Beiträge von Shiri

    Ich hatte noch nie einen Hund, der so viel positives Interesse an anderen Hunden hatte (auch wenn das viel Gefiddel ist). Das ist für mich immer noch ungewohnt... bitte sagt mir, dass sich das irgendwann verwächst, auch bei solchen Kindsköpfen.

    Meine wird im Sommer 2 Jahre, bis jetzt hat sich nix verwachsen. Sie will einfach zu jedem Hund, wenn der andere hinter uns ist, geht sie kaum weiter, dreht sich ständig um und will warten.

    Manchmal echt peinlich :woozy_face:

    Ich kann dir mal den Alltag unserer Hündin schreiben

    Sie ist ein Bürohund und damit nicht den ganzen Tag bespasst

    Morgengassi ca. 40 min.

    Mittagsgassi ca. 30 min.

    Abengassi ca. 40-60 min.

    Im Büro schläft/ruht sie die meiste Zeit

    Zu Hause ist sie halt beim Alltag dabei, bei gutem Wetter kann sie in den Garten, es wird etwas gespielt.

    Das war es unter der Woche aber auch schon, sie ist aber so ca. alle 7-10 Tage bei einer Hundesitterin, da hat sie ein paar andere Hunde zum spielen (die kennt sie von klein auf, sind also ihre Freunde).

    Am Wochenende sind wir schon länger unterwegs, Wandern, Schwammerlsuchen, oder ein Kurs in der Hundeschule

    Urlaub findet bei uns schon immer in den Bergen statt, schon vor dem Hund, das einzige was jetzt etwas eingeschränkt ist, ist Schifahren, da wäre sie zu lange alleine.

    Von daher sehe ich bei euch gar kein Problem.

    Wie ich schon geschrieben habe, mit ein wenig Durchhaltevermögen und Bereitschaft zur Konfliktlösung, nicht zu schnell aufzugeben, ist Hundehaltung keine Hexerei.

    Ihr als Eltern habt hier sicher kein Problem.

    Vieles was Shantipuh über den Kleinpudel geschrieben hat ist natürlich blöd, aber auch Erziehungssache.

    Viel Spaß beim Züchter

    Habt ihr Erfahrungen wie man jemandem in einer solchen Situation "helfen" kann bzw. zeigen kann, dass man für sie da ist und an sie denkt? Ich möchte sie nicht in irgendeiner Art unter Druck setzen, aber ihr trotzdem das Gefühl geben, dass sie nicht alleine ist.

    Ich würde das "nicht unter Druck setzen wollen" explizit aussprechen und gleichzeitig Kontakt halten. Kleine, regelmäßige Nachrichten. Und ihr sagen, dass du keine Rückmeldung erwartest, keinen Druck machst. Sie muss nicht schreiben, du willst ihr nur sagen, dass du da bist.

    Genau so

    Keine Erwartungen an sie von deiner Seite, regelmäßig melden ohne das sie das Gefühl bekommt sie muss antworten. Sie wird sich wenn es für sie passt melden.

    Ich hoffe sie ist in Behandlung und bekommt und nimmt Medikamente die ihr helfen.

    Depressionen sind echt Scheiße, nicht zuletzt weil es immer noch viele Menschen gibt die meinen das wäre keine Krankheit

    Im Endeffekt geht es ja hauptsächlich darum, hat man Durchhaltevermögen, ist bereit Schwierigkeiten zu meistern, kann man gemeinsam Konflikte aus der Welt schaffen. Wenn das so ist, ist doch schon sehr viel gewonnen.

    Wenn man beim erst besten Problem überfordert ist, ist ein Hund vielleicht keine gute Idee.

    Es müssen halt alle mitziehen

    Habe zwar Hund und Katze, aber für die gilt auch, spielen wo sie möchten, egal ob Bett oder Sofa. Wirds zu viel wird abgebrochen, funktioniert.

