Beiträge von DieZoey

    Ich finde das einen guten Plan - und wie schön, dass Deine Tierärztin so viel Verständnis aufbringt.

    Der Überlegung der Ärztin, ob eine OP überhaupt eine Verbesserung erreichen könnte, schließe ich mich durchaus an - und SOLLTE es eines Tages in hoffentlich ganz ferner Zukunft zu Problemen kommen, dann gibt es durchaus so einige gute Therapieoptionen.

    Emily geht es gut und das möglicherweise etwas unrunde Aufstehen ist ihrer ganz persönlichen Anatomie zuzuordnen.

    Ich bin gespannt, was Gut Windeby Euch raten wird.

    Und wenn Du Deinen Hund so anschaust: gibt es denn ganz tief in DIR ein Gefühl für oder eher gegen eine OP?

    Da es Emily ja gut geht und sie noch keine Arthrose ausgebildet hat, würde ich hier ganz entspannt und in aller Ruhe vorgehen.

    Es läuft Euch nichts davon.

    Ich würde in Eurem Fall die Anpassungs- und Regenerationsfähigkeit eines jungen Körpers durchaus berücksichtigen. Es könnte ja sein, dass Emily eine lange Zeit ihres Lebens kaum Beschwerden zeigt und gut mit ihrem Beinchen zurechtkommt.

    Eine OP birgt auch immer Risiken und möglicherweise entsteht danach eine Arthrose sogar schneller, als wenn das Bein einfach in Ruhe gelassen werden würde.

    Sollten jedoch irgendwann Beschwerden auftreten, die das Tier einschränken, müsste dann halt neu überlegt werden.

    Unsere Zoey kam im Alter von 5 Jahren mit ganz vielen orthopädischen Baustellen zu uns, von denen wir nichts wussten. Ihr Gangbild war furchtbar und es dauerte fast ein Jahr bis zu allen Diagnosen. Ihr alter Kreuzbandriss mit Arthrose im Knie galt als nicht mehr operabel und auch alle anderen Erkrankungen wurden nicht operiert wegen eines ungewissen Ausgangs.

    Mit den für sie passenden Eingriffen und Behandlungen läuft sie mit ihren fast 13 Jahren nun besser als damals mit 5 Jahren.

    Was ich damit sagen will: ein Körper verfügt durchaus über eine gute Adaptions- und Ausgleichsfähigkeit und gerade im jungen Alter wächst sich vieles auch noch zurecht.

    In Eurem Falle hätte ich ein wachsames Auge auf den Hund, eine Zweit- oder Drittmeinung von guten Tierärzten und ein gutes Vertrauen in mein Bauchgefühl.

    Für mich sieht es bei Euch nach einem Fall aus, bei dem ein Für-und Wider- Abwägen in aller Besonnenheit im Vordergrund stehen dürfte.

    Auch von mir mein tief empfundenes Mitgefühl für den so plötzlichen Abschied von Nastro.

    Bitte mache Dir keine Vorwürfe, dass Du am Anfang des neuen Jahres den Hund nicht auf links gedreht hast.

    Es ist nicht gesagt, dass Ihr eine Diagnose bekommen hättet...
    und wenn, dann wäre es die große Frage, ob Ihr mit diesem Krankheitswissen die letzten Monate noch so unbeschwert zusammen genießen konntet.

    Möglicherweise hätte es Behandlungen gegeben, die das Tier und damit auch Euch belastet hätten.

    So hat er nun überraschend schnell und viel zu früh gehen müssen - doch dieses ohne große vorhergehende Qual und Leidenszeit.

    Für die Angehörigen ist es einfach nur schrecklich, sich so unvorbereitet von einem geliebten Tier verabschieden zu müssen und es gibt erstmal keinen wirklichen Trost.

    In meinen Augen jedoch hast Du nichts versäumt...und vielleicht hat Dich sogar Dein Unterbewusstsein zum damaligen Zeitpunkt nichts an Diagnostik veranlassen lassen. Weil es wusste, dass es besser so ist. :streichel:

    Trixie03 : eine IBD habe auch ich schon seit langem im Kopf. Da wir Zoey jedoch mit o. a. Maßnahmen gut eingestellt haben, sehen wir derzeit von einer invasiven Diagnostik ab.

    Die Blutwerte werden in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ob es irgendwelche Mangelzustände gibt und auch die Monozyten werden sorgfältig beobachtet.

    Wie habt Ihr die IBD diagnostiziert?

    Aaalso, der Snack morgens ist so ein Hundewürstchen aus einem Discounter (finde ich ernährungsphysiologisch ganz gruselig, aber sie liebt und verträgt es) - dieses aber in kleinen Stückchen aus der Hand, denn Zoeys Magen akzeptiert insbesondere morgens keine großen Futterbrocken...

    und zum Frühstück gibt es von Josera das Trockenfutter Ente mit Kartoffel in der Mini-Version. Wie oben schon beschrieben, darf Zoeys Futter nur sehr klein sein, sonst bekommt sie Probleme.

    Wir füttern jetzt auch über den Tag verteilt insgesamt 5 Mahlzeiten. 2 Davon sind Hauptmahlzeiten und die anderen 3 sind kleine Portionen, damit ihr Magen nie leer wird.

