Beiträge von SkippyG.

    Ich kenne flüchtig drei Hunde dieser Rasse, zwei ältere Rüden , die mir oft im Auwald begegnen, wirklich nette und ausgeglichene Hunde. Das einzige, das mir negativ auffällt, die sind immer völlig verdreckt.

    Und dann kenne ich noch eine ca. zwei Jahre alte Hündin, die war schon als Welpe völlig überdreht und maßlos gegenüber anderen Hunden und das hat sich bis heute auch nicht geändert, ein Nein von anderen Menschen oder Hunden wird gar nicht akzeptiert. Bei dem Hund befürchte ich, der ist nur nach Optik gezüchtet und gekauft worden, hellbraun mit weißen Abzeichen mit hellen Bernsteinaugen. Die Gassirunden sind täglich zweimal durch die Siedlung, da ist ja selbst ein kleiner Begleithund unterfordert.

    Kastanien finde ich auch toll, ich habe das mal zufällig mitbekommen, es war Kastanienzeit und alle Kastanien, die von Autos platt gefahren waren, haben bei einem Platzregen angefangen zu schäumen. Das sah wirklich so aus, als hätte jemand am Straßenanfang eine Flasche Badeschaum ausgegossen, da floss nur Schaum die Straße runter und wenn man bedenkt, dass das kaltes Wasser war, dann müsste es bei warmen Wasser ja noch viel mehr schäumen

    Also, meiner (12,5 Jahre) mäkelt auch ziemlich rum, das was er momentan am liebsten mag, ist Lillys Kitchen Nassfutter. Das ist jetzt auch nicht das non plus ultra, aber wohl sehr wohlschmeckend. Er braucht am Tag eine Dose, die teile ich auf zwei Mahlzeiten. Spätestens die zweite Mahlzeit braucht ein Topping (Mozzarella, Parmesan, Goudastückchen, gekochtes Huhn, gekochte Beinscheibe, Nudeln, Thunfischpizza, Bolognesesoße, nicht ganz so scharfes Chili, chinesische Nudeln, Gemüsebeilagen in Sauce Hollandaise o.ä.), dann erst schmeckt es. Trockenfutter geht bei uns nur Tales and Tails (als Leckerli, für euch vielleicht auch eine Idee wenn ihr unterwegs seid). Wenn er was nicht sofort frisst, bleibt es noch ein Stündchen stehen und wird dann entsorgt, er würde niemals irgendwas fressen, das länger steht. Was immer geht, ist frischer grüner Pansen, wenn er könnte, würde er ein Kilo schon direkt auf dem Markt auffressen.

    Mir ist sowas mal bei einer Freundin im Garten passiert, Hund durfte ein bisschen stöbern, raschelte in der Hecke, schob seine Nase unter einen Korb, den meine Freundin für eventuelle Igel aufgestellt hatte. Meine Freundin sagte, kein Problem, ist ja Sommer, da ist jetzt kein Igel drin. Aha sagte ich nur skeptisch, so intensiv wie mein Hund geschnüffelt hat, war das keine Spur, die ein halbes Jahr alt war. Ich habe ihn dann gerufen.

    Wir waren gerade beim Kaffeetrinken, ich streichel ihn, gucke ihn an und sehe im Gegenlicht 20-30 Flöhe auf ihm rumhüpfen. :face_with_symbols_on_mouth:

    Sofort Abbruch des Kaffeetrinkens, meine Freundin hatte zum Glück einen Flohkamm. Wir haben den Hund ca eine Stunde bearbeitet und ungefähr 100 Flöhe entfernt. Sie sind in alle Richtungen weggehüpft.

    Ich bin dann eine Stunde spazieren gegangen, habe ihn im Dunkeln immer wieder mit dem Flohkamm bearbeitet, ich wollte keinen Floh im Auto oder in meiner Wohnung haben. Das hat geklappt.

    Trotzdem hatte mein Hund irgendwann mal Flöhe, durch den Hund einer ehemaligen Bekannten übertragen, bei der war ich richtig sauer, sie wusste, dass ihr Hund Flöhe hat, ich nicht. Da verabredet man sich doch nicht. Ich kann dazu nur sagen, wenn Hundebesitzer Igel retten, diese im Keller überwintern, sollten die entwurmt und entfloht werden und der eigene Hund auch einen Schutz haben, da reicht kein Kokosöl, Geranienöl oder ähnliches über Wochen, ihr Haus muss ein Flohbiotop gewesen sein.

    Uns hat zufällig ein gemeinsamer Bekannter von weitem gesehen, er sprach mich zwei Tage später an, weißt du nicht, dass der Hund ganz schlimm Flöhe hat und gar nicht entfloht wird?

    Zum Glück, ich habe dann sofort geguckt, wir hatten dann auch ca. drei Flöhe und 100 Eier Zuhause. Ich habe nicht gefoggert, nichts eingefroren, alles manuell mit Klebeband entfernt. Gruselig war nur die Vorstellung, ein paar Eier nicht zu finden, die können sich auch noch Jahre später bei der entsprechenden Temperatur entwickeln. Es ist jetzt ca 8 Jahre her, ich denke, ich habe Glück gehabt.

    Lange Rede kurzer Sinn, das bekommt man gut hin, wenn man genau ist und am Ball bleibt :nerd_face:

    Mein Hund trägt im Freilauf ein Halsband, bei großen Touren immer ein Geschirr. Beides gefällt ihm gar nicht, er setzt sich bei jeder Möglichkeit hin und kratzt sich den Hals (Halsband) oder rutscht mit dem Bauch über den Boden (Geschirr), deshalb habe ich wohl die größte Sammlung an unterschiedlichen Halsbändern und Geschirren für einen Hund. Sobald er blank ist, kein Kratzen mehr. So macht er das schon, seit ich ihn habe, also fast 10 Jahre. Kein Gewöhnungseffekt bei ihm, nur bei mir, ich mache mir jetzt keinen Kopf mehr drum. Zum Glück hatte mein Pferd nicht dieselben Probleme :rolling_on_the_floor_laughing: