Beiträge von Maevan

    Jein, denn es ist ansich völlig wurscht, warum der Hund grad wie ist.

    Mir nicht. Ich möchte, besonders als Anfängerin, die Hunde noch nicht blind lesen kann mit ihrem ersten Hund, gerne verstehen, wieso mein Hund sich eventuell in einer bestimmten Situation plötzlich anders/unerwartet verhält, das ist ja auch oft genug hier im Forum Bestandteil diverser Fragethreads: "Warum hat mein Hund XY gemacht/Ist er in Situationen XY?" Gerade in Junghundgruppen, wo man eventuell noch gar nicht weiß, wie der Hund auf bestimmte, hormonelle Veränderungen reagiert. Wenn ich verstehe, wieso etwas passiert oder mein Hund vielleicht mehr Schwierigkeiten mit einem Thema hat, kann ich auch adäquat im Alltag damit umgehen. Mir hat es daher enorm weiter geholfen, dass meine Trainerin mir das damals erklärt hat, und mir gleichzeitig auch Strategien an die Hand gegeben hat, damit umzugehen und meinen Hund fair und gerecht anzuleiten, wenn er überfordert ist.

    Und um das hier viel gepriesene "Er muss es halt lernen!"-Kredo auch anwenden zu können, möchte ich halt auch wissen, womit ich es zu tun habe. Finde es daher gut, wie flying-paws sagt, dass man das auch einfach individuell entscheiden kann.

    Ich würde es ehrlich gesagt auch wissen wollen (in so einer Gruppentrainingssituation), wenn eine Hündin läufig wäre und ich mit Rüde aufschlage.

    Im Verein war es Usus, dass die läufigen Hündinnen mittrainieren, die Läufigkeit aber trotzdem vorher kommuniziert wird

    Ich ehrlich gesagt auch. Nicht, weil ich dann panisch werde und hysterisch versuche, auf meinen Hund einzuwirken, sondern um einfach rücksichtsvoller in manchen Situationen mit ihm umzugehen. Das fände ich ehrlich gesagt nur fair. Ich hatte im Rahmen unseres Hundeführerschein-Training ganz oft die Situation, die meine Trainerin auch fair und gerecht für mich aufgeklärt hat: "Der weiß, was du willst, er versucht es auch, aber er kann grade nicht so, wie er gerne würde." Wir konnten uns dann an einige Situationen einfach besser heranarbeiten. Ich hab rein gar nichts dagegen und begrüße es, mit läufigen Hündinnen Kontakt zu haben oder zu trainieren, aber wissen wollen würde ich es schon gerne. Das ist ja nicht gleich gleichzusetzen damit, das ich es erlaube oder als Entschuldigung nutze, dass mein Rüde sich wie ne offene Hose benehmen kann.

    Bei uns war es bisher noch recht ruhig. Ich hoffe tatsächlich, dass wir bis zum Vorverkauf am 29. ganz gut durchkommen. Die entfernten Böller und Raketen machen Merlin bislang nichts aus, dazu kommt, dass hier einige Hündinnen läufig sind, da hat er natürlich besseres zu tun, als sich mit den Böllern zu beschäftigen, solang sie weit genug weg sind. Immerhin für etwas sind die Hormone gut.

    Ich bin mittlerweile auch jenseits von Verständnis für diesen Raketenwahnsinn angekommen. Wenn man Feuerwerk so feiert, dann kann man sich auch an einem einzigen, öffentlichen Ort treffen, wo dann meinetwegen die Stadt ein großes Feuerwerk für alle zum Glotzen veranstaltet, eben nicht mehr in privaten Haushalten. Aber nein, es müssen die Kugelbomben im eigenen Garten gezündet werden, jenseits jeglicher Vernunft. Eine Freundin von mir hat neulich beim Spazierengehen mit den Hunden erzählt, dass sie mit der Mutter von den Assi-Jungs (die, die auch gerne mal hinter Autos verstecken und Böller bei ahnungslosen Passanten hochgehen lassen, einer so 10 Jahre, der andere 14 oder 15 Jahre) gesprochen hat, und der eine Sohn dabei gewesen ist. Sie hat dann gefragt, ob er sich schon auf Weihnachten freue. Man könnte ja meinen, Weihnachten wäre für Kids das Größte. Aber der hat ihr nur ein grenzdebiles Lächeln geschenkt und gemeint: "Och, ich freu mich mehr aufs Feuerwerk und Silvester." Und dass er ja mittlerweile selbst Feuerwerk im Internet bestellt.

