Passt nicht ganz zum Thema, geht nämlich nicht um den Hund, sondern um das Schreibaby, ich hatte auch eins, google mal nach Kiss-Syndrom. Nicht alle Schreibabys haben das Kiss- Syndrom, aber viele, meins gehörte dazu. Nur eine Idee
Beiträge von SkippyG.
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Pro Pferd: Ich bin absolut fürs Pferd in dem Alter
Ich habe mir von 8-14 Jahren auch ein Pferd oder einen Hund gewünscht und einen Hund bekommen, das war dann allerdings unser Familientier, meine Eltern standen voll dahinter. Aber kaum hatte ich den Hund, wollte ich ein Pferd, also habe ich mir erstmal Reitstunden finanziert (mit Hund zusammen Zeitungen ausgetragen), später verschiedene Pflegepferde gehabt, viele neue Freundinnen, unsere Freizeit spielte sich zu hundert Prozent draußen ab, wir Jugendlichen haben zusammen gearbeitet, Boxen gemacht, bei der Stroh- und Heuernte geholfen, sind geritten oder haben wenig rumgegammelt und gequatscht, zusammen den Pferdemarkt durchblättert, wie die Profis gefachsimpelt. Eigentlich bin ich auf dem Hof erst erzogen worden, auch im Besenschwingen und Fitzel rumfliegen sehen. Man macht viel zusammen, es ist eine gute, wertvolle Zeit.
Mit meinem Hund war es auch schön, die Zeit wollte ich auch nicht missen, der war ja fast immer dabei, aber bevor ich mit den Pferden zu tun hatte, bin ich als Teenie stundenlang mit Hund alleine spazieren gegangen oder mit meiner Mutter, sowas hat niemanden meiner Freundinnen interessiert, manchmal war es zu nass, Poolwetter oder sonstwas, ich kann mich zwar heute nicht erinnern, dass mir damals was gefehlt hätte, aber wenn ich zurückblicke, war das Einsamkeit mit Hund in dem Alter.
Wir drei jungen Teenies vom Stall von damals sind immer noch Freundinnen, die anderen beiden haben noch Nachwuchspferde, meins hatte ich als Fohlen von meinem ersten Verdienst gekauft und es ist mit 30 vor ein paar Jahren gestorben, seitdem habe ich wieder einen Hund, mein liebster Schatz (alles hat so seine bestimmte Zeit).
Heute lächel ich über damals, das war harte Kinderarbeit, wir Mädels sind auf dem Hof voll ausgenutzt worden, aber es hat soooo viel Spaß gemacht. Schenk Deiner Tochter lieber ein paar Reitstunden und vielleicht entwickelt sich ganz viel daraus und falls nicht, auch egal, aber nicht gleich aufgeben, durchhalten. Mir hat der Reitlehrer anfangs auch gesagt, kauf Dir lieber einen Esel oder ein Fahrrad, du bist so steif, ich glaube, ich wollte schon zur dritten Longenstunde nicht mehr hin, die Privatpferdereiterinnen waren auch hochnäsig, aber eine Runde heulen, Zähne zusammenbeißen und durch…
Und Du bist fein raus, also zumindest meine Eltern haben sich gar nicht dafür interessiert, außer, dass ich irgendwann essen und schlafen kommen musste ;-)
Diese Zeiten auf dem Ponyhof sind aber leider vorbei. Zumindest hier.
Heute stehen Eltern hupend auf dem Parkplatz und die Kinder bekommen nur noch Zucker in den Hintern geblasen. Sorry wenn ich das so drastisch anmerken muss 🫣 Fegen? Was ist das?