    Meist wird aber eh gekuschelt.

    Unfälle sind bei uns weder im Bett noch am Sofa je passiert, bei unserer vorigen Hündin begann das erst mit 14 Jahren, da war sie aber schwer krank und konnte in der Nacht nicht mehr einhalten. Da habe ich auch mit den Inkontinenzunterlagen und Handtuch gearbeitet, da lag sie aber dann direkt drauf und ich habe täglich gewechselt. Aus dem Bett verbannen hab ich in ihrem Zustand nicht übers Herz gebracht.

    Also ich für meinen Teil möchte niemandem abraten, weder von einem Welpen noch von einem erwachsenen Hund. Was ich aber möchte ist das man sich darüber im Klaren ist das es doch einige Einschnitte und Änderungen des Lebens mit sich bringt sich so ein kleines wundervolles Wesen ins Haus zu holen.

    Ich finde es auch schön, wenn Kinder mit Hund aufwachsen können, ist aber auch einiges an Verantwortung.

    Ich habe auch nicht vergessen wie mein Mann auf jedes Lackerl unseres ersten Hundes reagiert hat, das im Haus passiert ist.

    Ein Welpe ist richtig süß, aber nicht nur, ein Hund kann zu eurem besten Freund werden, muss aber nicht

    Ein Welpe krempelt den kompletten Alltag um, du musst ca. alle 2 Stunden raus, auch in der Nacht, es dauert bis sie durchhalten. Ein Welpe braucht Erziehung, muss Ruhe lernen (d.h. du musst ihn sicher vor deinen Kindern schützen, du willst ganz sicher keinen Welpen der ständig überdreht)

    Du schreibst dein Mann macht halt mit, müsste aber nicht sein. Wie reagiert er auf diverse Lacken und Häufchen im Haus?

    Ihr braucht für den Notfall eine Betreuung für den Hund.

    Eure Urlaube klingen schon danach als würde ein Hund dazu passen, ist aber trotzdem nochmal ganz was anderes. Möglicherweise kann er in eurem Feriendomizil nicht alleine bleiben, weil es dort eben fremd ist.

    Ihr müsstet bereit sein den kompletten Alltag neu einzuteilen, Rücksicht zu nehmen, eventuelle Probleme zu meistern, dann passt ein Hund.

    Gehe ich gerne spazieren wenn es nass und kalt ist - NEIN

    Putze ich gerne hinterher - NEIN

    Stehe ich in der Nacht gerne auf wenn sie Durchfall hat - NEIN

    Habe ich gerne Löcher im Garten - NEIN

    Liebe ich sie und möchte sie keinesfalls missen - klares JA

    Frag mal in einer Hundeschule bei euch nach, es gibt Trainer die Beratungen vor dem Hundekauf anbieten. Mein Trainer macht das z.B., hatte bis jetzt nur 5 Beratungen, 4 davon haben dann doch keinen Hund genommen.

    Zu dem Thema gibt es einen Artikel von Rückert, in dem im zweiten Teil darauf eingegangen wird, warum es den Anschein erweckt, daß die Tabletten gefährlich und mit häufigen krassen Nebenwirkungen zu rechnen ist.

    Kurzfassung: Das ist nicht so.


    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…odul=3&ID=20972

    Ist richtig was du schreibst, das es eben den Eindruck erweckt das es so wahnsinnig viele Betroffen mit schweren Nebenwirkungen gibt, was ja nicht so sein muß.

    Er schreibt aber schon auch das er diese Mittel nicht pauschal empfiehlt, aus verschiedenen Gründen.

    Aber ja, wenn bei uns gar nix mehr helfen würde, würde ich auch Tabletten geben, den die Alternative eine von Zecken übertragene Krankheit zu riskieren, gefällt mir am aller wenigsten.

    Ich wusste aber zB nicht das es mittlerweile Tabletten gibt die nur 1 Monat halten und dadurch geringer dosiert sind.