Beiträge von the-lucky-one

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    war von euch jmd schonmal in Ostfriesland?

    Ich kann nur mit den Ostfriesischen Inseln dienen. Vor zwei Jahren bin ich mit meinem Hund per Zug nach Norddeich Mole und von dort mit der Fähre nach Norderney gefahren bzw. letztes Jahr nach Juist.

    Beide Male hat die Anreise gut geklappt. Bei der Reise nach Juist habe ich mein Gepäck mit Hermes vorgeschickt, weil ich mir nicht sicher war, ob man zwei Gepäckstücke in den Gepäckwagen packen darf (wäre vermutlich kein Problem gewesen). So hatte ich allerdings das Glück, dass ich die kleinere "Vorfähre" nehmen konnte und nicht auf die Hauptfähre mit dem Gepäck warten musste.

    Die Fähre nach Juist ist tideabhängig, so dass sie nicht so oft fährt. Der Fahrplan ist aber weit im Voraus abrufbar, so dass man das ggf. berücksichtigen kann. Dann muss man nur hoffen, dass kein Ostwind da ist, weil sonst auch mal eine Fähre ausfallen kann oder nur die Schnellfähren fahren. Nach Norderney fährt die Fähre häufiger, so dass man flexibler ist oder ggf. auch mal einen Tagesausflug dahin machen kann, wenn man auf dem Festland ist.

    Ich mochte beide Inseln, aber die Ruhe und Einsamkeit Anfang April auf Juist war besonders erholsam. Lucky fand beides super, denke ich.

    Ich war allerdings froh, dass Lucky keinen ausgeprägten Jagdtrieb hat, da es auf Norderney unzählige Wildkaninchen gibt und uns auf Juist Rehe in sehr geringer Entfernung begegnet sind.

    Norddeich schaue ich mir im Laufe des Jahres auch noch an, aber das dauert noch ein bisschen. Da ist dann leider auch schon Saison, so dass man dann nur an den Hundestrand darf.

    Kannst Du die Datenbanken mit den Kreuzallergien bei Hunden verlinken, aus denen Dein Chatbot die Daten gezogen hat, bitte? Das ist ernsthaftes Interesse hier.

    Zwar nicht von ChatGPT und co, aber trotzdem zum Thema Kreuzreaktionen bei Allergien eine interessante Dissertation https://edoc.ub.uni-muenchen.de/24706/1/Baumann_Sandra_Anna.pdf (ich glaube, irgendwer im Forum hatte diese Diss schon mal verlinkt.)

    Ansonsten nutze ich eine KI als Ideengeber, hinterfrage dann aber auch die Ergebnisse bzw. recherchiere zusätzlich. Hier ist es hilfreich, dass inzwischen teilweise die Quellen direkt verlinkt sind, so dass man überprüfen kann, ob die Ergebnisse der KI mit der Quelle übereinstimmen und welche Qualität die Quelle hat. Ich nutze es bei wichtigen Fragen also eher als Ergänzung zur Recherche, weil es manchmal noch zusätzliche Impulse geben kann. Ich finde es allerdings sehr bedenklich, dass ich vermehrt in meinem Umfeld höre, dass xy stimmen müsse, weil das die KI gesagt habe.

    Positiv an den "Gesprächen" mit der KI finde ich allerdings, dass es dabei unterstützen kann, seine eigenen Gedanken zu ordnen, um die Sachlage so detailliert wie möglich zu formulieren. Dies könnte man durch geeignete Prompts auch noch unterstützen. Dies kann dann auch eine gute Vorbereitung für ein Gespräch mit einer entsprechend geschulten Person sein.

    Wie sehen bei euch „ruhige Tage“ aus?
    Habt ihr bestimmte Rituale, Spiele oder Beschäftigungen für drinnen? Macht ihr eher Nasenarbeit, Tricktraining oder einfach bewusst mehr Ruhe?

    Wenn hier Dauerregen ist, hat Lucky keine Lust auf längere Spaziergänge und solange das kein Dauerzustand ist, quäle ich ihn da auch nicht. Er fordert dann auch nichts ein – ich habe fast den Eindruck, dass er versucht sich unsichtbar zu machen, damit ich nicht doch noch auf die Idee komme nach draußen zu gehen. :D.

    Wenn ich ihn dann doch mal drinnen beschäftigen möchte, gibts verschiedene kleinere Sachen, die wir dann zwischendurch mal machen. Dazu gehören z.B. Futterbeutel suchen, Tricks üben oder Futterspiele (Schnüffelteppich, Futter in Klopapierrollen, Futter in verknotetem Geschirrtuch etc.).

    Hallo Danda

    Herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs! Eure Bedingungen zu Hause und die Voraussetzungen für euren Hund klingen ziemlich perfekt. Dass du langsam Respekt vor der Entscheidung bekommst, kann ich gut verstehen. So ging es mir vor knapp 3 Jahren auch (und ich hatte mich für eine Anfänger-Hunderasse entschieden) – das ist bei so einer lebensverändernden Entscheidung ganz normal.

    Jetzt liegt die Verantwortung vollständig bei uns, und ich möchte einfach nichts falsch machen.

    Nichts falsch machen? Das wird dir nicht gelingen. Du wirst Entscheidungen treffen, bei denen du dich Tage/Monate/Jahre später fragen wirst, wieso du das gemacht hast. Aber du wirst vermutlich auch daraus lernen und es bei der nächsten Situation anders angehen. Fehler gehören dazu – beim ersten Hund auf jeden Fall. Und deswegen sind Hundetrainer v.a. beim ersten Hund so wichtig, da diese eine Außenperspektive bieten.

