Beiträge von Shiri

    So war es nicht gemeint, du sollst natürlich nicht alles ausprobieren was hier so genannt wird. Es ist einfach furchtbar schwer hier für den eigenen Hund das richtige zu finden. Bei uns is es eben so das Reis, Huhn, Karotten das genaue Gegenteil bewirken. Auf das muss man aber halt mal kommen.

    Die Gastro wurde bei uns erst gemacht als meine Hündin irgendwann mal so viel Gras gefressen hat das nix mehr ging. Sie hat sich den ganzen Tag nicht beruhigt und vor Schmerzen geschrien. Die TÄ hat ihr dann eine Handvoll Gras und 47 Grannen aus dem Magen geholt. Bei der Gelegenheit wurde eben der Heliobacter nachgewiesen.

    Magengeschichten sind halt sehr individuell und die Hilflosigkeit von uns ist einfach zermürbend.

    Ich hab jetzt nicht mehr alles in Kopf und kann grad nicht alles nachlesen.

    Habt ihr schon eine Gastroskopie machen lassen?

    Bei uns kamen diese Probleme alle von einer chron. Gastritis. Die klassische Schonkost, wie du sie gibst, hat bei uns gar nicht funktioniert. Egal welches Futter, nach ein paar Tagen oder Wochen, ging alles wieder von vorne los.

    Es wurde Heliobacter nachgewiesen und behandelt, danach Futterumstellung auf fettreduziertes (max 3,5%) Nassfutter. Das Nassfutter mischen wir mit eingeweichten Haferflocken, zu hoher Fleischanteil klappt auch nicht. Ab dem Zeitpunkt ging es langsam bergauf.

    Sie bekommt aber immer noch Zwieback vor dem schlafen gehen, vor den Mahlzeiten Ulmenrinde.

    Platzwechsel gibt es hier mehrmals pro Nacht, aber sie bleibt dabei immer im Bett, auf meiner Seite. Sie muss sich zwangsläufig bewegen, wenn ich mich umdrehe.

    Wenn in der Früh der Wecker läutet, steht sie auf, legt sich zu meinem Mann, um friedlich wieder einzuschlafen.

    Verstört ist sie dann wenn er auch aufsteht um mit ihr Gassi zu gehen. das macht er immer wenn ich sie mit ins Büro nehme. Bleibt sie zu Hause, schlafen beide friedlich weiter.

    Meine Hündin hat ähnliches durch, erst eine Gastroskopie hat uns eine Diagnose beschert. Davor Kot- Blut, Allergietest, hat alles nix gebracht oder ohne Befund.

    Diagnose chron. Gastritis, Heliobacter wurden nachgewiesen

    Behandelt wurde sie mit Antibiotika, Magenschutz und Säurehemmer.

    Säurehemmer hat bei uns nicht geklappt, hat sie nicht vertragen, haben wir recht schnell wieder ausschleichen lassen.

    Als die schlimmste Phase vorbei war, waren wir bei einer Ernährungsberatung, sie wurde auf fettreduziertes Nassfutter vermischt mit Haferflocken umgestellt. Sie bekommt 3 Mahlzeiten am Tag, ca- 30 min. vor dem Futter bekommt sie Ulmenrinde + Zwieback als Betthupferl

    Es hat gedauert bis alles wieder OK war, es wurde aber stetig besser.

    Mein Rat also

    Gastroskopie + Futterberatung

    Es hat dir niemand hier geraten die Dosis des Schmerzmittels einfach zu erhöhen, was aber eben geraten wurde nochmal in die Tierklinik zu fahren und dort alles zu besprechen und vielleicht das Schmerzmittel zu ändern oder die Dosis zu ändern. Das die Entscheidung bei eurer Ärztin liegt, ist doch vollkommen klar.

    Das Novalgin eben bei manchen Menschen/Hunden hilft und bei manchen (wie bei mir) nicht, ist eine Tatsache. Das es bei deiner Schwester so gewirkt hat möchte auch niemand in Abrede stellen, heißt aber nicht das es bei jedem so wirkt.

    Es freut mich aber das du in der Klinik warst, alles nochmal besprochen wurde und wünsche euch das es rasch aufwärts geht und er bald vollkommen gesund wird.

    Ist sie bei meinem Mann zu Hause gibt es eine Morgen und eine Abendrunde, pro Runde ca. 45-60 min. Die Runde führt an einer Hundezone vorbei, sind da gerade Freunde von ihr, gehen wir und sie kann noch spielen und toben.

    Dazwischen gibt es Garten wenn sie Pipi muss.

    Ist sie mit mir im Büro, gibt es eine ca. 40 min. Morgenrunde, 25-30 min. Mittags und derzeit 30 min. Abends. (bei schönem Wetter ist die Abendrunde länger)

    Wir alle mögen das derzeitige kalte, windige Wetter nicht, kalt mit Sonne und windstill geht, haben wir hier aber leider selten.

    Schlimm waren jetzt die letzten Wochen mit viel Eis und grauslich hartem Schnee, das hat ihr gar keine Spaß gemacht, frischer Schnee dagegen ist super.

    War bei uns auch so, die erste Zeit dachte ich, ich habe den einzigen Hund der nicht spazieren gehen möchte. Lösen ging auch nur im Garten.

    Ich habe sie ein Stück getragen, dann ging es. Oder wir sind mit dem Auto irgendwohin gefahren, das passte auch (gelöst hat sie sich aber erst zu Hause im Garten)

    Dauerte 2-3 Wochen, dann ging es. Melden tut sie indem sie sich zur Terassentür stellt, ist es sehr dringend kratzt sie an der Tür.

    Das wird schon, nach einer Woche darfst du noch nicht verzweifelt sein. Die kleine Maus hat ja noch nicht viel gesehen in ihrem jungen Leben, das gerade komplett auf den Kopf gestellt wurde.