Wenn für dich Hunde 'zum Leben gehören wie die Luft zum Atmen', wieso bezeichnest du die Hundehaltung dann als Luxus?
Und kannst du dir dann nicht auch vorstellen, dass es Menschen gibt, denen ihre Tiere NOCH mehr bedeuten als dir?
Wie diese Empathie aussehen soll?
Zum Beispiel indem man sagt "Man sollte ein Tier nicht unter der eigenen finanziellen Situation leiden lassen. Mir tun die Menschen leid, die vor diese Wahl gestellt werden. Die Menschen, die sich von geliebten Tieren trennen mussten/müssen, oder die nun nach Jahrzehnten zum ersten Mal nach dem Tod ihres Vierbeiners kein neues Tier aufnehmen können. Ich finde es stark von jedem, der das Verantwortungsgefühl besitzt, zu erkennen, ob er sich ein Tier leisten kann oder nicht. Aber dass es gesellschaftlich so weit gekommen ist, dass das so viele betrifft, ist einfach traurig."
Anstatt so zu tun (bzw. es so zu formulieren, vll war es ja anders gemeint, passiert ja schnell im Internet), als wäre Tierhaltung grundsätzlich ein Luxus und es schon fast dreist, dass man möchte, dass Tiere Teil des eigenen Lebens sind.
Siehe:
Wie gesagt, vll hast du es anders gemeint, das weiß ich nicht.
Um mal beim Beispiel deines Lebens zu bleiben:
Man könnte sagen "Es ist schrecklich, dass so viele Menschen von Altersarmut betroffen sind. Niemand sollte davor Angst haben müssen, auch du nicht. Da läuft in unserer Gesellschaft etwas schrecklich schief."
Oder man könnte schreiben: "Tja, haste dir halt den falschen Job ausgesucht. Den Luxus mit über 70 noch ein eigenes Dach über'm Kopf zu haben und Wohnraum jenseits der Obdachlosenunterkunft zu beanspruchen, wer soll das denn bezahlen? Was fällt dir ein, zu denken zu hättest ein Recht auf Rente? Die arme nächste Generation, die das bezahlen muss! Hättest du mal bessere Entscheidungen getroffen im Leben."
Verstehst du, was ich meine?