    Mittags gibt es eine kleine Portion aus den Gläsern von Schlemmermaul (diese Firma ist aus der Verzweiflung von Hundebesitzern entstanden, deren Hund ebenfalls ganz große Probleme mit Magen und Darm hatte. Sie haben begonnen, für ihren Hund zu kochen mit ganz puren Zutaten in Lebensmittelqualität ohne irgendwelche Zusätze und haben dann irgendwann damit angefangen, ihre eigenen Rezepte in größeren Mengen herzustellen und zu verkaufen).

    Wir fahren damit supergut für den Snack zwischendurch.

    Abends gibt es Selbstgekochtes mit Fleisch und Gemüsen, die sie verträgt -
    und nach dem letzten Pipimachen gibt es dann ein paar Esslöffel Joghurt vom Teller und danach noch ein paar 'Knuppies', das ist reines, getrocknetes Straußenfleisch.

    Und dann am Morgen sofort nach dem Aufwachen wieder das Hundewürstchen...

    and so on. :roll:

    Es hat eine ganz Weile gedauert, bis wir das Was...Wann...und Wie für unseren Hund gefunden hatten und sie somit stabil halten konnten.

    Kleine Einbrüche gibt es immer mal wieder und mitunter muss dann auch u. U. wieder Neues ausprobiert und Altes verworfen werden, doch das ist ganz selten geworden.

    Ich freue mich, dass es sich bei den Tumoren in der Milz Deines Hundes nicht um ein Hämangiosarkom gehandelt hat.

    Eine vollständige Abklärung zum Ausschluss eines follikulären Lymphoms finde ich sehr wichtig, um nichts zu verpassen.

    Ich drücke alle meine Daumen, dass die Zubildungen in der Milz weiterhin gutartiger Natur sind. :smile:

    Die furchtbare Krankheit Deiner Hündin tut mir sehr leid.

    Du schreibst, es geht ihr gut gerade. Wäre es mein Hund mit der Vorgeschichte und 2 solch belastenden Operationen, würde ich diese gute Zeit mir ihr genießen und dem Tier keine weitere OP mehr zumuten.

    Zudem ist es ja auch die Frage, ob ein Rezidiv (falls es eines wäre) überhaupt operierbar ist an dieser Stelle.

    Sollte es der Krebs sein, der nun so schnell zurück ist, dann wäre es doch sehr wahrscheinlich, dass er selbst durch eine nochmalige OP schnell wieder zurückkommt.

    Ich würde Lebensqualität vor mögliche Qual setzen.

    Alle guten Wünsche Euch! :streichel:

    Auch ich finde, die Zubildung sieht zumindest auf den Fotos nicht dramatisch aus.

    Ich selbst bin ja ein supervorsichtiger Mensch und schaue mit Argusaugen auf meinen Hund - doch bei einem Knubbel wie Eurem würde ich auch noch länger als 2 Wochen abwarten und beobachten.

    Sollte sich der Hubbel merklich verändern, käme bei mir das Teil komplett raus - ansonsten bliebe es am Tier.

    Es könnte bspw. auch eine Alterswarze sein - diese Dinger kommen in den unterschiedlichsten Farben und Formen vor.

    Seit ungefähr einem Jahr bin ich durch eine harte Schule gegangen, was Knubbel, Gewächse und Tumore am Hund angeht. Einiges ist rausoperiert worden, anderes bleibt so lange dran bzw. drin bis es sich verändert und notwendig erscheint, es zu entfernen.

    Das Entfernte war stets gutartig - und dasselbe hoffe ich für alles Drin/Drangebliebene auch. :gott:

    Mein ganz herzliches Beileid zum Abschied von Yuma. :streichel:

    So wie Du Eure Geschichte beschreibst finde ich, es ist in Anbetracht der schweren Erkrankung sehr nachvollziehbar und verantwortungsvoll durch Euch gehandelt worden.

    Die 2. OP war der Versuch einer möglicherweise längeren und noch besseren Lebenszeit und ihr habt sie in bester Absicht für Yuma durchführen lassen.

    Ich kann Deine Gedanken und Zweifel an jedem Punkt jedoch total nachvollziehen. Gerade wenn es eine infauste Diagnose mit mehreren Behandlungsoptionen gibt, steht man häufig am Ende da mit den quälenden und unbeantworteten Fragen: wäre es besser gewesen, dieses oder jenes gelassen bzw. lieber doch getan zu haben?

    Diese Fragen machen die Trauer dann noch schwerer, lösen (falsche) Schuldgefühle aus und quälen so sehr.

    Leider kann man solche Gedanken häufig nicht so einfach abstellen, aber man kann Ihnen gute Gedanken gegenüberstellen.

    An die schönen Wochen und Monate nach Yumas 2. OP, Eure gemeinsamen Unternehmungen und die geschenkte Lebenszeit.

    Und als sie ihre letzten Reise angetreten hat, war es genau der richtige Zeitpunkt und sie durfte ruhig an Deiner Seite einschlafen.

    Es war ein friedliches Ende, geborgen in Liebe.

    Vielleicht tröstet Dich dieser Gedanke und bald schon darf die Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit die Trauer ein wenig leichter machen. :streichel: