Ich meinte Euthanasie nicht als Präventionsmaßnahme, sondern ob wir nicht viel mehr präventiv machen müssten, damit überhaupt nicht so viele Euthanasien notwendig sind. Und wo man da eben ansetzten kann.
Also quasi, ist es nicht zu einfach und egoistisch jeden Hund, der schwer auffällig wird, zu töten und dann den nächsten Welpen zu kaufen (überspitzt!). Sondern, was können wir auf Dauer tun, die Zahl an extrem gefährlichen Hunden in unserer Geschellschaft zu verringern.Uns und den Hunden zu liebe.
die Frage ist, haben sich die wirklich schlimmen Hundeangriffe tatsächlich prozentual gesteigert, oder gibt es nur deswegen mehr gefährliche Hunde, weil mehr Hunde gehalten werden?
Vieles hat man früher einfach nicht mitbekommen. Es gab schon immer auch Trainer/innen oder sich berufen Fühlende, die gefährliche Hunde aufgenommen haben mit dem Traum, sie zu resozialisieren. Dabei hat mancher auch sein Leben verloren oder wurde schwerst verletzt, nur hat das damals niemanden interessiert, weils noch kein Internet gab. Man hat das als "Insider" mitbekommen, wenn man in der Hundeszene tätig war, nach Außen trat so gut wie nichts.
Es gab sie auch schon immer, die wirklich gefährlichen Hunde und sie wurden auch nicht immer klammheimlich irgendeinem Jäger übergeben, sondern einfach eingeschläfert. Der Stellenwert des Hundes, der Menschen wirklich schwerst verletzt oder getötet hat, war ein anderer als heute im "Herzcheninternet", wo Hundeleben bei vielen mehr wert ist als Menschenleben. Zumindest, so lange sie nicht ihr eigenes Leben opfern müssen, sondern einfach nur immer fordern, daß man die armen Hunde doch nicht einschläfern darf und dadurch fordern, daß andere den Kopf hinhalten.
Was man tun kann um vorzubeugen? Nichts, wenn ich mir die zunehmende Verblödung der Menschen im Umgang mit Tieren so ansehe