Beiträge von SkippyG.

    Vor meinem Hund habe ich immer gesagt, wenn ich mal einen Hund habe, bekommt er nur gutes Futter und hatte dabei Wolfsbluttrockenfutter im Kopf, lag wohl an der Werbung. Ich wusste nur, niemals soll es Josera sein, ich hatte als Kind mal einen ganzen Güterzug mit mindestens 30 gelben Josera-Anhängern gesehen und dachte, so ein Massenprodukt bekommt mein Hund nicht :rolling_on_the_floor_laughing:

    Also, es ist aus beiden nichts geworden, Trockenfutter gibt's nur als Trainingsnack, die Josera Snacks mag er nicht, spuckt er mir vor die Füße, die Wolfsblutsnacks sind ok, aber irgendwie ölig in der Hosentasche, die mag ich wiederum nicht.

    Mein Hund hat sich im Dunkeln in den ganzen Jahren erst zweimal erschrocken, einmal war es ein aufgeblasener Schneemann mit einem Besen in der Hand, der vom Wind bewegt wurde und das andere Mal war es ein abgedeckter Sandhaufen, als der Wind unter die Plane kam und die durchgeschüttelt hat, hat er auch zwei Sprünge gemacht. Ich gehe im Dunkeln aber immer angeleint, einmal weil die Katzen nachts aktiv sind und zum zweiten, falls er mal abhaut, sehe ich ihn im Dunkeln nicht.

    Fühl dich gedrückt. Ich hatte ja auch schon zu deinen früheren Postings geschrieben, Du hast das richtig gemacht, alles andere wäre zu spät gewesen. Jetzt beginnt die Zeit der Trauer und Du darfst trauern so lange und tief Du es brauchst und niemand wird das richtig verstehen, weil es nicht deren Seelenhund war. Blöde Kommentare würde ich erwidern, mangelnde Empathie etc. Mach dir keine Sorgen um dein Kind, das ist noch gut verpackt im Bauch :smiling_face_with_hearts: , du kannst dich ja ab und zu in ein Zimmer zurückziehen, beruhigende klassische Musik oder Chillout-Musik anmachen, das tut dir und dem Baby gut.

    An dem Tag, an dem mein Pferd eingeschläfert wurde, habe ich als erstes meinen besten Reitfreund angerufen, weil der eigentlich sogar dabei sein wollte(ich wollte aber alleine mit meinem Pferd sein und er wollte danach angerufen werden). Im Verlaufe des kurzen Gesprächs sagte ich: ja, das ist jetzt schwer für mich, im Januar meine Mutter, im März mein Pferd (das ich 29 Jahre hatte). Er antwortete da drauf wirklich vorwurfsvoll: wie kann man beides nur in einem Satz sagen, ob ich den Tod eines Tieres mit dem meiner Mutter vergleichen möchte.

    Der hat mich ganz schön angepiekst. Ich meinte in dem Augenblick zwar, ich wollte nicht schon wieder trauern müssen, aber ich habe danach oft darüber nachgedacht, ich bin mir heute sicher, dass Trauer keine Abstufung braucht, man muss sich auch nicht verteidigen, warum man wie lange oder wie tief trauert

    Eine Bekannte hat auch einen Bolonka, der ähnlich ist, ein süßer kleiner Fratz, wenn wir uns zufällig begegnen, ist mein Hund wenig begeistert, aber er ignoriert den kleinen aufdringlichen Hund, der losstürmt, sobald er Menschen und Hunde sieht und nacheinander alles anspringt. Im Sommer finde ich es nicht so schlimm, dass er ständig hochspringt, sie fragt dann immer, hast du ihn überhaupt ordentlich begrüßt? dann hört er doch auf. Also knie ich mich hin, knuddel den ordentlich durch und dann springt er trotzdem weiter hoch. In der Matschsaison ist das noch weniger lustig. Ich wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, dass der zu freundlich ist, sondern zu unerzogen. Der hat ja nie anderes Verhalten gelernt. Und ich habe keine Lust den zu blocken, weil das nicht meine Aufgabe ist und weil sie dann bestimmt empfindlich reagieren würde. Ich finde den total süß, der hat auch so schöne kluge Augen, der wäre was für mich, aber ich würde ihm sofort beibringen, dass man das nicht macht, das ist nämlich für ihn gefährlich und mir wäre es super unangenehm, wenn mein Hund andere Menschen belästigt und dann auch noch Flecken hinterlässt

    Ich wohne an der Grenze RE/HER. Früher war ich oft mit den Hunden und Pferd im Zillertal in Bochum, das werde ich mir nochmal anschauen. Soll aber wohl mittlerweile sehr verwildert sein.

    Und wenn du zwei kleine Flitzer hast, kannst du gerne am Wochenende mal hier vorbei gucken (und dich auch noch bis ca. 10 Uhr am Starttag anmelden), das ist vom deutschen Pudelclub Rhein-Ruhr https://www.facebook.com/p/Hundefreunde…00082978820124/

    Ich wohne an der Grenze RE/HER. Früher war ich oft mit den Hunden und Pferd im Zillertal in Bochum, das werde ich mir nochmal anschauen. Soll aber wohl mittlerweile sehr verwildert sein.

    Dann bist du ja fast in meiner Gegend (C-R), den Ort "Zillertal" kannte ich nicht, aber ich weiß was du meinst, Google hat mir geholfen. Ein schönes Gebiet, da laufe ich auch manchmal, da gibt's zwar viele Hunde, aber bis jetzt habe ich nur nette getroffen, auch oberhalb das Gebiet der ehemaligen Zeche Constantin, also rund um das Feld, kann man die Hunde auch wunderbar laufen lassen, man kann weit gucken und auch aus dem Weg gehen, da trifft man aber überwiegend nette Leute mit netten Hunden. Nah bei dir ist doch auch die Brandheide, abseits des Emscherparks ist da auch ganz wenig los. Ansonsten kann ich die Haard empfehlen, vor allem westlich der Halterner Straße, trifft man so gut wie niemanden mehr, die ist ja auch nicht weit weg, wenn Du über Essel fährst, bzw so richtig rennen lassen kannst du den Hund/die Hunde auf den Wiesen der ehemaligen Fischteiche in der Haard oder auf der Wiese beim Katenkreuz(google mal). Wenn ich wirklich niemanden sehen möchte, laufe ich z.B. in den Waltroper Rieselfeldern, den Borkenbergen oder auf der Halde Hoppenbruch.

    Ich finde, bei uns gibt es herrliche einsame Gegenden, wo man niemals glaubt, dass man mitten im Ruhrgebiet ist

    (Fischteiche in der Haard)

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    (Borkenberge)

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    Falls du noch mehr Tipps brauchst, kannst du mich gerne anschreiben (die Ziele sind ca. 10, 20 und 30km von dir entfernt)

    Ich kenne vor allem Bo, Do, Lün, Kreis RE, falls du aus dieser Ecke kommst kann ich dir viele (mehrstündige)Runden nennen, wo du morgens durchschnittlich einen Hund triffst (falls nicht Feiertag, du nicht aus dem Bett gekommen bist, Sonntag oder super Wetter ist, dann vielleicht auf drei Hunde und fünf Radfahrer). Ich wohne zwar auch mitten im Ruhrgebiet, aber habe das Glück direkt am Wald und Feld zu wohnen. Meistens treffe ich auf meinen Hunderunden niemanden, ich müsste also gar nicht wegfahren, aber mir macht es mehr Spaß, zumindest an Wochenenden woanders zu laufen