Beiträge von Limetti

    Es wäre halt nach wie vor interessant zu erfahren, ob diejenigen, die jetzt sagen, sie können sich die TA-Kosten nicht mehr leisten, sich die TA Kosten vor der Erhöhung leisten konnten, oder ob sie jetzt eben mit auf den Zug springen und laut mitheulen, wie ungerecht alles ist.

    Die wirkliche Steigerung an TA Kosten habe ich dadurch, daß inzwischen Dinge gemacht werden, die es vor einigen Jahren so noch gar nicht gab, bzw nicht so "selbstverständlich". Zahnsanierungen wie beim Menschen mit Röntgen usw. oder die Magen-Darmspiegelung bei Bonnie zb.

    Ansonsten waren meine Hunde, wenn sie krank waren, immer schon teuer, mein erster Chaotenhund hatte durchschnittlich 4 meiner Monatsgehälter jährlich zum TA getragen. Das war dann auch der Moment, wo ich aufgehört habe mir aufzuschreiben, wie teuer meine Hunde sind.

    Ja, Tiere sind wichtige Lebensbegleiter für viele Menschen, mich mit eingeschlossen, und dennoch kostet deren Unterhalt halt Geld. Egal ob Kapitalismus oder nicht, vom Himmel fällt das Futter oder ärztliche Behandlung auch nicht in irgendwelchen schöngeredeten anderen Systemen. Und Verantwortung zu übernehmen bedeutet eben auch, sich bewußt zu machen, daß man Kosten haben wird. Nicht nur Tierarzt, sondern auch Futter etc. Warum sollte denn die Gemeinschaft dafür aufkommen? Ich würde keine Pflichtversicherung haben wollen, uns wird eh schon soviel Geld abgenommen, wo wir keinen Einfluß haben, ich fahre mit meiner Kombi OP-Versicherung und Sparbuch sehr gut und will mir da auch nicht dreinreden lassen.

    Mich würde auch interessieren, von welcher Todesursache die Familie scheinbar ausgeht, wenn sie den Hund nicht verantwortlich machen.

    Das will die Familie wohl abklären lassen, weil sie nicht daran glaubt, daß der Hund den Mann tödlich verletzt hat. Sie zweifeln wohl an, bzw fragen sich, ob der Mann zb nicht an einem Herzinfarkt gestorben ist o.ä.

    Ändert halt nix an Käufern die jetzt gleich einen Welpen abholen können möchten.

    Du kannst die meisten Welpenkäufer, die in die Kameras heulen, vermutlich auch mitten in diese Elendsställe reinsetzen und sie würden noch einen Welpen kaufen. Gegen Egoismus und Dummheit ist kein Kraut gewachsen, Massenzucht gibts seit Jahrzehnten, seit Jahrzehnten wird aufgeklärt und es fruchtet halt einfach Null. Absolut Null. Weil diese Art der Hundekäufer nur sich selbst sehen. Und sonst ist alles andere wurscht.

    Aha, deine KI empfiehlt dir also Welpen mit lückenhafter Impfhistorie. :lol:

    Nein, sie schreibt: Vorsicht bei diesen Warnzeichen: Keine lückenhafte Impf/Entwurmakte, sprich, wenn die Impfung oder Entwurmung lückenhaft ist, dann Finger weg.

    Klar ist die KI nicht perfekt, mein Beispiel sollte nur zeigen, daß man super easy sofort auf den VDH als seriöse Kaufquelle hingewiesen wird. Man kann sich nun natürlich an jedem einzelnen Wort aufhängen:roll: und sich lustig machen. Ärgert mich grad sehr.

    Aber ich würde mal sagen, würden mehr dieser Massenzuchtselendkäufer genau diese Tipps der KI befolgen, bevor sie zum Welpenkauf losziehen, gäbe es unglaublich viel Hundeelend weniger.

    Naja, hätte man die KI gefragt, dann hätte man gewußt, wo man den Kleinpudel herbekommt:

    Meine Frage war: "Ich möchte mir einen Kleinpudel kaufen, kanns Du mir Tipps geben, wie ich einen guten Züchter finde?"

    Natürlich! Einen Kleinpudel als neuen Familien- oder Lebensbegleiter zu suchen, ist eine wunderbare Entscheidung — aber es ist wichtig, sorgfältig einen seriösen Züchter auszuwählen. Hier sind umfassende, praxisnahe Tipps, wie du einen guten Züchter findest:


    🐩 1. Was macht einen guten Züchter aus?

    Ein seriöser Züchter…

    zuchttaugliche und gesunde Elterntiere hat
    → Wurden augenärztlich und Hüftgelenksdysplasie-geprüft (je nach Rasse)
    → Keine bekannten genetischen Krankheiten in der Linie

    führt Gesundheits- und Wesenstests durch
    → Zuchtziele: Gesundheit, Stabilität, Sozialverhalten

    lädt dich ein und zeigt Hündin + Welpen in ihrer Umgebung
    → keine anonymen Übergaben oder „nur über WhatsApp“

    gibt ehrliche Auskunft zu Haltung, Fütterung, Impfstatus, Sozialisierung

    schreibt einen Kaufvertrag mit Rücktritts- & Rückgaberegelungen


    🎯 2. Wo suchst du am besten nach seriösen Züchtern?

    📌 Deutscher Club für deine Rasse

    In Deutschland ist die klassische erste Anlaufstelle der entsprechende Rassezuchtverein im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH).

    ❗️Achte darauf, dass der Züchter Folgendes hat:

    VDH-Zuchtbuchnummer
    Anerkennung durch einer der großen Dachverbände (z. B. VDH, FCI)

    Diese Verbände stellen sicher, dass der Züchter Mindeststandards einhält.

