Beiträge von Shiri

    Ich sage nicht."Man hat den Hund statt eines Kindes und gesteht sich bloß Kinderwunsch nicht ein", sondern "Die Rolle, die Haustiere einnehmen, ist durchaus ähnlich der von Kindern".

    Die emotionale Bindung zum Haustier ist meist schon sehr stark, das stimmt. Die Aussage "Hund ist Kinderersatz" ist halt negativ behaftet, weil es in unserer Gesellschaft irgendwie wertend bzw. negativ gemeint ist, oder zumindest so rüber kommt.

    Unabhängig vom Hund musste ich mich in jüngeren Jahren oft rechtfertigen oder erklären, warum ich keine Kinder habe. Wenn zu mir also jemand gemeint hat, der Hund wäre Kinderersatz, war das nicht positiv gemeint, sondern wertend.

    Scheint ein heißes Thema zu sein:winking_face_with_tongue:

    Ja, wir bezeichnen uns in unseren 4 Wänden als Papa und Mama, uns ist aber klar das sie nicht unser Kind ist. Hat sich halt irgendwie so eingebürgert, Herrchen und Frauchen finde ich auch nicht prickelnd.

    Wir haben uns bewusst gegen Kinder entschieden, sie ist also nicht unser Kinderersatz, wir lieben sie, wir beschützen sie, wir verwöhnen sie, aber sie ist eben ein Hund, das ist uns schon bewusst.

    Andere Hundehalter spreche ich aber nicht als Mama und Papa an, weil ich weiß das dies meist nicht gut ankommt, auch wenn von mir nicht so gemeint.

    Ich bin aber selbst jemand der nicht jedes Wort auf die Goldwaage legt und die Bezeichnung auch gerne mit einem Augenzwinkern sieht.

    Viel schlimmer als die Bezeichnung Mama/Papa, finde ich es wenn der Hund als Kind behandelt wird, zu vermenschlicht wird.

    Würde zu einer Gastroskopie mit Probenentnahme raten.

    Wir hatten auch immer wieder Magenprobleme, sie hat gefühlt nix vertragen.

    Diagnose schwere Gastritis, nachgewiesen wurde Heliobacter.

    AB und Schonkost, danach Umstellung auf fettreduziertes Futter und wenig Fleischanteil.

    Keine Kauartikel

    Stress müssen wir immer noch vermeiden, mehrere Mahlzeiten täglich + Betthupferl. So geht es ihr aber seit langem gut.

    Meine darf und soll im Garten pinkeln (soll, weil es zum letzten pinkeln nur in den Garten geht und es bei Krankheit einfach praktisch ist).

    Ich habe auch mit Besuchshunden kein Problem wenn sie sich im Garten lösen, das Gemüse ist im Hochbeet, alles andere ist mir egal.

    Bei Freunden oder Familie kommt es drauf an, die Schwägerin mag es nicht, das weiß ich, da bleibt sie angeleint bei mir. Sind wir in einem Garten wo wir noch nie waren bleibt sie bei mir, außer es wird mit versichert es ist OK wenn sie pinkelt bzw. es gibt nicht irgendwo einen Fluchtweg.

    Bei den meisten ist es aber so das sie sich im Garten frei bewegen kann und dort auch pinkelt.

    Aber, vor jedem Besuch bekommt sie die Möglichkeit sich draußen zu lösen.

    Ich freue mich für dich und Sam, hab keine Hemmungen frag uns Löcher in den Bauch, dafür gibt es ja das Forum. Achte aber auch drauf das du dir nicht zu viel Stress machst, das passiert schon mal wenn man die Empfehlungen der Dogforum HH 1:1 umsetzen möchte. Glaube mir, weiß ich aus Erfahrung.

    Ihr müsst euch jetzt mal kennen lernen, Sam wir dir schon zeigen wie lange er Gassi gehen möchte bzw. kann. Das Können ist ja nicht nur körperlich, er muss es auch mental verkraften, da können 30-45 min, 2 x tgl. schon zu viel sein. Taste dich heran.

    Als unsere Hündin eingezogen ist war ich ziemlich verwirrt, die wollte gar nicht weg vom Haus, ich dachte ich hätte den ersten Hund der nicht Gassi gehen möchte. Hat eine Zeitlang gedauert, bis ich kapiert habe, sie braucht einfach mehr Zeit, sie muss sich eingewöhnen.

    Du wirst Fehler machen, wie jeder andere auch, das gehört dazu. Du wirst ein schlechtes Gewissen haben wenn du "nein" sagst und Sam dich traurig ansieht, dazu ist der Hundeblick schließlich da. Du wirst den einen oder anderen Fehlkauf tätigen, es gibt unzählige Tierschutzorgas die sich über deine Spenden freuen.

    Ich freue mich auf jeden Fall auf deine Fragen und Geschichten über euer Kennenlernen. (und Fotos)

    Verhungern wird Sam auf jeden Fall nicht:rolling_on_the_floor_laughing:

    Meine hat so eine Stelle im Juli/August, sie reagiert auf Gräser die zu der Zeit blühen. Im Dezember hatte sie das noch nie, denn da blüht (zumindest bei uns) nichts. Nachdem es aber nicht wirklich kalt ist, wächst vielleicht etwas auf das sie reagiert.

    Gibt aber verschiedenes was es sein kann, wirst ja sehen was der TA am Freitag sagt.

    Verwahrlosen lassen ist aber nicht dasselbe wie phasenweise zurückstecken müssen.
    Da von aussen drüber zu urteilen finde ich wirklich schwierig. Es geht nur nicht um die Zeitfrage aber auch oft um den mental load.

    Das hast du völlig recht, ich denke auch das zurückstecken immer wieder vorkommt und auch vorkommen darf. Ich maße mir auch nicht an im Einzelfall darüber zu urteilen, eine Hundefrisörin oder auch ein TA der den Grad der "Verwahrlosung" sieht, kann das aber schon beurteilen.

    Unsere Hündin muss auch teilweise zurückstecken, weil halt mal die Zeit fehlt oder die mentale Kraft aufgebraucht ist. Aber niemals müsste sie Schmerzen leiden, weil mir ein TA Besuch zu stressig ist.

    Die Gesundheit bzw. Wohlbefinden des Hundes darf nicht beeinträchtigt werden. Das betrifft ganz besonders Schmerzen.

    Jeder von uns hat auch mal eine schlechte, stressige Zeit, das darf der Hund aber nicht büßen. Zu lange Krallen, verfilztes Fell, schlechte Zähne, das kommt ja nicht von ein paar Tagen, da vergeht ja mehr Zeit bis es untragbar wird.

    Wenn es über einen längeren Zeitraum gar nicht geht seinen Hund gut zu betreuen muß man sich Hilfe suchen, ich merke aber auch in meinem Umfeld das die kranke Oma, Eltern oder Kinder, oft auch als Ausrede herhalten müssen, denn da wird auf mehr Verständnis gehofft. Bitte nicht falsch verstehen, ein Familienmitglied das Hilfe braucht kann sehr viel Kraft kosten, weiß ich aus Erfahrung. Manchmal wird es aber auch übertrieben.

    Tiere sind auf uns angewiesen, wir haben diese Verantwortung übernommen und müssen auch so handeln.