Beiträge von Motja

    Dazu möchte ich noch sagen, dass mein Vater schon vorher vier Hunde hatte (zwei Großpyrenäen, Hunde als Bruder und Schwester und zwei Saint Barnards Hund hatte) Deshalb sind wir davon ausgegangen, dass es funktionieren wird und wussten von der Regelung, dass man zwei Geschwister nicht zusammen hält, auch nichts.

    Sagen wir mal so, direkt als "Regel" würde ich es nicht bezeichnen. Eigentlich sollte es einem allerdings schon klar sein, daß unter gleichaltrigen Geschwistern, gleiches Geschlechts, einfach auch die Rivalität deutlich höher liegt. Ganz besonders dann, wenn beide Hunde auch noch das Gleiche haben wollen, bzw ihnen die gleichen Dingen wichtig sind.

    Das würde ich erweitern auf gleichaltrige Hunde gleichen Geschlechts. Das müssen nicht mal Wurfgeschwister sein.

    Martina-IW

    Der SRT, der ja nu auch kein Leichtgewicht ist liegt z.B. bei ~54€ mit und ~84€ ohne SB bei der HM… aber anscheinend sind die Russen sonst sehr gesund trotz ihrer Größe…

    Die Russen sind in Risikoklasse C eingestuft. Für ihre Größe und Gewichtsklasse sind sie vermutlich recht gesund. Besonders langlebig sind sie leider trotzdem nicht :frowning_face: .

    Meine sind beide bei der HM im Tarif Premium plus incl. Zahn versichert mit 250,- € SB.

    Der Tarif für Motja, die Hündin, 7 Jahre alt, betrug vor der Altersanpassung und Erhöhung 576,52/Jahr. Nach der Anpassung zahle ich nun 759,51/Jahr. Das wären 63,29/Monat.

    Bosse, Rüde, wird im Januar 3 Jahre alt, fing an mit 447,89/Jahr und kostet nach der Erhöhung zum neuen Versicherungsjahr 537,45/Jahr. Das wären 44,79/Monat. Da kommt im Mai definitiv die nächste Erhöhung.

    Ich habe beide Versicherungen noch nicht in Anspruch genommen.

    Bosse hatte nur nur einen Herzultraschall. Der wurde allerdings rein informativ gemacht, weil er deckt und die Untersuchung ist bei den Russen zwar nicht zuchtrelevant, ich möchte aber nach Möglichkeit alles ausschließen, was kranken Hunde produzieren könnte.

    Natürlich hätte ich die einreichen können, warum sie gemacht wurde, weiß ja niemand, die war aber mit um die 350,-€ recht günstig und ich habe sie nicht eingereicht.

    Witzig, ich bin bei meiner Autoversicherung in der niedrigsten Beitragsklasse, glaube, bei 17%, zahle also seit Jahrzehnten, habe sie aber noch nie in Anspruch genommen und zahle trotzdem mit Haftpflicht und VK um die 700,-€/Jahr. Noch nie habe ich jemanden klagen gehört, dass er mehr einzahlt als er bekommt :winking_face: .

    Ja, schon klar ... aber das ist dann irgendwo schon fraglich, ob jede Praxis sowas braucht oder ob dafür nicht auch größere Kliniken reichen (ist ja glaube nach der Reform jetzt auch in der Humanmedizin so, dass da sogenannte "Kompetenzzentren" geschaffen werden und dann mehr unter einem Dach gemacht werden kann, dafür aber dann kleinere/ländlichere Kliniken schließen).

    Dann werden die paar wenigen Nutzer der teuren Maschine mit dem 4-fachen Satz gestraft, damit es sich abbezahlt oder wie (und ist abgesehen von der Narkose auch deswegen teurer als beim Menschen)?

    In welcher Region lebst du denn, das bei euch jede Praxis ein MRT hat? :shocked:

    Hier hat das nur eine Klinik

    Hier gibt es CT und MRT auch nur in Kliniken.

    Und zumindest diejenige, die nicht mehr inhabergeführt wird, sondern an ein Unternehmen mit Beteiligung von Nestlé verkauft wurde, setzt diese Geräte sehr gerne gewinnbringend ein.

    Selbst bei Kleinigkeiten wird einem dringend empfohlen, durchaus mit einem gewissen Druck auf das Verantwortungsbewusstsein als Tierhalter, das Tier vorsichtshalber durch CT/MRT zu schieben.

    Da muss man schon standhaft sein, um sich zu widersetzen.

    Eine Bekannte von mir hat sich mal mit einem befreundeten Hummanmediziner unterhalten und der war entsetzt wie teuer ein MRT in der Tierklinik ist (1500 Euro). Das würde es beim Menschen bei weitem nicht kosten. Ebenso fand die Augenärztin es krass was Augengeschichten beim Kaninchen kosten (nur Diagnostik). Es lässt sich also nicht pauschal sagen das alles dort teurer ist. Gibt ja noch mehr so beispiele.

    Aber klar, dann gibts halt auch die 90.000 Euro OP beim Menschen, dagegen sind dann OPs bei den Tieren meist wieder billig.

    Das berichtet eine Freundin häufiger.

    Sie ist Kinderärztin, hat seit 20 Jahren eine große, eigene Praxis.

    Als Pferde- und Hundehalterin ist sie über die Tierarztrechnungen immer wieder erstaunt.

    Sie sagt, könnte sie für vergleichbare Leistungen bei Kindern dieselben Sätze abrechnen wie die Tierärzte für Behandlungen am Tier, müsste sie nur noch halbtags arbeiten.

