Beiträge von Limetti

    Meiner Meinung nach wird es im Endeffekt einfach darauf hinauslaufen, dass sich viele Tierbesitzer die Tierarztkosten nur noch in begrenztem Rahmen werden leisten können.

    aber man kann doch Versicherungen abschließen? Warum sollen sich Tierhalter dann die Tierarztkosten nicht leisten können? Im TSchutz gibts ja nicht nur alte und todkranke Hunde, die man nicht mehr versichern lassen kann. Also braucht man doch gar nicht zu jammern? Ich versteh diesen Gedankengang grad nicht.

    Früher waren TAKosten nicht so hoch (aber tw eben schon) und man hatte gar keine Möglichkeit als Option Sparbuch. Heute sind die TAKosten hoch und kann von Tag 1 an meinen Hund versichern lassen. Wo ist das Problem?

    Meine Hunde müssen keine Kilometer absolvieren, sondern wir gehen so, wie sie Bock haben und inzwischen kommen wir bei gleicher Zeit immer weniger weit, weil schnüffeln und schaun viel wichtiger geworden ist als früher. Wir sind halt unterwegs, solange, wie die Runde dann eben dauert. Das Gassi soll gut für die Hunde sein, sie sollen da Hundedinge machen können in ihrem Tempo:smiling_face_with_hearts:Wir waren vorhin im Wald, wie weit? Keine Ahnung. Wie lange? Auch keine Ahnung, weil meine Armbanduhr kaputt ist. Wars schön? Ja. Sind die Hunde zufrieden und sind gut drauf? Ja. :herzen1:


    Ich finde diese Rankings und "ich gehe täglich 5 Stunden und 30 km" einfach nur lächerlich und in manchen (oder vielen) Fällen auch nicht ehrlich und glaubwürdig. Aber das Internet wills halt hören, also ruft man es hinaus :lachtot:. Wers braucht :ka:

    denke ich, dass für die allgemeine Gesellschaft keine tatsächliche Gefahr von ihm ausgehen wird.

    Er wird wohl nie ohne Beißkorb und Leine in der Öffentlichkeit geführt werden.

    ?

    Weißt Du mehr als wir? Oder war das nur ein Glaskugelwurf und die Hoffnung, daß die Halter sich tatsächlich an das halten? Wenn kein Gefahrenbewußtsein da ist, wird früher oder später der Zeitpunkt kommen, wo man denkt: "Ach, da ist ja grad niemand weit und breit, jetzt kann er mal frei laufen, oder, ach lass mal den Maulkorb abmachen, er ist ja so lieb.

    Für mich stellt sich die Frage, vom psychologischen her, wie kann man in der Lage sein, so einem Hund, der also seinen Besitzer getötet hat, wirklich zu vertrauen? Ist das ein komplettes Ausblenden? Oder ist das Ganze evtl auch 'Internetgetrieben' vom Pöpel, die ja nur in die Augen des Hundes schaun müssen, um zu wissen, der ist total lieb?

    Also zumindest ich könnte nicht so unbesorgt mit einem Hund zusammenleben, egal welche Rasse, wo ich weiß, dieser Hund hat einen Menschen getötet, aber ich weiß nicht warum, also was überhaupt der Anlass war - oder schlimmer, es kam tatsächlich aus dem Nichts, wie es bei xl Bullys ja scheinbar häufiger vorkommt.

    Es kann also gut gehen - muß aber nicht. Ein freiwillig ins Haus geholtes Damoklesschwert und es würde mich nicht verwundern, wenn das was in der Stille mit den Menschen, die mit Sam zusammenleben, macht.

    Naja, von welchem früher sprichst Du? Ich rede von vor 30, 40 Jahren und auch wenn die Mittel und Möglichkeiten begrenzt waren, wurden Hunde damals schon behandelt und waren tw teuer. Und heute kann man den Hund versichern lassen, das gabs damals gar nicht, da hat man alles selbst gezahlt. Meine Hündin von vor ca 35 Jahren hat mich einen Kleinwagen an TA Kosten gekostet aufgrund ihrer chronischen Krankheiten. Also immer so zu tun, als wäre dieses ominöse früher so stumpf und simpel gewesen und alle Hundehalter Leute, die nix unternommen haben, ist halt eine sehr einfache Denke, nur trifft sie halt nicht zu, auch wenn man dann natürlich die heutige Situation geschickt dramatisieren kann.

    Irgendwann kam dann die Agila, ich glaube, das war die erste Versicherung. Aber zu übelst schlechten Konditionen.

    Es gab schon vor ca 40 Jahren zumindest in München eine auf Zahnheilkunde spezialisierte Tierärztin und die tat wesentlich mehr als an Zähnen ein bisschen rumkratzen. Und daß Narkosen eine Spritze und Beten war ist auch sehr übertrieben, zumindest in meinem früher gabs zb durchaus viele Tierärzte, die auch männliche Meerschweinchen erfolgreich kastriert haben ohne Todeslotterie und in diesem früher kamen bereits Inhalationsnarkosen. Und in meinem früher haben Tierärzte auch nicht umsonst gearbeitet und die Leute haben damals schon rumgejammert, wie teuer alles ist ^^

    Und ob alles, was machbar, auch tatsächlich sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Hunde kennen keine Zukunft, sie kennen nur das Jetzt. Und häufig ist es der Mensch, der dem Tier nicht erlaubt zu gehen, weil er nicht loslassen kann.

    Wen meinst du hier genau?

    niemanden hier im Forum, nur all die vielen Leute, die sich ganz plötzlich nun keinen TA mehr leisten können.

    Schön, dass du so privilegiert bist, auf 4 Monatsgehälter zu verzichten. Freut mich echt für dich, kann leider nicht jeder.

    Im Einzelhandel bist Du ganz sicher nicht privilegiert, nur sind halt meine Prios dementsprechend. Da brauchst Du Dich nicht für meine eigene Lebensentscheidung zu freuen. Ich war immer eher untere Verdienstklasse, aber mir war auch immer schon klar, daß Hunde Geld kosten und ich allein für meine Hunde die Verantwortung trage und niemand sonst.

    Außerdem wollte ich damit lediglich sagen, Hunde waren u.U. eben IMMER schon teuer, nur gab es kein Startsignal fürs gemeinsame jammern. Es gab immer schon Leute, die für ihre Tiere ihr letztes Hemd gegeben haben, aber das war noch vor Internetzeiten, wo man sich jetzt gegenseitig verrückt macht. Klar gibt es sie, die wirklich teuren TA Rechnungen. Aber die hat es eben immer schon gegeben. Und nicht erst seit der Gebührenerhöhung. Und diese Panikmache für die ganzen "was wäre wenn Fälle" nützen Versicherungen halt auch aus. Diese Kopfkinos der Leute "oh Gott, wenn ich jetzt 10.000 Euro TA Kosten habe, wie soll ich das stemmen etc. Es werden halt Panikszenarien heraufbeschworen, warum eigentlich? Ist das ein deutsches Ding, daß man sich erst ab 100 % Sicherheit zu leben traut?

    Und wenn das Geld so extrem knapp ist, daß man gar nichts sparen kann, dann ist Hundehaltung evlt nicht das richtig für einen. So einfach