Beiträge von Motja

    Ob uns nun, zum Ende des Versicherungsjahres und in Anbetracht des Alters eine Kündigung erwartet, wird man sehen.

    Das glaube ich persönlich nicht. Wenn die HM jeden rausschmeißen würde, dessen Hund mal was gehabt hat, hätte sie bald keine Kunden mehr.

    Die beliebtesten Kunden sind natürlich junge, gesunde Hunde. Im Alter wird die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen größer.

    Möglicherweise fließt in die Bewertung ein, ob es sich um einmalige Erkrankungen handelt, eine weitere Pyometra ist mit der Kastration ausgeschlossen, oder ob weitere Kosten zu erwarten sind.

    Für mich muss sich eine Versicherung auch nicht "rechnen", sondern ich will das größte Risiko abgesichert haben.

    Daher wäre mir das Modell: "Ich zahle wenig ein, dafür trage ich im schlimmsten Fall halt 3000€ im Jahr selbst, hab aber alles darüber hinaus abgesichert" sehr lieb. Das würde mir, meiner Einschätzung nach, das größte Sicherheitsgefühl geben.

    Und ohne da irgendwen kritisieren zu wollen, frage ich mich schon auch, wie Hundehalter das auch mit Versicherung so regeln, wenn es doch ein Problem ist, übers Jahr gestreckt 3000€ zu bezahlen. Hier rechnen die Tierärzte alle nicht (mehr) mit Versicherungen direkt ab. Die Beträge müssten also ohnehin erstmal aus der eigenen Tasche bezahlt werden?

    So sehe ich das auch.

    Allerdings, was die zügige Begleichung der Tierarztrechnung betrifft, habe ich gerade sehr positive Erfahrungen mit der HM gemacht.

    Ich habe für Motja das erste mal, sie ist jetzt 9 und im dritten Jahr versichert, eine Rechnung von knapp 2.000,- € eingereicht, wegen Pyometra-OP und gleichzeitig einer heftigen Entzündung, entstanden evt. durch eine Verletzung, im Zeh und Ballen hinten rechts. Die Rechnung habe ich am 18. 3. bekommen bezahlt. Ist alles gut gelaufen, die Rechnung war in Ordnung. Am 19. 3. um 7 Uhr habe ich sie bei der HM hochgeladen und um 11 war die Bestätigung da, dass der Betrag abzüglich der Selbstbeteiligung und eines Probiotikums, das wird als Nahrungsergänzung gewertet, überwiesen wurde. Das hat mich positiv überrascht.

    Ob uns nun, zum Ende des Versicherungsjahres und in Anbetracht des Alters eine Kündigung erwartet, wird man sehen.

    Das Leistungsangebot der Diagnostik ist nunmal enorm, leider auch nicht immer zielführend aber dennoch sehr kostspielig :verzweifelt:
    Ich bin zwiegespalten wohin die Reise geht mit den Versicherungsanbietern.

    Das ist vermutlich ein weiteres Problem.

    Viele Hundebesitzer rennen mit jedem Pillepalle zum Tierarzt weil, der Hund ist versichert, das soll sich ja auch "lohnen". Für einen Durchfall, der mit etwas Moroscher Möhrensuppe oder ein paar Kohletabletten in zwei Tagen auch wieder weg wäre, geht man dann eben zum Tierarzt.

    Da wird viel sinnlose Diagnostik betrieben, auch von Tierärzten, wenn sie wissen, der Hund ist versichert. Und, machen wir uns nichts vor, viele Tierärzte rechnen auch bei versicherten Tieren anders ab. Ein gewisser Spielraum besteht da ja durchaus. Ich habe das mal in der Klinik mit einem Pferd erlebt.

    Was haltet ihr von solchen Unterwollbürsten, wie dieser von bluepet?

    Reißen und schneiden die so blöd wie der Furminator oder kämmen die vernünftig die Unterwolle heraus?

    https://www.ehaso.de/de/unternehmen…e-entfernen-67/

    Profimeinung Fuchshexchen ?

