Beiträge von Motja

    :( so ein Mist.

    Tibs hat so viel Wolle (bekommen). Bin ich nicht gewohnt. Nach Bearded und 2 Bearded-Tibi-Mixen, hatte ich gar nicht so viel Bedenken, was das Fell betrifft. Aber das bin ich nicht gewohnt. Ständig kämmen, damit er mir nicht verfilzt. Kann ja schon froh sein, dass das erst seit ein paar Wochen so ist. Vorher hatte täglich überkämmen und alle paar Tage etwas gründlicher, gereicht. Zur Zeit explodiert er geradezu. Scheint der Wechsel zum Erwachsenenfell zu sein (wird im April 1 Jahr)?

    Könnte ein guter Groomer das so ähnlich schneiden, so dass das Deckhaar bleiben könnte? Müsste mich dann auf die Suche machen. Habe aber bedenken, dass es eher ein radikaler Schnitt werden würde.

    Ist der Züchter Deines Tibis nicht in der Nähe, so dass er sich der Fellexplosion :winking_face: mal annehmen könnte? Oft sind auch andere Züchter der Rasse bereit, zu helfen.

    Nach meiner Erfahrung sind Groomer mit rassespezifischen "Frisuren" oft überfordert.

    weil OT

    Motja Um so schlimmer... manchmal schäme ich mich wirklich für andere Jäger. Gerade bei einem Vorsteher ist der Gehorsam zu 100% die Bedingung um mit ihm überhaupt so zu arbeiten, wie er eigentlich gezüchtet werden sollte.
    Im Feldrevier mit Niederwild geht es eben nicht, dass der mal 10 Minuten abhaut.
    Aber leider habe ich nach den Aussagen von dem Jäger bereits ein Bild im Kopf und frage mich einiges nicht mehr...

    Darf ich mal fragen, wie viele Jagdhunde Du bereits ausgebildet hast und wie lange Du Jäger bist?

    Wenn man verantwortungsvoll züchtet, bin ich überzeugt davon, dass man davon nicht leben kann.

    Alles andere wäre Vermehrung, Produkte für den Endverbraucher produzieren, das ist keine Zucht sondern ganz banal Vermehrung.

    Eigener Rüde, der die Hündinnen deckt, keine Prüfungen, keine Ausstellungen, keine oder nur die notwendigsten zuchtrelevanten gesundheitlichen Untersuchungen und die maximal möglichen Anzahl an Würfen pro Hündin. Dann mag das klappen. Das ist aber weit weg von planvoller Zucht zur Verbesserung der Rasse.

    Man merkt, Ahnung davon hast du nicht.

    Aber das ist ok |)

    Ich denke, wir meinen dasselbe.

    Um mit mehreren Hündinnen züchten zu können, müssen nicht alle beim Züchter leben. Wie schon oben gesagt, verstehe ich deshalb die Zucht mit Hündinnen im Doppelbesitz sehr gut.

    Man hält dann als Züchter im Haushalt nur die Anzahl der Hunde, die man auch selbst gut versorgen und mit denen man arbeiten kann.

    Dazu züchtet man mit Nachzucht, die bei ihren neuen Miteigentümern lebt. So kann man leichter Fortschritte in der Zucht erreichen ohne dem einzelnen Hund nicht mehr gerecht werden zu können.

    Für mich persönlich ist eine häufige Belegung der Hündin als auch die überproportional häufige Verwendung eines Rüdens ein Ausschlusskriterium bei der Wahl des Züchters.

    Für mich auch.

    Zucht bedeutet für mich, nicht ausschließlich Hunde zu produzieren für den Endverbraucher sondern auf die genetische Vielfalt zu achten und ein Zuchtziel zu verfolgen. Da macht es keinen Sinn, immer mit denselben Hunden zu züchten.

    Für mich machen auch Wiederholungswürfe selten Sinn. Höchstens ausnahmsweise, wenn man als Züchter sieht, die Hunde sind außergewöhnlich gut geworden und man hat keinen Hund aus der Verpaarung zum Weiterzüchten zur Verfügung.

    Die Züchterin meiner Hunde setzt ihre Hündinnen, wenn alles gut läuft, dreimal zur Zucht ein und nur bis zum 7.Lebensjahr. Dann züchtet sie mit der Nachzucht weiter, wenn diese sich als geeignet erweist.

    Da Hunde hoffentlich älter als 7Jahre alt werden und man auch als Züchter nicht unbegrenzt vielen großen Hunden gerecht werden kann und sie ihre Zuchthündinnen natürlich behält, finde ich die Zucht mit Hunden im Doppelbesitz sinnvoll.

    Das Thema Freilauf und Abrufbarkeit vom Wild ist meiner Ansicht nach zu 90% eine Trainingsfrage.
    Gerade Jäger erwarten von ihren Hunden die hoch im Trieb stehen, dazu noch höher im Adrenalin weil sie eh schon auf Jagd sind etc. ja trotzdem perfekten Gehorsam am Wild.
    So weit sind Irma und ich wirklich noch nicht. Aber es wird immer besser.

