Naja, von welchem früher sprichst Du? Ich rede von vor 30, 40 Jahren und auch wenn die Mittel und Möglichkeiten begrenzt waren, wurden Hunde damals schon behandelt und waren tw teuer. Und heute kann man den Hund versichern lassen, das gabs damals gar nicht, da hat man alles selbst gezahlt. Meine Hündin von vor ca 35 Jahren hat mich einen Kleinwagen an TA Kosten gekostet aufgrund ihrer chronischen Krankheiten. Also immer so zu tun, als wäre dieses ominöse früher so stumpf und simpel gewesen und alle Hundehalter Leute, die nix unternommen haben, ist halt eine sehr einfache Denke, nur trifft sie halt nicht zu, auch wenn man dann natürlich die heutige Situation geschickt dramatisieren kann.
Irgendwann kam dann die Agila, ich glaube, das war die erste Versicherung. Aber zu übelst schlechten Konditionen.
Es gab schon vor ca 40 Jahren zumindest in München eine auf Zahnheilkunde spezialisierte Tierärztin und die tat wesentlich mehr als an Zähnen ein bisschen rumkratzen. Und daß Narkosen eine Spritze und Beten war ist auch sehr übertrieben, zumindest in meinem früher gabs zb durchaus viele Tierärzte, die auch männliche Meerschweinchen erfolgreich kastriert haben ohne Todeslotterie und in diesem früher kamen bereits Inhalationsnarkosen. Und in meinem früher haben Tierärzte auch nicht umsonst gearbeitet und die Leute haben damals schon rumgejammert, wie teuer alles ist ^^
Und ob alles, was machbar, auch tatsächlich sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Hunde kennen keine Zukunft, sie kennen nur das Jetzt. Und häufig ist es der Mensch, der dem Tier nicht erlaubt zu gehen, weil er nicht loslassen kann.