Beiträge von Shiri

    Lenny hat heute Nacht beschlossen dass er alleine schlafen kann :loudly_crying_face:

    Normalerweise schläft er immer neben dem Bett, Alternativ auch gern im Bett. Das hat er von Baby an gemacht.

    Aber gestern Abend ist er im Wohnzimmer liegen geblieben und hat seine Nacht dort verbracht...Warum wird er so schnell Erwachsen? :pleading_face:

    Es ist grausam wenn sie sich abnabeln :loudly_crying_face:

    Sie kommen aber oft wieder angekrochen :shushing_face: Bett ist halt sehr verführerisch

    Das Bellen würde ich mit einem Kommando abstellen mit einem "Ruhig!" z.B. Und nach der Zeit weiß der Hund ungefähr wie lange er bellen kann bevor ich einschreite.

    Bitte nicht böse sein, aber dieser Satz erhellt gerade meinen Tag, ich musste gerade von ganzem Herzen lachen.

    Wenn das so einfach wäre gäbe es keine kläffenden Hunde an jedem zweiten Gartenzaun und wir bräuchten keine Hundeschulen mehr.

    Dann würden wir dem Hund nur mit einem Kommando sagen was wir wollen und er macht es.

    Auch der Problemhunde-Thread in diesem Forum wäre Geschichte.

    Schade - klappt nicht

    Ich verstehe deinen Wunsch und ja, Hunde sind einfach großartig. Aber deine Vorstellung von Hundehaltung ist denke ich ein wenig zu idealisiert.

    In deinem Fall spielt die Zimmergröße die wenigste Rolle. Einen Hund in eine WG zu holen wo die beiden Mitbewohner eigentlich nicht wollen, halte ich für sehr gewagt.

    Man bekommt einen Hund mit, wenn er in einer Wohnung lebt. Du weißt auch bei einem älteren Hund nicht ob er alleine bleiben kann, das muß neu gelernt werden, nur weil er an Ort A gut alleine sein kann, heißt es nicht das er das an Ort B auch kann.

    Er hört nicht nur die Geräusche von außen, sondern auch die deiner Mitbewohner in "seiner" Wohnung, sprich was wenn er bellt und du bist nicht da.

    Wo lagerst du das Hundefutter, habt ihr einen gemeinsamen Kühlschrank?

    Abgesehen von allem anderen, vergiss den finanziellen Aspekt nicht - Bulldoggen können auf Grund ihrer gesundheitlichen Baustellen, sehr hohe TA Kosten verursachen.

    Ich würde mit einem Hund warten bis sich die Wohnsituation geändert hat

    Pawsitive

    Es scheint sich ja in eine Richtung zu bewegen die für euch alle passen wird. Vielleicht kann dein Mann dir aber schon ein paar Sachen zeigen die du mit der Kleine machen kannst, die halt nix mit Erziehung zu tun haben. Vor allem wie du sie zu Hause zur Ruhe bringen kannst, damit wäre schon viel gewonnen.

    Prinzipiell verstehe ich schon das nur einer für die Erziehung zuständig ist, bei uns bin da sich. D.h. aber nicht das mein Mann nix mit ihr unternehmen kann oder ihr sagen kann was sie gefälligst zu unterlassen hat. (ist aber kein Gebrauchshund)

    Ich hoffe aber inständig das die Beschreibungen aus deinem Ausgangspost, bzgl. der Erziehung überspitzt gemeint sind, denn "anschreien, schubsen, packen, mit Härte erziehen", passt nicht in mein Verständnis für Hundeerziehung. Wobei ich nicht meine das Hund nur mit Lob, Keksen und ignorieren zu erziehen ist. Jeder Hund braucht auch mal klare Ansagen, egal ob Begleit- oder Gebrauchshund. Ja, da gibt es auch mal nicht nette Korrekturen, das sollten aber die Ausnahmen sein. Ich habe Hunde gesehen die sich aus Angst vor Herrchen angepinkelt haben, da bricht mir das Herz.

    Dein Mann hat sich halt etwas verschätzt mit dem Aufwand der auf dich zukommt, für ihn geht das wahrscheinlich nebenher, für dich ist es harte Arbeit. Dazu kommt das klarerweise die Kinder an erster Stelle kommen.

    Ich wünsche euch von ganzem Herzen das ihr alle gemeinsam einen tollen Hund heranzieht, der Sport- und Familienhund sein kann.