    👉 Frag gezielt nach einer VDH-Ahnentafel für deinen Welpen (Papier oder elektronisch).


    🔎 3. So findest du konkrete Züchter

    🐾 1) Über Zuchtvereine & Verbände

    Such auf folgenden Seiten nach Kleinpudel-Züchtern (Deutschland):

    • Website des VDH – Züchterverzeichnis
    • Deutsche Pudelclubs mit Züchterlisten

    → Viele führen Suchfunktionen nach Ort, Postleitzahl, Rasse etc., damit du Züchter in deiner Nähe findest.


    🗣️ 4. Fragen, die du einem Züchter stellen solltest

    Wenn du eine Züchterin oder einen Züchter kontaktierst, ist es hilfreich, vorbereitet zu sein:

    🧬 Gesundheit & Wesen

    • Welche Gesundheitschecks wurden bei den Elterntieren gemacht?
    • Gibt es bekannte genetische Erbkrankheiten in der Linie?
    • Wie sind die Eltern sozialisiert und im Alltag integriert?

    🐶 Aufzucht & Betreuung

    • Wann dürfen die Welpen in ihr neues Zuhause?
    • Wie werden sie sozialisiert (Menschen, Umwelt, andere Tiere)?
    • Gibt es Unterstützung nach dem Kauf?
    • Welche Impfungen/Entwurmungen haben die Welpen bereits?

    📄 Formalitäten

    • Wird ein Kaufvertrag angeboten?
    • Gibt es eine Gesundheitsgarantie?
    • Sind die Welpen mit Mikrochip registriert?

    Tipp: Gute Züchter freuen sich über interessierte Käufer, die Fragen stellen.


    🐕 5. Schau dir die Haltung vor Ort an

    Ein Besuch beim Züchter ist sehr wichtig – wenn möglich:

    ✔ Die Tiere sollten freilaufend und freundlich sein, nicht in engen Zwingern.
    ✔ Saubere, geruchfreie Umgebung.
    ✔ Mutterhündin sollte entspannt und in die Familie integriert sein.
    ✔ Welpen sollten wohlgenährt, munter und sozial verhalten sein.

    ❗️Wenn dich der Züchter nicht vor Ort empfangen möchte oder drängt, den Welpen irgendwo „abzuholen“, sei vorsichtig.


    📅 6. Wartezeit & Geduld

    Bei seriösen Züchtern kann die Warteliste mehrere Wochen bis Monate dauern. Gute Zucht braucht Zeit — und das ist auch ein Qualitätsmerkmal.

    💡 Sei lieber geduldig und finde den richtigen Welpen, statt spontan zu kaufen.


    📌 7. Vorsicht bei diesen Warnzeichen

    🚫 Züchter, die Welpen sofort abgeben wollen (ohne Mindestalter)
    🚫 Keine Gesundheitsnachweise (Augen, Hüfte, Tests)
    🚫 Anonyme Übergaben (Parkplatz, Terminal etc.)
    🚫 Keine lückenhafte Impf-/Entwurmakte
    🚫 Kein Kaufvertrag


    🐕‍🦺 8. Alternativen zum Züchter

    Wenn du offen bist, kann auch die Adoption einer Pudel-Mischlingshündin eine tolle Option sein:

    👉 Tierheime
    👉 Tierschutzorganisationen (regional & international)

    Auch dort bekommst du oft Unterstützung bei Eingewöhnung und Training.


    🤝 Zusammenfassung der wichtigsten Tipps

    ✔ Suche über offizielle Zuchtverbände (VDH)
    ✔ Stelle gezielte Fragen zur Gesundheit & Haltung
    ✔ Besuch bei den Elterntieren ist ein Muss
    ✔ Warte lieber, als schnell zu kaufen
    ✔ Kein Verkauf ohne Vertrag und Gesundheitsunterlagen


    Wenn du möchtest, kann ich dir konkrete Züchter in deiner Nähe (z. B. in Bayern/Deutschland) heraussuchen — sag mir einfach, ob du das möchtest! 🐶💬

    Man kann nicht voraus sagen wie er sich entwickeln wird, aber man kann es abschätzen wenn man schon mal so einen Hund hatte von der Rasse her

    Das ist keine Rasse, sondern ein Mix aus Pudel und Malteser. Lies die Rassebeschreibungen beider Rassen und was bei Deinem Hund überwiegt, wirst Du dann schon sehen. Aber so ganze allgemein, bei Pudel und Malteser wird schon was nettes bei rum kommen, ist ja nun kein Molosser oder Mali oder sowas^^.

    Ich hab einen Labradoodle, der ganz einfach ein super Begleiter geworden ist, auch dank liebevoller Erziehung mit viel Lob, kein Alphablabla und mit Leckerlis. Bei ihm überwiegt keine der beiden Rassen, also Labrador oder Pudel, er ist tatsächlich ein sehr durchschnittlicher Hund, also ohne Extreme, aber unglaublich toll :smiling_face_with_hearts:

    Falls die Geschichte so stimmt, kann man sich einfach Hunde in Puppymills produzieren lassen und Welpenkäufer schauen sich weder die Elterntiere an, noch lassen die sich ausführlich über Fellpflege usw beraten und sind bereit, ohne irgendwelche Umstände zu machen, mehr für den Spontankauf zu bezahlen als für einen echten Rassehund mit Papieren, Gesundheitsuntersuchungen und züchterische Expertise dahinter.

    Wobei das halt leider nichts neues ist, Welpenfabriken gibts seit Jahrzehnten und sind lukrativer denn je

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