Beiträge von DieZoey

    Noch zum Thema Frühkastration: glücklicherweise sind wir irgendwann bei unserer Ärzteodyssee in Zoeys 6. Lebensjahr (und ihr erstes bei uns) auf einen fähigen Tierarzt gestoßen, der a) all ihre orthopädischen Probleme richtig erkannt hat und uns b) über die sehr wahrscheinlichen Zusammenhänge mit ihrer Frühkastration aufgeklärt hat.

    Zoey hat eine Laxität der Hüften (HD war aber erst beim speziellen Penn-Hip-Röntgen sichtbar), einen vor unserer Zeit durchgemachten Kreuzbandriss mit Arthrose im Knie, Spondylosen in der vorderen Wirbelsäule, ganz lockere Sehnen und Bänder überall und ein schwaches Bindegewebe.

    Durch die für sie passenden Behandlungen haben wir heute einen guten bis zufriedenstellenden Gesamtzustand erreichen können. Das Tier hatte anfangs ein gruseliges Gangbild, immer wieder Humpelphasen und sichtbare Schmerzen.
    Insgesamt war ihr Gangbild nie wie der eines gesunden Hundes (wie auch?) und stets wirkte und wirkt sie...nunja...ein wenig plump und schwerfällig trotz eines normalen Gewichtes.

    Durch die allgemeine Lockerheit im Bewegungsapparat verstolpert sie sich auch häufiger und kann sich dann weniger gut abfangen. Aufgrund der dann erhöhten Verletzungsgefahr sind unsere Gassigänge darum stets sorgfältig ausgewählt.
    Aber das sind mühsame und schmerzhafte Erfahrungswerte nach all den Jahren.

    Unser kleiner Körperklaus. :herzen1:

    Nicht zuletzt wegen der inzwischen immer mehr bekannten gesundheitlichen Probleme nach einer Frühkastration werden diese heutzutage bei uns, nach meinem Wissen, nur noch in lebensbedrohlichen Notfällen durchgeführt.

    Zoey kann auch mit einer generellen Bindegewebs-, Sehnen- und Muskelschwäche aufwarten und hat sich im Laufe der letzten Jahre von der Körpersilhouette durchaus verändert.

    Das Bindegewebe sackt halt ab und deshalb wirkt insbesondere die Bauch- und Brustlinie tiefer. Zudem hat sich ihre Fellstruktur insbesondere am Bauch verändert. Ihr ist dort ein richtiger Plüsch gewachsen und das zieht die Optik noch mehr nach unten.

    Komischerweise müssen wir fast immer im Sommer einen Bauchultraschall machen lassen und dann kann man durch den rasierten Bauch die wahren Konturen wieder erkennen. ;)
    Das ist schon ein gewaltiger Unterschied zum ansonsten Plüschbauch.

    Wurde Eure Hündin möglicherweise, bevor sie zu Euch kam, frühkastriert?

    Das ist nämlich bei uns Ursache vieler Übel. Frühkastrierte Hunde können aufgrund des viel zu frühen abrupten hormonellen Stopps in ihrer Entwicklung Knochen, Muskeln, Sehnen und Bänder nicht richtig ausbilden und aushärten und leiden dann häufig lebenslang an Lockerheiten in Bewegungsapparat und Bindegewebe.

    Zoey sah deshalb schon in jungen Jahren älter aus, als sie war -
    doch komischerweise ist dann irgendwann ein Stillstand eingetreten und heute sieht sie jünger aus, als sie ist. :roll:

    Wie schön, dass er trinkt! :bindafür:

    Dann scheint es langsam bergauf zu gehen. Möglicherweise hast Du ihn mit der verdünnten Milch auch 'angefüttert', was das Trinken anbelangt.

    Ich habe übrigens die gleichen Erfahrungen wie Zucchini gemacht, dass es Zoey bei Magen-Darmgeschichten durch Medikamente erst recht schlecht geht.

