Beiträge von the-lucky-one

    Persönlich bin ja der Meinung das alle Rassen egal ob Klein, Mittel, Groß und Riesig eine gute Erziehung brauchen.

    Meine Persönliche Meinung ist wenn man sich richtig gut für die ausgewählte Rasse Informiert und Lust hat viel Zeit, Geduld, Ruhe und Konsequenzen zu Investieren. Denke ich das eine jede Rasse geeignet ist.

    Ich gehe soweit mit, dass unabhängig von der Rasse und der Größe des Hundes notwendig ist, dass der Hund so gut erzogen ist, dass man ihn unter Kontrolle hat, so dass kein Mensch oder Tier in dem Umfeld durch den Hund beeinträchtigt wird (oder man alternativ durch Managen den Hund so gut unter Kontrolle hat, dass es keine Probleme gibt), aber für den Rest gehe ich nicht mit.

    Zunächst einmal hätte ich als Anfängerin die Befürchtung, dass ich aus der reinen angelesen Theorie heraus kein realistisches Bild davon habe, welche Anforderung eine Arbeitsrasse an mich stellt und ob ich wirklich das leisten kann, um den angeborenen Rasseeigenschaften gerecht zu werden. Dazu kommt auch, wie gut Anfängerfehler verziehen werden – und glaube mir, egal wie gut du dich vorbereitest – du wirst sie machen.

    Für noch viel wichtiger halte ich allerdings, dass die Nicht-Anfänger-Rassen auch einfach nicht für jedes Umfeld so einfach geeignet sind. Ich kann die Aspekte Zeit, Geduld, Ruhe und Konsequenzen noch so sehr berücksichtigen, aber trotzdem wird beispielsweise ein Kangal in einem Mehrfamilienhaus mitten in der Großstadt viel mehr Probleme haben als auf dem Land mit einem einsamen, riesigen Garten. Dies abzuschätzen ist für Anfänger schwierig und widerspricht vor allem der Aussage, dass jeder Hund grundsätzlich geeignet sei.

    Ich hätte mir früher nie vorstellen können einen "Kleinsthund" einer Begleithundrasse zu halten, aber mein Hund ist genau das, was zu meinen Erfahrungen und vor allem zu meiner Lebenssituation passt.

    Was ich übrigens auch befremdlich finde: Bei unserem TA wird man aufgerufen mit "Hundename" + "Halternachname".

    Also z. B. "Bello Müller"

    Ich muss gestehen, dass ich das selbst so mache. Wenn ich mit Lucky schimpfe, spreche ich ihn auch mal mit Herr *meinNachname* an. "Lucky" kann man einfach nicht böse genug aussprechen. 🤷🏼‍♀️

    Mich hat es anfangs gestört, wenn mich jemand als seine "Mama" bezeichnet hat – vermutlich, weil ich nicht in die Hund-als-Kind-Ersatz-Schublade gesteckt werden wollte. Inzwischen stört es mich nicht mehr. Ich nutze es allerdings nicht selbst.

    "Frauchen" finde ich auch irgendwie doof. Wenn ich mal für Schüler*innen etwas aus Luckys Sicht erstelle, dann nehme ich meistens die Bezeichnung "Mitbewohnerin". Wenn ich eine Bezeichnung brauche, sage ich am ehesten "Halterin". Beides ist aber nicht so richtig passend.

    Die Bezeichnung "Enkelhund" (mit einem gewissen Stolz ausgesprochen) gefällt mir hingegen, weil es für mich ein Symbol dafür ist, dass Lucky auch von anderen als Familienmitglied aufgenommen wurde.

    Durch meine Gehbehinderung, kann ich nur noch kurze Spaziergänge machen.

    Was verstehst du unter "kurze Spaziergänge"? Das ist ja sehr subjektiv.

    Falls wir da eine ähnliche Vorstellung haben, würde ich auch auf jeden Fall nach einem älteren Hofhund schauen, der nicht mehr so viel Bewegung braucht und glücklich ist, wenn er sein Grundstück zum Bewachen hat.

    Zaun gibt es noch keinen, darum ginge das nur an einer langen Leine.

    Spricht irgendetwas dagegen einen Zaun kurzfristig nachzurüsten? Der Vorteil eines Gartens ist ja eigentlich, dass man keine Leine benötigt.

    Bei uns ist es irgendwie so "alles kann, nichts muss". Neue Strecken sind kein Problem. Ich merke an Luckys Verhalten nur, dass er dann im Freilauf näher bei mir ist als bei Strecken, wo er weiß, wo ich lang gehe.

    Bei Strecken, die ich regelmäßig gehe, muss ich aufpassen, dass ich keine Verhaltensketten (aus Versehen) antrainiere. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass das "was" wichtiger ist als das "wo". Highlights sind für ihn vor allem, wenn wir bestimmte Hunde oder Personen treffen. Danach kommt sowas wie "über Baumstämme springen", am Strand laufen oder andere interessante Aktivitäten. Ich gehe allerdings davon aus, dass ihm nichts fehlen würde, wenn keine neuen Strecken zu den bisherigen dazu kämen.