    Absolut geil. Bin froh, dass wir Neujahr hier weg sind.

    "Habe mit dem Veterinäramt gesprochen, da dies ein einmaliger Privatverkauf ist, brauche ich keine Genehmigung nach § 11 des Tierschutzgesetzes."

    Und wow 200€ für einen 5€ Impass vom TA nehmen

    https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…-mix-a86557058/

    Ich finde es schon krass so einen Mix als familientauglichen Anfängerhund zu bezeichnen.

    Einen besonders hässlichen Nachgeschmack hat es, dass der Rüde offenbar nach erfolgreicher Welpenerzeugung abgegeben werden soll...

    https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…ling-a86575807/

    Wir stellen uns derzeit die Frage: Mag der Pudel Apfel, oder mag er ihn nicht?

    Szenario 1: Kleine Stückchen, die er morgens beim Apfelschneiden von unserem Frühstücksporridge abbekommt, mit Schale? Nein, wird ausgespuckt

    Szenario 2: Kleine Stückchen, die er morgens beim Apfelschneiden von unserem Frühstücksporridge abbekommt, ohne Schale? Nein, wird ausgespuckt

    Szenario 3: Kleine vollgesabberte Stückchen, die (Achtung, Triggerwort) Mutti vorher im Mund hatte, um sie mit den Zähnen zu zerteilen? Das GEILSTE auf der Welt!

    Meine Frau, die morgens unseren Frühstücksapfel für den Haferschleim schneidet und der ich heute gesagt hab, sie soll mal ohne Schale probieren (wurde ausgespuckt) hat mich dann zornig mit einer Apfelecke aus der Küche geschickt und gesagt, ich soll mein blödes Vogelbaby halt damit füttern! |):ugly:

    Ich bin auch durch. Da der Buchvorschlag ja von mir kam (ich hätte es diesen Winter eh lesen wollen, hat sich also angeboten) bin ich wirklich total zufrieden. Ich hab schon ein paar Spoilermeinungen gelesen und kann mich dem insgesamten Meinungspool auch anschließen!

    Spoiler anzeigen

    Der Erzählstil hat mir sehr zugesagt, ich mochte die langen und schönen Beschreibungen von Umwelt, Leben und Charakteren. Ich mochte auch Martha als Hauptcharakter, und ich mochte tatsächlich auch, dass die eigentliche Erzählung mehr als nur den "Kriminalfall" beinhaltet und viel über das Leben einer Hebamme erzählt hat. Mich stören solche Umschweifungen nicht, ich finde sie sogar angenehm. Einen richtigen Spannungsbogen gab es mMn nicht wirklich, oder nur sehr schwach, aber das hat mich tatsächlich nicht gestört, ich habe es einfach als Erzählung genossen. Dazu gehört auch, dass ich über die sehr stark weichgezeichnete Ehe hinweglesen konnte. Die Sache mit der Füchsin fand ich leider zu blass und unbedeutend.

    Das Ende... mmmmmmh. Ich denke noch darüber nach. Im Grunde bin ich zufrieden. Es endet nicht triumphal sondern realistisch und fast nüchtern. Colonel North bekommt sein Fett weg - alles andere wäre schwer zu akzeptieren gewesen. Hättet ihr ihn gerne rechtlich UND gesellschaftlich bestraft gesehen?