    Du bist in einer schwierigen Situation, du kämpfst gerade an 2 Fronten. Wenn du nicht aufpasst bleibst du über.

    1. Es ist dir hoch anzurechnen das du noch nicht aufgegeben hast und immer noch versuchst die Situation zu verbessern.

    Die Aussage deines Mannes, du hättest nicht viel Arbeit mit dem Welpen, ist schon arg grenzwertig. Welpe. Macht immer Arbeit und er ist an 3 Tagen nicht da.

    2. Ein Hund braucht, Konsequenz, Geduld, Liebe

    ein Hund braucht keine Härte und Gewalt

    Du brauchst einen Hundetrainer der Dir hilft mit dem Welpen umzugehen, der Dir zeigt was Du in den diversen Situationen machen kannst, keinen Trainer der mit Härte und Gewalt arbeitet.

    Geh auf jeden Fall immer nach dem Schlafen, Spielen und Fressen mit ihr raus.

    Bzw. alle 2-3 Stunden die Möglichkeit zum lösen geben.

    Sei lieb zu ihr, aber konsequent, du brauchst nicht schreien und toben, da schaukelt ihr euch nur gegenseitig auf.

    Versuch die Welt mit ihr gemeinsam kennenzulernen, zeig ihr neue Dinge, strahl die Ruhe aus die du gern von ihr hättest. Da könnt ihr eine Bindung aufbauen.

    Ich wäre nie auf die Idee gekommen zu trainieren das sie draußen schläft :thinking_face:

    Wenn wir spazieren gehen, gehen wir, da sollte sie besser nicht schlafen. Wenn wir nach einer Wanderung essen gehen, ist sie eigentlich müde und damit eh ruhig, schlafen muß sie da aber nicht.

    Im Garten schläft sie, oder hält nicht, ist mir egal.

    Wenn wir während eines Spazierganges eine Pause machen, ruht sie entweder oder schaut sich die Gegend an.

    Geduld zu haben in Situationen wo sie warten muss, ist schön wichtig, aber da muß sie nicht ruhen/schlafen, sondern einfach die Klappe halten.

    Bei eurem Programm wäre meine, nun 1,5 jährige, mega gestresst.

    Zuviel, zu lange Gassi, da kommt sie gar nicht zur Ruhe, dann kommt noch unterschiedliche Aufregung beim Gassi dazu (fremde Hunde, viele Menschen, usw.)

    Das viel pinkeln kann stressbedingt sein, wie lange ist denn die Läufigkeit her?

    Sie braucht unbedingt mehr Ruhephasen (auf die sie sich verlassen kann), auch habe ich festgestellt, je mehr nach Schema F läuft, desto besser für den Hund. Kennst du ja von deiner Tochter.

    Ansonsten würd ich sagen, sie ist frech und probiert sich, wenn sie bellt und sich aufdrängt, deine Tochter sie dann begrüßt, tja, dann hat Hund gewonnen und wird es wieder machen.

    Das sind so ein paar kleine Baustellen, die ihr nach und nach in Ruhe angehen solltet, aber mit einem guten Trainer.

    Ich glaube aber, mit mehr Struktur und Ruhe hättet ihr einen großen Teil schon geschafft.

    Nur kurz zum Tagesablauf mit meiner

    Gassi

    Morgens: 30-40 min.

    Mittags: 25-30 min.

    Abends: 30-40 min.

    Dazwischen hauptsächlich ruhen/schlafen (sie ist mit im Büro)

    bissi spielen und trainieren

    Kuscheln beim Fernsehen

    vor dem schlafen gehen - im Garten lösen (2 min. max)

    Alle 1-2 Wochen großes Hundetreffen - da gibt es keine Spaziergänge zusätzlich

    1 x Woche Hundeschule, da entfallen 2 Gassigänge

    am WE sind es schon auch längere Ausflüge, da ist sie dann aber auch erledigt

    Mit meiner vorigen Hündin, bei meinem vorigen TA, war ich bei der Narkose Einleitung immer dabei, beim aufwachen nicht.

    Habe mittlerweile den TA gewechselt, da war ich nicht dabei, bin zwar lieber dabei, vertrau der TÄ aber zu 100%, daher nehme ich das in Kauf.

    Kombiniert habe ich z. B. Kastra + Entfernung Wolfskrallen (bei meiner vorigen Hündin)

    Zahnstein + Röntgen wegen Arthrose

    Jetzt Kastra + ziehen Milchzahn der nicht raus wollte