Beiträge von Maevan

    Maevan, so sehr ich Dein Fühlen gerade nachvollziehen kann so sehr wird ein Verbot aber nach hinten losgehen.

    Es wird nicht verhindern das Menachen sich das Gewünschte illegal aus dem Ausland besorgen und damit agieren.

    Das Zeug ist aber um Ecken heftiger und gefährlicher als das, was Du hier geprüft erhältst.

    Und die Idioten hält das auch nicht auf.

    Das tun sie doch jetzt auch schon?

    https://www.rbb24.de/panorama/beitr…er-boeller.html

    https://www.morgenpost.de/berlin/article…ten-sicher.html

    https://www.rbb24.de/panorama/beitr…keten-kate.html

    https://www.berliner-kurier.de/berlin/so-kaem…inn-li.10011991

    Ich sehe da keine Steigerung zu "Es kann noch schlimmer werden", sondern tatsächlich eine Linderung zu "Es kann nur besser werden" wenn ein solches Verbot auch mit beachtlichen und schmerzhaften Strafen belegt wird. Diese ganze Situation wird ohne ein Verbot nicht besser - sie wird schlimmer. Sie wird jedes Jahr schlimmer und sie ist jedes Jahr schlimmer geworden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was passieren muss, damit auch hier endlich der Schalter umgelegt wird. Muss erst, wie in den Niederlanden, eine halbe Familie durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerk ("Eigenverantwortung") sterben? Ich stimme dir zu: die Idioten hält das sicher nicht auf, aber man hat dann endlich mal was an der Hand, kann die Polizei rufen oder sich irgendwie wehren, wenn hier einfach schon Tage, oder zum Teil Wochen vorher UND nachher Mittags bis Nachts überall geböllert wird.

    Es soll meiner Meinung nach jeder für sich entscheiden wie er Silvester und das Böllern handhabt.

    Jo, und wie absolut großartig das in unserer Gesellschaft von absolut verantwortungsvollen Mitmenschen, die mit klugen Argumenten wie "Ich kauf extra viel Böller damit sich andere darüber extra viel aufregen, nehmt das, ihr grünlinks-Versifften!" schon 24 Stunden vor Eröffnung der Supermärkte Schlange stehen, von weitsichtigen Vätern, die mit ihren Kindern an der Autobahn stehen und Raketen auf Autos schießen und gut erzogenen Teenagern und Kindern, die Straßenbahnen bewerfen, so klappt, das sehen wir ja. Eigenverantwortung, so wichtig! Not Raketen kill people, people kill people!

    Wir haben unser Gassi jetzt abgebrochen. Zu viel, zu laut. Mal sehen obs heut zu Mitternacht für ein kurzes Pinkeln reicht.

    Mir macht es gar nichts aus, im Lärm zu lesen. Ich kann lesen, wenn der Fernseher läuft, wenn Musik mit Text läuft, oder ohne. Ich höre beim Gassigehen meist Hörbuch und zuhause lese ich dann. Dabei kann ich Fragen beantworten (wenn auch manchmal nur mit einem "Mmmh-mh." oder einem "Mh-mh.", aber eine Antwort ist eine Antwort!) und ich lese sogar manchmal, während ich esse. Auch in der Sbahn und Ubahn auf dem Weg ins Büro lese ich viel und wer die Berliner S- und Ubahn kennt, weiß, dass ist oft nicht leicht. Aber das macht mir tatsächlich nichts. Das gilt aber auch nur für deutsche Bücher. Beim englischen brauche ich etwas mehr Ruhe, sonst verloddere ich mich etwas.