    Seit dieser Erfahrung tricksen wir in solchen Fällen dann auch mit natürlichen Helferlein herum, aber grundsätzlich ist bei Zoey alles schwierig außerhalb ihrer eng eingegrenzten Ernährung. :ka:

    Ich hoffe, dass es Lucky bald wieder besser geht! :kleeblatt:

    Genau wie viele es hier schreiben, würde ich mit der Flüssigkeit herumtricksen und schauen, was und in welcher Form er sie annimmt.

    Wenn Du Dir so sehr Sorgen machst, dann wäre auch eine Infusion beim Tierarzt eine Möglichkeit, damit wieder ein bisschen Ruhe (in Dich und in den Hund) einkehren und eine mögliche Dehydrierung verhindert werden kann.

    Wenn es Lucky wieder besser geht, wird er auch mit dem Trinken wieder anfangen. Doch solange ihm so kodderig zumute ist, ist das mitunter schwierig.

    Vielleicht kannst Du die Milch auch schrittweise mit Wasser verdünnen, so dass er es kaum bemerkt.

    Solch ein heftiger Infekt (wenn es einer ist) dauert leider seine Zeit - und zerrt dabei sehr an den Nerven von Frauchen und/oder Herrchen.

    Mir geht es immer mindestens genauso schlecht wie dem Tier, wenn es krank ist.
    Oder vielleicht sogar noch schlechter. :roll:

    Deshalb kann ich Deine Anspannung sehr gut verstehen - mir helfen hier dann zum Wieder-Runterkommen u. a. die Gedanken von Lara004 sehr, wenn sie über die Sorgenübertragung der Hundehalter auf die Tiere schreibt. :smile:

    Der Knubbel könnte in meinen Augen von unterschiedlichen Dingen herrühren:

    ein Zeckenbiss...und das kann dauern, wie hier meine Vorschreiberinnen bereits anmerkten

    ein Flohbiss mit allergischer Reaktion...das kann ebenfalls dauern, müsste aber einen deutlichen Juckreiz zeigen

    oder es entwickelt sich eine Warze. Hatten wir erst vor ein paar Wochen, sah ähnlich aus und wir dachten auch, es sei ein Zeckenbiss.

    Dieses 'Ding' wurde in einer Narkose (aus einem anderen Grund) gleich mit entfernt und war eben...'ne Warze. :roll:

    Bei solch einem kleinen Knubbel würde ich inzwischen erst einmal beobachten und abwarten und mich langsam darauf einstellen, dass bei einem älter werdenden Hund mit großer Wahrscheinlichkeit hier und da immer mal wieder irgendwo ein komisches Gewächs auftaucht.

    Bei uns sind inzwischen so einige Knubbel am Hund entstanden. Einige bleiben, andere kommen weg...und zum Glück war es bis jetzt gutartig.

    Früher geriet ich auch schnell in Sorge bei unbekannten Gebilden, und nach all den Erfahrungen gewähre ich heute den Knubbeln eine gewisse Zeit, um möglichst von alleine wieder zu verschwinden. :bindafür:

    Zoey trinkt ja auch nicht, wenn es ihr nicht gut geht...

    vielleicht bietest Du Lucky ganz kleine Tröpfchen an, die er von einem kleinen Teller oder vom Boden schlecken kann. Ich habe ja immer den Eindruck, dass die normalen, großen Schlucke bei Magen-Darmgeschichten gerne Übelkeit verursachen.

    Wenn ich mich so beobachte bei Bauchgeschichten mit Erbrechen und Durchfall, dann nippe ich auch eher in kleinen Schlucken an den Getränken. Normale Schlucke fliegen bei mir nämlich häufig gleich wieder raus. Sie sind dann einfach zuviel für den Magen.

    Warum sollte das bei Hunden anders sein, denke ich mir. Bei uns jedenfalls waren die kleinen Tröpfchen zum Schlecken der Gamechanger.