Stallgemeinschaften wurden von Corona zerstört. Leider…
Bei uns gibt es das noch, mir fallen direkt drei Höfe ein, die so ausgelegt sind und Pflegeponys anbieten und an meinem ehemaligen Stall haben auch Teenies Reitbeteiligungen. Aber, die lassen nicht mehr alles mit sich machen und sind nicht besonders fleißig, wenn es nicht direkt ums Pferd geht. Die sind schon verwöhnter, nicht mehr so zuverlässig und auch nicht belastbar. Aber wer weiß was die Alten damals von uns dachten, wir haben auch viel Mist gemacht
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Apropos Tierheim in dem Alter, ich habe es auch beim Tierheim versucht, es blieb bei diesem einmaligen Versuch, ich musste in ganz viele Zwinger mit einer Schaufel Hundekacke entfernen und anschließend die Reste mit einem Wasserstrahl beseitigen und schrubben. Es hat so bestialisch gestunken. In dem Alter hat man eine besonders feine Nase. Ich hatte mir vorgestellt, ich darf mit Hunden spazieren gehen. Ich hatte noch nicht mal mit Hunden Kontakt, keine Ahnung wo die in der Zeit waren,während ich die Boxen ausgespritzt habe
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Pro Pferd: Ich bin absolut fürs Pferd in dem Alter
Ich habe mir von 8-14 Jahren auch ein Pferd oder einen Hund gewünscht und einen Hund bekommen, das war dann allerdings unser Familientier, meine Eltern standen voll dahinter. Aber kaum hatte ich den Hund, wollte ich ein Pferd, also habe ich mir erstmal Reitstunden finanziert (mit Hund zusammen Zeitungen ausgetragen), später verschiedene Pflegepferde gehabt, viele neue Freundinnen, unsere Freizeit spielte sich zu hundert Prozent draußen ab, wir Jugendlichen haben zusammen gearbeitet, Boxen gemacht, bei der Stroh- und Heuernte geholfen, sind geritten oder haben wenig rumgegammelt und gequatscht, zusammen den Pferdemarkt durchblättert, wie die Profis gefachsimpelt. Eigentlich bin ich auf dem Hof erst erzogen worden, auch im Besenschwingen und Fitzel rumfliegen sehen. Man macht viel zusammen, es ist eine gute, wertvolle Zeit.
Mit meinem Hund war es auch schön, die Zeit wollte ich auch nicht missen, der war ja fast immer dabei, aber bevor ich mit den Pferden zu tun hatte, bin ich als Teenie stundenlang mit Hund alleine spazieren gegangen oder mit meiner Mutter, sowas hat niemanden meiner Freundinnen interessiert, manchmal war es zu nass, Poolwetter oder sonstwas, ich kann mich zwar heute nicht erinnern, dass mir damals was gefehlt hätte, aber wenn ich zurückblicke, war das Einsamkeit mit Hund in dem Alter.
Wir drei jungen Teenies vom Stall von damals sind immer noch Freundinnen, die anderen beiden haben noch Nachwuchspferde, meins hatte ich als Fohlen von meinem ersten Verdienst gekauft und es ist mit 30 vor ein paar Jahren gestorben, seitdem habe ich wieder einen Hund, mein liebster Schatz (alles hat so seine bestimmte Zeit).
Heute lächel ich über damals, das war harte Kinderarbeit, wir Mädels sind auf dem Hof voll ausgenutzt worden, aber es hat soooo viel Spaß gemacht. Schenk Deiner Tochter lieber ein paar Reitstunden und vielleicht entwickelt sich ganz viel daraus und falls nicht, auch egal, aber nicht gleich aufgeben, durchhalten. Mir hat der Reitlehrer anfangs auch gesagt, kauf Dir lieber einen Esel oder ein Fahrrad, du bist so steif, ich glaube, ich wollte schon zur dritten Longenstunde nicht mehr hin, die Privatpferdereiterinnen waren auch hochnäsig, aber eine Runde heulen, Zähne zusammenbeißen und durch…
Und Du bist fein raus, also zumindest meine Eltern haben sich gar nicht dafür interessiert, außer, dass ich irgendwann essen und schlafen kommen musste ;-)
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Hallo Just.me, nur eins, es ist überhaupt nicht sicher, dass deine Tochter in der Nähe einen Studienplatz bekommt.
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Ich war ja schon gespannt, wann ein Pudel vorgeschlagen wird. Und voilá - schon im ersten Beitrag. Wer hier aufschlägt, kriegt nen Pudel verpasst. Die sind praktisch, es gibt sie in vielen Größen und Farben und bald bestimmt auch bei h+m.
#kleinerScherzamRande
Früher wurde hier jedem ein Bolonka/Havaneser/Malteser aufs Auge gedrückt, heute soll sich jeder nen Pudel kaufen, ob er will oder nicht. Also nehmt nen Pudel und gut ist es.

Aber ernsthaft, die Kriterien, die ihr wollt, lassen sich kaum alle miteinander vereinbaren. An irgendeiner Eigenschaft müsst ihr Kompromisse machen.
Aber die meisten kaufen sich dann einen Maltipoo, Bolopoo, Havapoo(oder so ähnlich). Mein erster Gassihund mit zehn war ein Pudel, da wurde mir immer gesagt, komm zurück, wenn er sein Häufchen gemacht hat und Du darfst nicht sein Krönchen anfassen. Das sind für mich Pudel. Gibt es eigentlich auch einen Boxapoo?