    Das erwarten sie schon. Ob es immer klappt, ist die zweite Frage.

    Ich habe gerade mit dem hiesigen Revierinhaber gesprochen. Er führt und züchtet Deutsch Drahthaar. Auch er erwartet, dass seine Hunde zu 100% im Gehorsam stehen.

    Trotzdem ist es für ihn normal, dass der Hund mal aus der Hand gehen kann. Alles unter 10 Minuten findet er nicht schön aber kann passieren.

    Meine Frage, wie bekommt man den zuverlässigen Abruf von Wild hin war die Antwort "zuverlässig geht nur mit Strom".

    Es wird hier auch ganz deutlich schlecht geredet/ gewertet.

    Da heißt es dann wenn Züchter davon leben bleiben die Hunde auf der Strecke und werden nicht gut versorgt etcpp weil halt:ugly: |)

    Vielen Menschen scheint es schwer zu fallen zu verstehen und akzeptieren das es Hunden in verschiedenen Haltungsformen gut gehen kann, nicht nur in der die man persönlich präferiert.

    Wenn man verantwortungsvoll züchtet, bin ich überzeugt davon, dass man davon nicht leben kann.

    Alles andere wäre Vermehrung, Produkte für den Endverbraucher produzieren, das ist keine Zucht sondern ganz banal Vermehrung.

    Eigener Rüde, der die Hündinnen deckt, keine Prüfungen, keine Ausstellungen, keine oder nur die notwendigsten zuchtrelevanten gesundheitlichen Untersuchungen und die maximal möglichen Anzahl an Würfen pro Hündin. Dann mag das klappen. Das ist aber weit weg von planvoller Zucht zur Verbesserung der Rasse.

    Zuchtmiete finde ich ein schwieriges Thema. Prinzipiell hätte ich damit kein Problem, wenn der Züchter meine Hündin oft bei sich hat und die sich kennen und wohl fühlt. Wenn sie zwei Zuhause hat sozusagen.

    Eine Hündin hochträchtig in dieser sensiblen Phase nach mehreren Jahren zurück zu geben, wo kein Kontakt bestand und die Züchter fremd geworden sind, nur damit sie da Welpen kriegen kann, das würde ich nicht machen. Insbesondere nicht in ein fremdes Rudel in fremde Umgebung mit einem fremd gewordenen Menschen. Da finde ich Satellitenzwinger schon sinnvoller. Hilft aber auch nichts, wenn man selbst die Voraussetzungen nicht erfüllt, weil kein Platz, keine Zeit, keine Kohle, keine Ahnung, keine Erfahrung.

    Das wird, zumindest bei meiner Rasse, häufig über Hündinnen im Doppelbesitz geregelt. Die Hündin lebt bei den neuen Besitzern, der Züchter darf aber einen Wurf mit der Hündin machen. Vorausgesetzt sie eignet sich zur Zucht natürlich, das weiß man zunächst ja nicht.

    In diesem Fall ( wie auch sonst meist) bleibt ein enger Kontakt zum Züchter erhalten, dieser zeigt den Hund auf seine Kosten auf Ausstellungen und organisiert und finanziert alle für die Zuchtzulassung erforderlichen Untersuchungen. Der Hund kennt die Züchterfamilie, verbringt dort Zeit und es ist sein zweites Zuhause.

    Ich finde diese Lösung im Sinne der genetischen Vielfalt gut.

    Man kann auch als Züchter nicht mehr als max. 3-4 Hunde in dieser Größe verantwortungsvoll betreuen und ganz normal in der Familie halten. Die Hunde meiner Züchterin sind Familienhunde, fahren mit in den Urlaub, sie arbeitet mit ihnen auf dem Hundeplatz usw. Das kann man für eine größere Anzahl an Hunden einfach nicht leisten.

    Wie gesagt, ich hatte vorher auch nie Kontakt zu Bedlingtons, bin aber von ihrem sanften Wesen wirklich begeistert :smiling_face_with_heart_eyes: .

    Sollte es von der Entfernung für Dich machbar sein, würde ich mir diese Hunde unbedingt mal in ihrem Zuhause anschauen. Dort wird auch mit den Hunden gearbeitet und ich denke, kaum jemand kann mehr über ihren Charakter und das Zusammenleben mit ihnen berichten als die beiden.

    Außerdem gibt es dort gerade Bedlingtonwelpen, die vermutlich alle bereits einen neuen Besitzer haben. Keine Gefahr also :winking_face: .

    Die Pudel, die ich kenne, sind in der Tat Duracell-Hasen mit einem sehr ausgeprägten Jagdtrieb und Spaziergänge mit ihnen empfinde ich eher als nervig und keineswegs entspannt.