    Nochmal zurück zu den "Unterwollbürsten".

    Wichtig ist, dass die Klingen stumpf sind, nicht geschliffen, also nicht scharf. Dann holen sie zumindest bei den Russischen Schwarzen Terriern wirklich nur die Unterwolle raus. Das Deckhaar bleibt unbeschädigt.

    Ohne dieses Teil wäre ich zumindest bei meinem Rüden komplett verloren. Er hat solche Fellmassen, die würde ich sonst nicht entfernt bekommen. Das Deckhaar bleibt erhalten und es glänzt sehr schön. Waschen und blowern folgt, nachdem die Unterwolle entfernt wurde.

    Bei Ehaso wird die Wirkung ganz gut beschrieben. https://www.ehaso.de/de/unternehmen…e-entfernen-67/ .

    Der im Ausgangsthread beschriebene Hund wiegt mit ca. fünf Monaten 9,5 kg. Welche Herde sollte der denn wovor schützen?

    Dass in der Genetik festgelegte Eigenschaften auch nach mehreren Generationen von Mixen mit anderen Rassen durchschlagen können, sollte doch wohl verständlich sein. Und nur, weil der Hund physisch nicht dazu in der Lage ist, die genetisch vorgegebene Aufgabe durchzuführen, bedeutet das doch nicht, dass er die Verhaltensweisen, die dadurch an ihn vererbt wurden, nicht zeigt. Bei einem Hund mit HSH in den Vorfahren KÖNNEN HSH-Eigenschaften durchschlagen und sie könnten es auch, wenn er physisch ein Teacup wäre. Dass ihn kein Wolf ernstnehmen würde, ändert doch nichts daran, dass er tut, was ihm seine Anlagen vorschreiben.

    Genauso sollte man bei einem Mix aus Weimaraner und Labrador nicht überrascht sein, wenn man einen schwarzen, fiddelnden, aber mannscharfen Hund erhält und nicht ein silbergraues Schaf im Labbikostüm.

    (Ich weiß, dass Labbis auch anders können, aber so ist ja doch eher das allgemeine Bild vom Labrador.)


    Was genau bedeutet das für Dich?

    Welches Extremverhalten würdest Du bei so einem Zwerg mit evt. Herdenschutzeigenschaften befürchten? Ich sehe das Problem nicht.

    Man bestellt sich per Foto einen Hund völlig unbekannter Genetik und fühlt sich dann allein von dem Gedanken, dass dieser kleine Hund, vielleicht irgendwann Charakterzüge eines Herdenschützers entwickeln könnte, überfordert?

    Jemand der mit sowas nicht klar kommt, sollte sich gar keinen Junghund oder sogar Welpen holen, egal von wem oder woher. Weil auch ein Rassehund vom Züchter vor Ort, kann eine kleine Wundertüte sein.

    Natürlich bleibt jeder Hund ein Individuum, aber Rassen wurden ja nicht ohne Grund über viele Generationen für bestimmte Aufgaben und Verhaltensweisen gezüchtet. Diese Grundtendenzen verschwinden nicht einfach. Ein Herdenschutzhund‑Mix entwickelt sich nun einmal anders als ein Begleithund oder ein Terrier, selbst wenn es innerhalb jeder Rasse immer individuelle Unterschiede gibt.

    Wenn man so tut, als würde das alles keine Rolle spielen, stellt man im Grunde das ganze Prinzip der Hunderassen infrage. Die rassetypischen Eigenschaften existieren nun mal, und sie sind genau dafür da, Vorhersagen über Temperament, Arbeitsbereitschaft oder Schutztrieb treffen zu können. Das heißt nicht, dass jeder Hund „nach Lehrbuch“ funktioniert – aber gewisse Richtungen sind sehr wohl erkennbar und relevant.