    Meine Buchclub-Freundin hat sich einen Haltegriff + eine kleine Fernbedienung für ihr Kindle gekauft, da klemmt sie das ein, kann das Kindle im Haltearm so drehen wie sie es braucht, und kuschelt sich unter ihre Decken und zum Umblättern muss sie nur auf ein Knöpfchen drücken. Das werde ich mit vllt auch im neuen Jahr anschaffen, weils einfach so bequem klingt xD

    Wir hatten bis heute ziemlich Glück. Heute Morgen war gar nichts und ich konnte eine riesige Runde mit dem Pudel drehen. Gestern Nachmittag / ab 17 Uhr war dann schon gut was los, das hat ihn auch etwas skeptisch gemacht, aber wir konnten die Geschäfte erledigen. Später zu 22:30 Uhr war ich nochmal kurz mit ihm pinkeln, da war immer noch "Hintergrundgeböller", das hat ihn dann gar nicht mehr gestört. Ich frag mich, ob er seine negative Verknüpfung mit der Nachmittagsrunde verbunden hat. Heute gehe ich früher, solang es hell ist, und dann erst wieder spät. Mal sehen. Ab morgen machen wir nur noch eine große Runde im Wald, danach gehts ins Hotel, ich freu mich ehrlich gesagt schon, auch einfach vor dem Hintergrund, dass ich mich nicht stressen muss und keinen Backup-Plan entwickeln muss.

    Dank Tina mit K und Bonadea hab ich jetzt doch erstmal mit Daughter of No Worlds angefangen, und ich muss sagen, bisher gefällt es mir auch sehr gut. Ich komme da besser rein als in Sword of Kaigen, das ich auch noch lese... aber ich merke, dass ich einfach nicht so gut in dieses asiatische World Building rein komme, mit den -Koro, -Konu, -chan, -senpai Endungen, die ja auch implementieren, wie Charaktere vom Rang zueinander stehen. Da war ich nie tief genug im Anime/Manga Game :ugly:

    Nur weil in bestimmten Fällen unklar bleibt, was ein Auslöser ist, heißt das doch im Umkehrschluss nicht, dass man seinem Hund die Unterstützung verweigert. Das schreibt doch hier niemand.



    Ergo: ohne die Info gibt’s weniger Rücksicht.

    Mit keinem Wort habe ich das gesagt. Und es gab auch deswegen nie "Du musst aber!", oder eine unterstelle Bockigkeit, woher nimmst du diese Schlußfolgerung? Ich habe ganz genau geschrieben, dass ich den Trigger gerne verstehe, völlig unabhängig was es für ein Trigger ist. Und ja, dann erarbeitet man sich eine gemeinsame Lösung, aber ich bin mir sicher, dass es, je nach Trigger, unterschiedliche Lösungen geben kann, die möglicherweise idealer oder nicht idealer auf den Trigger und den betroffenen Hund passen und funktionieren. Ich kann mir vorstellen, dass man seinen Hund anders bei Wild anleitet, als man es bei läufigen Hündinnen macht, anders bei Konflikten mit Menschen als bei Konflikten mit Hunden und anders als bei einem Ressourcenthema als wieder bei läufigen Hündinnen. Trotzdem würde ich weiterhin gerne verstehen, was der Trigger ist, weil ich meinen Hund gerne verstehe. Zum Glück hatte in meiner Junghundgruppe auch niemand ein Problem damit, das scheint ja eine richtige Glaubensfrage zu sein.

    Ich habe ja nicht gesagt, dass das ausschließlich für läufige Hündinnen gilt. Ich verstehe einfach gerne, was meinen Hund umtreibt, dabei sind läufige Hündinnen kein "wichtigerer" Triggerfaktor als irgendein anderer. Es ist mir völlig egal, ob es Wild ist, Autos, Baustellen, andere Hunde (prollige Rüden, läufige Hündinnen) - wenn mein Hund sich in einer Situation unerwartet verhält oder Überforderung zeigt, dann weiß ich einfach gerne, wieso. Sowohl für mein zukünftiges als auch das gegenwärtige Training. Ich hatte tatsächlich noch keine Situation, in der ich mir nicht erklären konnte, wieso mein Hund sich womöglich so verhalten hat, wie er sich verhalten hat. Darauf kann ich aufbauen, im schlimmsten Fall könnte ich sogar für eine gewisse Zeit bestimmte Trigger vermeiden und mich langsam heran arbeiten - dazu muss ich halt die Trigger kennen. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was daran so abwegig ist.

    Ist jetzt nicht so, dass ich einen detaillierten Zyklusplan von jeder Hündin, die mir über den Weg läuft, will.