Beiträge von DieZoey

    Wie geht es denn der Maya heute morgen und wie war Eure Nacht? Ich hoffe so sehr, dass es der Maus heute schon besser geht.

    Wir hatten es auch einmal, dass Zoey total panisch aus einer Narkose herauskam. Unglücklicherweise hat man uns damals in der Tierarztpraxis mit ihr alleine in einem Raum gelassen. Das Tier war völlig außer sich, wir konnten sie auch körperlich kaum bändigen und sie rutsche und fiel auf den rutschigen Fliesen hin und her. Keine Box, kein Aufwachraum, nix. Nur ein nackter Raum mit glattem Bodenbelag. Das war eine ganz, ganz furchtbare Erfahrung und wir sind nie wieder in diese Praxis gegangen, wo die Aufwachphase so abläuft und auf den Halter abgeschoben wird.

    Ich finde es ja auch krass, dass sie Euch Maya in diesem panischen Zustand mitgegeben haben. Bist Du denn allein gefahren? Weil, wenn...wow. =)

    Wenn Du das Gefühl hast, der Verband quält sie zu sehr, dann hole Dir bitte eine Zweitmeinung - insbesondere dann, wenn Du mit der Praxis nicht zufrieden bist.

    Gute Besserung für die tapfere Maya! :ill:

    Ja, leider stimmt das: insbesondere in Großstädten, U-Bahnen und Bahnhöfen ist das häufig ein Problem. Viel zu oft werden inzwischen die Helfenden selbst zu Opfern und das reduziert die Hilfsbereitschaft aus Gründen des Selbstschutzes ganz erheblich.

    Insgesamt ist das eine sehr besorgniserregende Entwicklung.

    Ich selbst kenne das jedoch bisher glücklicherweise nur aus Erzählungen oder aus der Presse. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich aus einer Gegend stamme, in der die Menschen wirklich extrem hilfsbereit sind. Darüber bin ich wirklich sehr froh.

    Leider kann ich auch nichts aus Erfahrung beitragen, aber es tut mir sehr leid, was mit Hollys Augen passiert ist.

    Die Frage, die ich mir beim Lesen Eurer Geschichte gestellt habe ist folgende: könnte es eventuell möglich sein, dass die Augenentzündung, mit der das ganze Dilemma begann, im Grunde dadurch entstand, weil Holley bereits zu diesem Zeitpunkt nicht mehr blinzeln konnte und der Hornhautdefekt sich dann aus dem Zustand des trockenen Auges heraus gebildet hat?

    Weil, denn wäre ja möglicherweise eine ganz andere Grundproblematik die Ursache. Es könnte ja auch sein, dass der Gesichtsnerv schon vorher geschädigt war und dieses erst mit der Augenentzündung überhaupt aufgefallen ist.

    Sollte es jedoch eine OP-Nachwirkung sein, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich die Problematik im Laufe der Zeit verbessert. Nerven beruhigen sich zwar langsam, aber sehr häufig eben wieder.

    Ich würde aber in Eurem Fall durchaus der Frage nachgehen: was war eher da: das Ei oder das Huhn? :???:

    Gute Besserung der tapferen Maus und Dir ganz viel Kraft!

    Ich weiß von mir, dass ich auf jeden Fall auf ein 'Hilfe' reagiere, denn ich finde, man merkt an der Art des Rufens oder Bittens schon, ob hier jemand Hilfe benötigt. Auch denke ich, dass wir Menschen in aller Regel darauf konditioniert sind, solche Signale zu verstehen.

    Glücklicherweise habe ich bis jetzt immer die Erfahrung gemacht, dass, wenn ein Mensch in Not war, auch immer schnell Hilfe zur Stelle war. Das finde ich sehr beruhigend, weil es mir zeigt, dass bei den meisten Menschen die Bereitschaft zur Hilfe doch noch vorhanden ist.

    Caissa: ich gehe völlig d'accord mit Dir, dass jeder andere Perspektiven haben darf bezüglich evidenzbasierter und Alternativmedizin.

    Was mich nur stört ist, dass der Ton hier mitunter sehr rau wird, wenn es sich um eine GI handelt und einige Menschen eine sehr vorgefertigte Meinung zu einem bestimmten Thema zu haben scheinen ohne einen eigenen Praxisbezug.

    Ein respektvoller Diskurs ist mir jederzeit herzlich willkommen, doch Aussagen wie 'spart euch lieber das Geld' oder 'wissenschaftlicher Humbug' ist für mich eine ziemlich unsachlich geäußerte eigene Meinung.

    Agamo: es macht durchaus Sinn, ein Zitat im Kontext zu belassen. Ich schrieb:

    Ja, es gibt Fälle, da wirkt die GA nicht oder nur wenig. Aber es gibt wesentlich mehr Fälle mit tollen Erfolgen. Wir gehören glücklicherweise dazu und das bitte ich von allen Kritikern auch zu würdigen. Nur weil eine alternative Behandlungsmethode noch keinen Einzug in die klassische Medizin gehalten hat, heißt das noch lange nicht, dass sie wirkungslos ist.

    Zoey hat der 'wissenschaftliche Humbug' sehr geholfen. Zum Glück gibt es noch genügend Menschen, die alternativen Behandlungsmethoden mit mehr Respekt begegnen.

    Es stimmt, dass die GI die Grunderkrankung nicht heilen kann, darauf hatte ich in meinen Posts auch immer verwiesen. Eine Anschlussbehandlung mit Physiotherapie macht manchmal Sinn, aber in vielen Fällen ist sie gar nicht mehr notwendig, denn der Muskelaufbau geschieht danach durch ein physiologischeres Gangbild und die vermehrte Bewegungslust häufig von ganz allein.

    Wenn die GI jedoch keine ausreichende Schmerzfreiheit und kein gutes Gangbild erreichen kann, dann bleibt letztendlich nur die OP.

    Es ist ja immer ein Dilemma, in dem man steckt, weil man vorher leider nicht weiß, wie welche Behandlungsmethode speziell auf mein Tier wirkt und wie die Eingriffe verlaufen. Heute gibt es ja einige Behandlungsmöglichkeiten und somit die Qual der Wahl, aber dafür auch gleichzeitig Plan B und C, wenn Plan A nicht erfolgreich war.

    Frust und Ärger könnte ich mir auch als spontane Reaktion vorstellen, wenn ein (möglicher) Plan nicht geklappt hätte.

    Sollte dieser Mensch etwas Böses im Sinn gehabt haben, dann denke ich, hat Deine Souveränität in Kombination mit dem Hund Dich sehr wahrscheinlich geschützt.

    Bei meinem oben beschriebenen Ereignis kam das richtige Unbehagen auch erst zuhause. In solch spontanen, außergewöhnlichen Situationen funktioniert man häufig erstmal.

    Zum Glück.