    Die Rahmenbedingungen spielen aber vermutlich eine ziemlich große Rolle. Ich bin vorgestern und heute die gleiche Waldrunde gelaufen. Am Donnerstag fand er die erste Hälfte im Wald doof, weil dort immer mal wieder ein Blatt im Fell hängen geblieben ist (in der 2. Hälfte im Freilauf war hingegen alles ok 🤨). Heute war der Boden nass, aber dadurch waren die Blätter flach auf dem Boden und alles war gut 🤷🏼‍♀️. Im strömenden Regen hätte er die gesamte Strecke doof gefunden.

    Für mich bräuchte ich die Abwechslung tatsächlich gar nicht. Ich bin früher – vor allem während des Corona-Lockdowns – sehr oft die gleichen Strecken spazieren gegangen. Für mich hatte das den Vorteil, dass ich keine kognitiven Ressourcen für den Weg benötigte.

    Off-Topic

    Natürlich ist die Konsequenz aus dem Spaziergang am Donnerstag für mich, dass ich die Haare bei Lucky mindestens an den Beinen kürzen werde, damit ihn die Blätter auch zukünftig nicht stören werden. Ich bin nur noch nicht dazu gekommen und hätte sonst ggf. auf die Waldrunde verzichtet.

    Lucky in der Fleecejacke Dogz-Wear von Wolters.

    Ich bin zufrieden: Die Jacke lässt sich leicht anziehen und muss dabei nicht über den Kopf gezogen werden; der Bauch ist geschützt, aber der Stoff geht am Bauch nicht zu weit nach hinten, so dass auch Rüden keine Probleme bekommen; die Jacke wirkt kuschelig und warm; etwas Regen hält sie ab (einen längeren Regenschauer haben wir noch nicht getestet). Ich hatte die Sorge, dass die Kombi aus mittellangem Fell und Klettverschluss ein Problem sein könnte, aber das war es bisher nicht.

    Lucky findet es weiterhin doof, überhaupt eine Jacke anzuziehen 🤷🏼‍♀️, aber in diesem Fall nicht ganz so doof wie bei anderen Jacken/Pullovern/Mänteln. Beim Laufen stört ihn die Jacke nicht. Ausziehen geht ohne Probleme.

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    Ich habe mich durch verschiedene Bürsten durchgetestet, bis ich das gefunden habe, was für uns am besten passt. Das ändert sich aber teilweise auch noch je nach Haarlänge, was am besten funktioniert.

    Im Moment sind Luckys Haare mittellang und da nutze ich am liebsten gar keine spezielle Hundebürste, sondern die Tangle Teezer in der Reisegröße + einen Kamm (mit großem und kleinem Abstand zwischen den Zinken). Mit der Bürste kann ich auch das Linebrushing machen und ich hab das Gefühl, dass Lucky das damit angenehmer findet als mit der Zupfbürsten – die abgestorbenen Haare bekomme ich damit genauso gut raus. Wenn die Haare kürzer sind, nehme ich oft nur einen Kamm mit rotierenden und nachgebenden Zinken.

    Ich hab Lucky auch von Anfang an regelmäßig gebadet. Das war in den ersten Wochen nicht so dringend notwendig, aber in der Filzphase hat es die Kämmbarkeit doch deutlich verbessert.

    Dann sollen meine Eltern die Krallen lieber beim Hundefrisör schneiden lassen. Ich dachte immer, beim Tierarzt geht es auch.

    Luckys Tierärztin hat das bei ihm auch schon gemacht und sie konnte das.

    Da es (nach meinem Kenntnisstand) bisher nur HanseMerkur und Lassie gibt, die eine Vollversicherung mit Kündigungsschutz anbieten und anscheinend auch Lassie Goldakupunktur ausschließt (Quelle), gibt es wohl keine Versicherung, die das bietet Ninma

    Lucky ist auch bei der HanseMerkur versichert und bisher habe ich nur sehr gute Erfahrungen gemacht und hoffe natürlich auch, dass wir im Laufe des nächsten halben Jahres keine Kündigung erhalten. Erst diese Woche habe ich am Dienstagabend eine Rechnung eingereicht, am Mittwoch die Info bekommen und am Donnerstag war das Geld auf dem Konto.

    Diese Art Tierkrankenversicherung gibt es sowohl bei der Hanse Merkur als auch von Lassie anscheinend erst seit ca. 3 Jahren, so dass es auch keine Langzeiterfahrungen gibt und wir das wohl abwarten müssen.

    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die Preise noch weiter steigen (müssen), wenn ich die Preise für die Tierkrankenversicherung mit meiner eigenen privaten Krankenversicherung vergleiche und die mir bekannten Arztkosten mit den mir bekannten Tierarztkosten vergleiche. Sicherlich muss die Krankenversicherung für Menschen noch ganz andere Behandlungen querfinanzieren, die bei Tieren (noch?) nicht durchgeführt werden, aber dennoch sind die Kosten durch die GOT-Anpassung und durch den medizinischen Fortschritt enorm gestiegen.