    Ihr habt beide Erfahrungen mit Terrier-Rassen – das wird euch bei eurem Hund helfen. Eine Mischung aus Konsequenz, Liebe, Humor und Geduld wird (mit Trainerunterstützung) helfen. Und ihr habt es geschafft, zwei Jungs großzuziehen – ich vermute, dass viele aus diesem Forum (inklusive mir) dies im Vergleich für die größere Herausforderung halten. :winking_face:

    Mein Tipp wäre, dass ihr dem Hund auch alleine bleiben beibringt. Eure Konstellation klingt so als wäre i.d.R. dafür gesorgt, dass immer jemand da ist, aber das kann sich auch mal ändern. Ihr habt daher die Gelegenheit dies ohne Zeitdruck zu trainieren. Nutzt dies.

    Badet und schneidet Ihr Eure Hunde bei jedeem Wetter?

    Auch wenn es jetzt so kalt ist ?

    Haare kürzen bringe ich bei der Kälte irgendwie nicht über's Herz. Ich rede mir ein, dass die längeren Haare wenigstens etwas wärmen.

    Baden ja. Ich passe das aber so ab, dass wir dann nicht direkt danach nach draußen gehen und ich föhne ihn auch weitestgehend trocken. Das Baden hilft auch, damit das Kämmen dann einfacher ist.

    Naja, von welchem früher sprichst Du?

    Ende der 90-er/Anfang der 2000-er. Dazu muss ich sagen, dass ich damals keinen eigenen Hund hatte, sondern "nur" zwei Gassihunde, deren Besitzer*innen die Hunde auch eher unfreiwillig und eher als familiäre Verpflichtung übernommen haben und zuvor gesagt hatten, dass sie nie wieder einen Hund übernehmen würden. Die finanziellen Verhältnisse haben es auch nicht hergegeben, aber die moralische Verpflichtung war halt da.

    Meine Wahrnehmung ist daher also sicherlich dadurch geprägt, dass die Hunde damals bei einer (sehr fähigen) Dorftierärztin waren, die allerdings sehr genau abgewägt hat, welches Kosten-Nutzen-Risiko jeweils vertretbar war, weil ihr der persönliche und finanzielle Hintergrund der Halter*innen bekannt war und auch dadurch, dass mein eigener vollversicherter Hund nun in einer größeren großstädtischen Praxis mit moderner Ausstattung ist und ich die Praxis gezielt deswegen ausgesucht habe.

    Meine Aussagen sind vermutlich etwas sehr verallgemeinernd und übertrieben, aber im Großen und Ganzen wird es trotzdem stimmen, dass die Art und der Umfang der Behandlungen sich im Durchschnitt gewandelt hat – auch unabhängig von der GOT. Das liegt vermutlich am medizinischen Angebot, aber auch an der (im Durchschnitt) geänderten Bedeutung des Hundes im Leben der Menschen.

    Ich verstehe deine Gedanken dazu total, aber wer nicht in der finanziellen Lage ist sein Tier vollumfänglich zu versorgen, sollte kein Tier halten.

    Ein Teil von mir möchte dir da zustimmen, der andere Teil fragt sich allerdings, welches Einkommen und/oder welche Rücklagen man haben muss, damit man es sich leisten kann. Während man bei einigen Rassen schon gewisse Kosten beim Kauf einkalkulieren muss, ist es bei vielen Hunden doch ein absolutes Glücksspiel.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Vollversicherungen mit Beiträgen unter 100€/Monat auf Dauer rentabel arbeiten können, ohne dass sie langfristig die Beiträge erhöhen oder teure Kund*innen rausschmeißen. Wenn man das mit Humanversicherungen vergleichen möchte, dann eher mit den privaten Krankenversicherungen, da es bei den gesetzlichen Fallpauschalen gibt, die die Kosten für die Versicherungen begrenzen. Hier sind die Beiträge deutlich im dreistelligen Bereich.

    Wenn man sich nun anschaut, welche Kosten auftreten können, bin ich ganz bei Limetti

    Die wirkliche Steigerung an TA Kosten habe ich dadurch, daß inzwischen Dinge gemacht werden, die es vor einigen Jahren so noch gar nicht gab, bzw nicht so "selbstverständlich". Zahnsanierungen wie beim Menschen mit Röntgen usw. oder die Magen-Darmspiegelung bei Bonnie zb.

    Es gab nicht nur eine Erhöhung der GOT, sondern auch einen Wandel der Art und des Umfangs der Behandlungen. Während sich in meiner Kindheit und Jugend niemand um die Zahngesundheit seines Hundes gekümmert hat, sind Zahnbehandlungen – zumindest für viele Hunde – eine Standardprozedur. Während früher eine Narkose eine Kombination aus Spritze und Beten war, haben wir nun Inhalationsnarkosen, die ein hohes Maß an Sicherheit bedeuten, aber auch entsprechend die Preise hoch treiben. Während man früher bei Krebs bestenfalls noch den Krebsherd entfernt hat, ist nun auch eine Chemotherapie nicht ausgeschlossen. Und versteht mich nicht falsch – ich bin froh über die Weiterentwicklung und würde bei meinem Hund auch nur die Frage des "wann" und "wo" klären wollen, anstatt des "ob", aber das sind alles Faktoren, die die Preise steigern lassen.

    Ich würde mir wünschen, dass es eine Vollversicherung mit einem sofortigen Kündigungsschutz und dafür einem relativ hohen Eigenanteil gäbe. Meinetwegen im niedrig vierstelligen Bereich pro Versicherungsjahr, aber auch mit einer gedeckelten Preissteigerung. Dies würde ermöglichen, dass man Zahlen hat, mit denen man kalkulieren kann. Und nur dann kann man sagen, dass "XY einen Hund gekauft hat, obwohl er es sich nicht leisten konnte.".