Ich wünsche Euch so sehr, dass Euer eigentlicher Zufallsbefund, der sich nun als solch schlimme Erkrankung herausstellte, Deinem Hund u. U. das Leben gerettet hat.
Denn es könnte ja wirklich sein, dass sich sein Wachstum bis jetzt lediglich auf die Milz beschränkt hat und es sich um ein low grade Lymphom handelt.
Der Schock sitzt jetzt sicherlich so tief, dass für die Hoffnung noch kein Raum ist -
und gleichzeitig zeigt Dir Dein Tier, worum es wirklich geht: um das Leben im Hier und Jetzt.
Es hat die OP super überstanden, ist fröhlich und guter Dinge.
Alle anderen Untersuchungen haben keinen Hinweis auf eine systemische Streuung gegeben.
Dies sind derzeit die Fakten und alles andere ist Spekulation.
Sich mit dem Schlimmsten auseinanderzusetzten und gleichzeitig das Beste zu hoffen hilft mir in solchen Situationen immer sehr.
Noch kurz zum Mutmachen:
in der engsten Familie junge Frau mit 23 Jahren an follikulärem Lymphom erkrankt.
Nach OP sich gegen eine weitere Behandlung entschieden (sehr mutig, nach sorgfältiger Recherche und Abwägung).
Heute, 12 Jahre später, inzwischen selbst Ärztin und zweifache Mutter, ist die Erkrankung zwar nicht vergessen, doch wir alle glauben, sie wird kein Thema mehr werden.