mir auch gut vorstellen, wenn man einen Hund einer Rasse hatte und den geliebt hat und irgendwann wird einem bewußt, auch emotional bewußt, was dieser Hund leiden mußte und man hat es nicht gesehen, obwohl es überdeutlich zu sehen gewesen wäre - mich würde das umbringen.

    Und wenn er dann weint, weil ihm das klar wird in manchen Situationen, dann finde ich das ehrlichgesagt auch bewegend, und zu diesem Schmerz fühlen muß man auch erst mal in der Lage sein (also Detlef muß in der Lage dazu sein). Viele Menschen sind es eben nicht.

    Ich auch. Der Beitrag war zwar ganz gut, klang aber so, als seien praktisch alle oder zumindest der Großteil aller Rassen Qualzuchten - in der Realität ist das Gegenteil der Fall.

    Das fand ich jetzt zb gar nicht, es wurde doch nicht gegen alle Rassen gewettert. Nur, daß es nicht so weitergehen kann wie bisher, sollte allen klar sein, denn auf diesem Wege wie jetzt, wo Optik ja bei vielen Rassen das einzige wirkliche Kriterium ist, wird jede Rasse kaputt gehen.

    Hat mit 'superperfekt Leben' im Einzelnen nichts zu tun. Es spielt alles zusammen.

    ja eben, und deswegen müßte man superperfekt leben oder sich gleich erschießen, denn allein die Tatsache, daß wir in Dtl in diesem Luxus leben, macht uns 'schuldig'

    Und es ist für mich dann dennoch ein Unterschied, ob ich mir wissentlich einen völlig kaputten Hund hole, der dann 24/7 neben mir tatsächlich leidet, um sein Leben kämpft, oder wie die Foldkatzen verkrüppelt vor Schmerzen nicht mehr gehen können, oder ob man erst mal bei jedem Produkt recherchieren muß, ob nicht irgendwer zu Schaden kommt (und irgendwer kommt immer zu Schaden).

    Deswegen finde ich es einfach unerträglich nervig, wenn man in einem Beitrag über Qualzucht dann mit xyz daherkommt.

    Allein als Hundehalter sind wir alle verantwortlich für den Tod ziemlich vieler Tiere. Ja und ich bin dennoch so ein schlechter Mensch, daß ich Hunde halte. Obwohl ich es weiß, daß deswegen andere Tiere sterben. Und ich kaufe Veggieschnitzel für mich.

    Und ich bin dennoch gegen Qualzucht und gegen die Art, wie Hunde gezüchtet und auf Ausstellungen mißbraucht werden.

    ich krieg die Kurve nicht von Aufklärung über Qualzucht zu "wir leben nun alle superperfekt". :thinking_face:

    Ich schau mir jetzt die Doku mal an