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Anderster das liegt vielleicht auch ein bisschen am Studiengang, ich arbeite an einer TU, die einzigen Hunde, die ich hier sehe, sitzen in der Univerwaltung und ein Wissenschaftler bringt ab und zu seinen Hund mit. Jetzt im Sommer sitzt ab und zu ein Studi mit seinem Labbi draußen. Das ist aber wirklich die Ausnahme. Es gibt viel zu viele Pflichtveranstaltungen, Hausverbot für Hunde und die meisten Studenten wohnen auch nicht im direkten Umkreis. Aber das ist jetzt auch alles weit weg vom eigentlichen Thema, das Mädel ist noch Schülerin und man weiß ja noch gar nicht, ob sie Einzelhandelskauffrau, Medizinstudentin oder sonstwas wird. Nicht immer passt ein Hund zum Lebensentwurf. "Mein Hund" blieb bei meiner Familie, meine Eltern hätten mir auch was erzählt, wenn ich ihre dritte Tochter entführt hätte.
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Ich glaube dabei gehts eher darum dass ein Student / Azubi bedeutend anders lebt als ein fertig ausgebildeter Mensch der nen "normalen" Job hat.
Ggf Wohnheim, nächtelang durchbüffeln, unvorhergesehene Arbeitszeiten, Minijobs, Studentenleben, Party, wenig Geld, Auslandsaufenthalte, Gap Years, Studium weit weit weg ohne Soziales Netz, Ein-Zimmer Wohnung, WGs, Prüfungsphasen,...
Das sind alles Dinge die sein KÖNNEN und sich u.U. akkumulieren, daher lassen faktisch viele junge Menschen nunmal "ihre" Hunde der Einfachheit (und oft auch dem Hund zuliebe) bei den Eltern. NATÜRLICH gibts da Ausnahmen, klar.
Aber das aufm Schirm zu haben schadet ja nicht :-)
Wenn ich so an meine Studien- oder meinetwegen sogar die Oberstufenzeit zurückdenke welche beide echt noch vergleichsweise harmlos waren und weit weggezogen bin ich auch nie... huiui. Also nen Hund hätte es da DEFINITIV nicht gebraucht.
Geld ist tatsächlich ein Argument, aber ansonsten kann man in allem ein Problem sehen oder Lösungen finden.
Ich war kurz davor im Zelt zu schlafen weil ich keine Wohnung mit Hund gefunden habe. Nie im Leben wäre ich ohne meinen Hund studieren gegangen.
Ich hatte innerhalb der ersten Wochen ein großes Netzwerk an anderen Studies die mir mit allem unter die Arme gegriffen haben. Wohnung finden, auf den Hund aufpassen und selbstverständlich durfte der zu jeder Party mit. In jeder WG gab es ein Sofa wo der Hund pennen durfte während wir Spaß hatten.
Das hat also zum einen was damit zu tun ob der Hund daran kaputt geht dass er von einem Haus in eine kleine Wohnung ziehen muss und ob man selbst genug Wille aufbringt seinen Hund auch weiter zu betreuen. Auch das hat was mit Verantwortungsbewusstsein zu tun. Verzichte ich vielleicht auf das ein oder andere schöne Ereignis oder gebe ich einfach meine Verantwortung an die Eltern ab weil es einfacher ist.
Das klingt wunderbar, dass du deinen Hund mitgenommen hast. Aber wie viele (wenige) werden das genauso machen wie du? Ich kenne persönlich kein einziges Beispiel und sonst nur Martin Rütter mit seiner Mina.
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Wenn sie am liebsten Hunde und Pferde mag, dann wäre es meiner Meinung nach sinnvoll, sie in Sachen Pferd zu unterstützen. Reitunterricht oder falls sie schon fortgeschritten ist, eine Reitbeteiligung. Am besten ein Privatpferd an einem Reitstall mit Unterricht. Da findet sie gleichgesinnte, hat ein schönes Hobby, Du hast keinen neuen Hausbewohner, um den du dich kümmern musst. Das Hobby kann sie auch aufgeben, wenn der Freund wichtiger wird, der Hund bleibt für immer. Ich denke, zwei Reitstunden pro Woche oder eine Reitbeteiligung zweimal wöchentlich von dir finanziert, ist billiger als der Hund samt Hundetraining, Futter, Tierarzt etc..
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Sie pöbelt nur an der Leine. Im Freilauf ist sie richtig nett und spielt gerne mit anderen Hunden.
Ich kenne leider niemanden mit Hund, deshalb ist die Hundewiese eine gute Gelegenheit für uns, da in der "freien Natur" die Leute nur sehr selten wollen, dass die Hunde miteinander spielen, auch wenn beide im Freilauf sind, was ich natürlich respektiere.
Vielleicht suchst Dir eine Hundewiese mit Regeln, bei uns sollen die Hunde miteinander spielen, dürfen keine Bälle oder andere Spielzeuge mitgenommen werden und das ist auch gut so