Ich probiere es nochmal:
Die Verantwortung für den Mops wurde übernommen. Es ist vollkommen egal, ob der absichtlich angeschafft wurde, vom Vermehrer, Züchter, aus schlechter Haltung oder vom Ex kommt. Fakt ist - die Verantwortung wurde übernommen. Absichtlich. Mit allem.
Jetzt zu loben, dass der Hund medizinisch versorgt wird... für mich unverständlich. Ist in meiner Welt das Minimum für ein Lebewesen, das ich habe.
Irgendwie wird hier auch außer Acht gelassen, dass Lilly mehrfach verletzt wurde. Und dann noch die Schuld dafür erhielt, weil sie müsste ja nur mal das Doberwelpi erziehen und Paroli bieten.
Komplett unabhängig davon, ob das in meiner Obhut einem meiner Hunde oder einem Gasthund passieren würde - ich würde mir Vorwürfe ohne Ende machen. MIR. Nicht den Hunden. Und hier wird ernsthaft hervorgehoben, dass nach den fahrlässig verursachten Verletzungen, Schmerzen und Traumata freundlicherweise in die Klinik gefahren wurde? Und der absehbar gesundheitlich labile Hund gesundheitlich labil ist? Für den man als erwachsener Mensch die Verantwortung übernommen hat.
An der Stelle wo Grundversorgung für einen bewusst angeschafften/übernommenen Hund zur Sonderleistung wird, sollte man sich schon mal gründlich überlegen, ob Verantwortung für ein (weiteres) Lebewesen wirklich die beste Idee ist.