    Auch Tierärzte - und für die Tierklinikketten gilt das umso mehr - wollen Geld verdienen. Klinikketten sind Wirtschaftsunternehmen und keine Wohltätigkeitsvereine, also rechnen sie das ab, was sie dürfen und was der Kunde bereit ist zu zahlen bzw. was die Versicherungen übernehmen. Die wollen mit der Behandlung von Tieren Gewinn generieren. Es ist in erster Linie ein Geschäft.

    Mich befremdet es deshalb etwas, wenn man so tut, als wären Veterinäre per se einzig von Tierliebe motiviert und die Rechnungen, die sie stellen, dienten einzig dazu, die Kosten zu decken und das Personal angemessen zu bezahlen. Anicura z.B. ist ein schwedischer Konzern, der als Aktiengesellschaft firmiert. Ich gehe davon aus, dass die Aktionäre einen Gewinn bei ihrem Investment erzielen wollen.

    Den sich bis zur Aufopferung selbst ausbeutenden Tierarzt mag es geben. Das ist aber eher der kleine Dorftierarzt, der sich mit ein bis zwei MFA so durchwurstelt. Viele der Kliniken gehören mittlerweile zu profitorientierten Ketten.

    Das ist ja auch in Ordnung so. Tiermedizin unterliegt dem Freien Markt (wobei die GOT dabei eigentlich eine Marktverzerrung darstellt, weil sie Mindestpreise vorschreibt).

    Unkommentiert hier mal das Schreiben von Dr. Dirk Schrader an die Tierärztekammer.

    Ich weiß, Dirk Schrader gilt als Nestbeschmutzer.

    Seine Gedanken zum Text kann sich jeder selbst machen.

    https://kritische-tiermedizin.de/2022/Viele_Tie…ie_neue_GOT.pdf

    Hier gibt es zum Kauen frische Knochen, z.B. Brustbein und das wird auch nicht im Haus gefressen.

    Es mag Zufall sein, dass alle so ernährten Hunde völlig unterschiedlicher Rassen, selbst im Alter keine Zahnprobleme hatten.

    Erwischt man nicht zufällig einen älteren Tierarzt, sind selbst Tierärzte mit der Ernährung der Tiere mit industriellem Fertigfutter aufgewachsen und kennen es nicht anders :winking_face:. Da wird eben einiges einfach normal.

    Im Gegenteil fast schon günstig. Lange keinen Kostenvoranschlag für Zähne unter 1.000€ mehr gesehen.

    Oh, okay, danke dir. Ich hätte jetzt echt nicht damit gerechnet, dass es so teuer ist.

    Allerdings - Moment, ich brauche kurz Holz, auf das ich klopfen kann - hatte ich bisher immer das Glück Hunde mit guten Zähnen zu erwischen, bei denen man bisher noch nie was machen musste und mich daher noch nie damit beschäftigt.

    Jetzt verstehe ich den extra Punkt mit den Zähnen bei der Krankenversicherung auch |)

    OT:Mir geht es wie Dir, ich hatte noch nie einen Hund mit Zahnproblemen. Bis auf ein wenig Zahnstein im hohen Alter, den man selbst entfernen konnte, benötigte noch keiner meiner bisher 11 Hunde eine umfangreiche Zahnsanierung.

    Keine Ahnung, ob das ausschließlich Glück war. Natürlich spielt Genetik eine Rolle.

    Einen entscheidenden Einfluss hat allerdings meines Erachtens die Fütterung. Hunde werden heute überwiegend mit industriellem Fertigfutter aller Art ernährt. Ich denke nicht, dass dieses denaturierte Futter den Zähnen eines Caniden zuträglich ist.

    Das alles sind doch nur theoretische Probleme. Wo kein Kläger, da kein Richter.

    Wer seinen Hund euthanasieren lassen möchte, wird einen Tierarzt finden, der es macht. Ist es nicht der erste, den man konsultiert, dann eben der zweite oder dritte.

    Gerne genannter und akzeptierter Grund ist, der Hund hat Kinder gebissen. Da fragen einige Tierärzte nicht lange nach. Möglicherweise auch, um dem Tier eine lange Odyssee zu ersparen, wenn klar ist, dass die Halter den Hund auf jeden Fall und unbedingt loswerden wollen und sie das auch, egal wie, durchsetzen werden. Was wird aus einem Hund, den man als Tierarzt wieder nach Hause schickt, obwohl dessen Besitzer fest entschlossen sind, ihn unter allen Umständen loszuwerden?

    Ich kenne mehrere Tierärzte, die sich in Fällen, in denen sie Zweifel an der Darstellung der Halter haben, aber wissen, der Hund wird entsorgt werden, egal wie, selbst um den Hund kümmern.

    Tierarzt ist nicht umsonst der Beruf mit der höchsten Selbstmordrate. Dem Druck hält nicht jeder stand.

    Ich finde den auch toll aber ich glaube der gesuchte Hund hier ist er nicht.

    Bis er drei ist wird er bestimmt noch 4 Kilo draufpacken.

    Sein Verhalten erwachsener werden usw.

    Durch das Fell sieht man nicht, ob er eher schlank ist, so dass er noch ein wenig zulegen wird oder durch wenig Bewegung eher gut im Futter steht, so dass da nicht mehr viel kommen würde.

    Vom Verhalten erwachsener werden, diesen Zustand sehne ich bei Junghunden bereits vom Ende der Welpenzeit an herbei :winking_face_with_tongue: . Bin immer froh, wenn die bunte Knete aus dem Hirn verschwindet :upside_down_face: .

    Kann aber gut sein, dass er nicht in das Suchschema von KayaFlat passt.

    Dann drücke ich einfach die Daumen, dass er schnell ein tolles Zuhause findet.