Beiträge von Stilles Wasser

    Die Frage ist für mich viel eher, was sich die TE wirklich wünscht.

    Das kann ohne die Erfahrung gar nicht bekannt sein.

    Siehe Dobermann: Traumhund. Aber in der Realität überhaupt nicht das, was gewünscht war.

    Ja, Traumhund aber nur perfekt erzogen wie auf Instagram. Nur ist sie halt nicht der Typ dafür (und die Umstände passen auch nicht), um die nötige Erziehung zu leisten.

    Ich würde dir empfehlen hund im tierheim Vorort und in pflegestellen an zu sehen und zwar gemeinsam mit deiner Oma und da was passendes suchen.

    Den Vorschlag finde ich gut: die Oma bei der Auswahl des Hundes mit einzubeziehen, da sie ja auch einen Großteil der Zeit mit dem Hund verbringen soll

    Hast du einen Plan B, wenn deine Oma mal ausfällt?

    Der wäre absolut wichtig, denn auch der gesundeste Mensch kann mal durch einen unvorhergesehenen Vorfall ausfallen - und dann nur einen einzigen Plan zu haben, der aus diesem Menschen besteht, ist einfach zu wenig.

    Im Dobermann-Thread gab es doch auch noch die Freundin, die sich als Betreuungsperson angeboten hat (auch nachdem Oma abgesprungen ist).

    Bei Vollzeit berufstätig bleibt nicht viel Zeit (Ausnahme WE), die meisten Stunden ist die fitte Oma verantwortlich und sie müßte einen Großteil der Erziehungsarbeit und Versorgung leisten.

    Ja, Single + Vollzeit + Mietwohnung + die anderen beiden Tiere und dann ein Welpe klingt für mich auch nach too much.

    Ich habe mich auch bewusst für einen Junghund und keinen Welpen entschieden, weil das einfach nicht in meine Lebensumstände gepasst hätte. Und bei mir sind die Umstände noch deutlich besser mit Haus/Garten, Teilzeit und keinen weiteren Haustieren.

    Die arme Hündin.Da liegt Hündin schwerstverletzt in einer Box und draußen der Psycho.

    Du willst nicht hören, was ich denke.

    Ich vermute mal, etwas in die Richtung den „Psycho“ einschläfern zu lassen? Wäre bei der Beschreibung dieser tickenden Zeitbombe wahrscheinlich auch eine Möglichkeit, vor allem wenn die Behörden involviert sind.

    Den draußen unkontrolliert frei herumlaufen zu lassen, muss ja früher oder später zum nächsten toten Hund oder verletzten Menschen (der seinen Hund schützen wollte) führen. Auch mit Maulkorb kann so ein größerer Hund andere ernsthaft verletzen.

    … leichte Aggression bis hin zu kompletter Mordlust.

    … habe ich ein Blutbad in meinem Haus vorgefunden.

    … oder wird eingeschläfert, wegen erneuter Beißvorfälle.

    … viel zu gefährlich.

    Wir sind inzwischen echt weit ins OT abgerutscht ... hier geht es doch eigentlich um Tier-Krankenversicherungen aller Art ...

    OT: Und ansonsten ist das alles eine Frage der Perspektive ... was für den einen völlig normal ist, ist für den anderen Luxus. Für manche Menschen ist auch sauberes Trinkwasser oder ein hartes Stück Brot Luxus ...

    Das steht und fällt auch mit dem eigenen HA - Kompetenz, Willen und Vernetzung.

    Meine HA ist genial - Verdacht auf COPD - innerhalb von 2 Tagen hatte ich einen Notfalltermin beim Lungenfacharzt/Pulmologen, hat sie selbst ausgemacht.

    Stimme weg, üble Atemwegsgeschichte im Vorfeld - am nächsten Tag hatte sie einen Termin beim HNO ausgemacht, mit - vorab klar - viel Wartezeit.

    Wir haben am Ort nur noch zwei HNO-Praxen....

    Bin GKV und alle raschen Facharzttermine - so rasch wie die Haustierversorgung - verdanke ich dem persönlichen Engagement und Netzwerk meiner HÄ!

    Ja, Kontakte deiner Ärzte oder von dir selbst, können sehr hilfreich sein (das berühmte Vitamin B). Ansonsten hilft es natürlich auch, wenn man bereit ist, weiter zu fahren (Kliniken in einem größeren Radius mit abfragt) oder wenn man sehr penetrant ist und nicht aufgibt. Psychoterror :smiling_face_with_horns:

    Ich weiß nicht wie viel Arbeit der Hund gewöhnt ist, ob er IGP (oder FH) laufen wird. Wurde das bereits geschrieben?

    @Kodalinchen

    Roxy hat die BH und wurde, soweit ich weiß, für die IGP1 vorbereitet, aber dazu kam es dann nicht. Sie ist an und für sich eine tolle Hündin, war immer sehr unkompliziert im Alltag. Aber natürlich ist sie momentan einfach unglücklich. Das zeigt sich auch beim Spazierengehen. Wenn er sie mal mitnimmt pöbelt sie an der Leine, was sie früher nie getan hat.

    laut Gesetz nicht, in der Realität aber schon!

    Schwiegereltern lassen ihre Hündinnen schon seit Lebtag immer aus Prinzip kastrieren, die wussten bis vor kurzem ga nicht das es theoretisch Verboten ist.

    Die gehen zum Tierarzt und sagen die muss Kastriert werden und fertig, dann wird sie kastriert.

    Gut, natürlich gibt es auch noch solche TA (bis sie mal der Kammer gemeldet werden). Aber ist nicht unbedingt die Regel.