    Richtig, Rassen wurden für bestimmte Aufgaben gezüchtet. Die Entwicklung von Mixen verschiedener Rassen, gerne auch Mehrfachmixen über viele Generationen, ist weder charakterlich noch optisch vorauszusehen.

    "Ein Herdenschutzhund-Mix entwickelt sich nun mal anders als ein Begleithund oder ein Terrier"?

    Aha. Wie entwickelt sich denn ein Mix aus Herdenschutzhund und Terrier? Oder Begleithund und Herdenschützer? Der im Ausgangsthread beschriebene Hund wiegt mit ca. fünf Monaten 9,5 kg. Welche Herde sollte der denn wovor schützen? Das sind einfach Mehrfachmixe über viele Generationen und damit komplette Wundertüten.

    Wer damit nicht umgehen kann oder will, darf sich keinen Hund aus dem Katalog bestellen, den er nicht mal vorher kennengelernt hat.

    Noch eine Empfehlung für den Actionfactory Bademantel. Ebby hat meist den ohne Beine getragen, aber den anderen hatten wir auch. Beide haben gute Dienste geleistet.

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    Ich musste die Beine auch einmal umschlagen. Das hielt dann gut. So wie auf dem Foto waren sie zu lang.

    Warum trägt er draußen einen Bademantel?

    Wäre für draußen bei Matschwetter nicht ein Regenoverall sinnvoller?

    Zu Hause nehme ich den Dreck in Kauf und sie werden geblowert, wenn sie richtig nass und dreckig sind. Im Hotel oder vor Ausstellungen tragen sie einen Overall https://www.meintierdiscount.de/nobby-tenko-regenoverall,1s.htm . wäre das nicht auch etwas für Euch?

    Wie gesagt, eine Hündin ist auch nicht so kernig wie Rüden und auch kleiner und leichter.

    Ist das tatsächlich so?

    Kleiner, leichter und folglich körperlich leichter handelbar sicher. Aber nicht so kernig?

    Ich bin mit Hunden aufgewachsen und habe mein Leben lang Hunde völlig unterschiedlicher Rassen gehalten, von Jagdhunden über Riesenschnauzer/Doggenmix und American Bulldog. Seit gut 15 Jahren sind es die Russischen Schwarzen Terrier. Bisher hatte ich ausschließlich Rüden und habe immer gesagt, bevor mir eine Hündin ins Haus kommt, habe ich lieber gar keinen Hund :winking_face_with_tongue:.

    Nun leben durch Umstände ein Rüde und eine Hündin hier :grinning_face_with_smiling_eyes:, beide (für mich) völlig unkompliziert.

    Als ernsthafter empfinde ich grundsätzlich Hündinnen. Auseinandersetzungen unter Rüden gehen meist mit viel Getöse einher aber es passiert nicht wirklich etwas Ernstes. Hündinnen dagegen meinen es deutlich ernster. Wenn die erst mal verfeindet sind, ist es schwer, sie davon zu überzeugen, dass das nicht so bleibt. Ich kenne auch keine Haltung, in der Hündinnen und Rüden leben, in der ein Rüde Chef ist. Das ist immer eine Hündin.

    Für mich gibt es durchaus eine Parallele zu Pferden. Hengste machen viel Bohei, sind aber viel leichter zu beeindrucken als eine Stute. Ein sehr namhafter Pferdeausbilder sagte mal, es gibt nichts schwierigeres in der Pferdeausbildung als eine 10jährige Stute, die vielleicht schon Fohlen hatte. Die weiß genau, was sie will und vor allem was sie nicht will. Ich finde das mit Hunden ziemlich gut vergleichbar.

    Letztlich ist es bei Menschen ähnlich :winking_face:.

    Habe ihn heute morgen mal angeschnitten um ein paar Stücke für die Arbeit mitzunehmen. Glaube den gibts jetzt öfter :smiling_face_with_hearts:

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    Hast Du dafür bitte mal das Rezept?

    Der sieht super lecker aus.