Beiträge von Fuchshexchen

    Die schäferhunde, die ich kenne, unterscheiden sich meilenweit von dem Typ Collie, den ich bevorzuge.

    Ich liebe es, dass meine Collies nicht jagen und kaum je hüten. Sie können überall dabei sein, fürchten sich vor kaum etwas, gehen nicht nach vorne, sind verträglich, sensibel, jederzeit für jeden scheiß zu haben, können aber auch absolut problemlos wirklich nichts tun. Sie sind nicht angeknipst, sind nicht auf der Suche nach Streit, überdrehen nicht, zerstören nichts.

    Ich muss nicht laut werden, ich muss nicht diskutieren, in der Pubertät war das höchste der Gefühle, dass sie einfach dumm wurden.

    Und wenn ich mich unter Colliehaltern so umsehe ist es genau das, was gesucht und gewünscht wird. Ich kenne so einige, die schon mit einem "normalen" Ami oder gar einem aktiven Briten überfordert wären oder sind.

    Ich finde noch nicht mal schlimm, dass es jetzt diese SchäCos gibt... Aber für mich ist das, wie hier glaube ich schon Jemand schrieb, nichts anderes als die Doodlelei.... Das sind sicherlich nette Mischlinge, aber ich sehe da noch gar keine Verbesserung der Rasse.

    Ich wäre in erster Linie dafür, dass Lang und Kurzhaarcollies verpaart werden dürfen und nicht mehr nach Farben sortiert wird (uuuh ein weißer Fleck in der Decke, das darf auf keinen Fall in die Zucht) und sowas wie chw auch beim Briten erlaubt ist.

    Ich weiß, das würde noch nicht so viel krass was ändern. Aber wäre zumindest mal ein erster Schritt.

    Auch sollte Merle und Sable verpaart werden dürfen, eben mit den passenden Merletest.

    Auch das mit den Stehohren sollte kein Ding mehr sein.

    Welcher Rassen tatsächlich geeignet wären. Zum einkreuzen weiß ich allerdings auch nicht. Einen DSH sehe ich absolut nicht im Collie.

    Der hatte noch drei Wochen zu tun. Kreislauf völlig unten.

    Das Problem hat aber nichts mit dem MDR 1 Defekt zu tun. Solche Meldungen liest man gleichermaßen von freien, betroffenen und Trägern. Auch Todesfälle nach einer Narkose.

    Man sollte da nicht Sachen in einen Topf werfen, von denen man überhaupt nicht weiß, ob sie miteinander zu tun haben.

    Neufundländer haben meines Wissens nach exakt das gleiche Problem und die sind nicht mdr1 betroffen.

    Das liest sich ja eher so, als gäbe es in der Colliezucht allgemein manchmal gerade Probleme mit dem Wesen der Hunde.

    Die gibt es auch. Wobei mir zB auf Ausstellungen eher ängstliche, huschige Collies auffallen als stänkernde.

    Ich habe bisher auf Ausstellungen nur eine einzige Ängstliche Hündin gesehen. Dafür den ein oder anderen Kläffer, aber der größte Teil war aufgeschlossen und offen.

    Da fand ich die Lager der KHC und Border doch eher besorgniserregend und die meisten haben einen mehr oder weniger großen Bogen um diese Zelte gemacht.

    Mehr Unverträglichkeit, weniger leicht lenkbar und mehr Konfliktbereitschaft sind alles Eigenschaften die man sich bei keinem Hund wünscht.

    Hoher Inzuchtkoeffizient, Stecknadelkopf-große Augen, Massen an Fell und Angst vor Fußböden hingegen ist natürlich ein wahrgewordener Traum. Lol. Ok, nee, hier ist offenbar kein Austausch unter Erwachsenen gewünscht, daher bin ich dann mal raus.

    Es gibt (abgesehen von dem Inzuchtkoeffizienten) auch noch etwas zwischen diesem hier und Schäferhundmischlingen. F zwar nicht wenig.

    Ich werde weniger aufgrund der rassewahl verurteilt, als aufgrund der Anzahl der Hunde...

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    Mit so vielen Hunden muss es in meiner Wohnung nämlich stinken ☝🏻

    Und so viele Hunde sind auch den ganzen Tag laut ☝🏼

    Und mit so vielen Hunden habe ich auch gar keine Zeit mehr für irgendwas anderes ☝🏻

    Und so viele Hunde kloppen sich auch ständig ☝🏻

    Und so viele Hunde können auf gar keinen Fall alle beschäftigt und trainiert werden ☝🏻

    Es gibt mittlerweile keinen dummen Spruch, den ich nicht schon gehört hätte, von daher rutscht es mir den Buckel runter. Je nach Laune und Zyklusstand antworte ich nett, gar nicht oder patzig 😅

    Kann das nicht auch einfach ein bisschen rasebedingt sein?

    Ich habe aber, ehrlich gesagt, keine Ahnung von CC.

    Aber im ersten Moment wundert mich das ganze nicht bei einem 7 Monate alten CC.

    Die Pubertät startet gerade und er scheint bisher mit sehr vielen Dingen einfach durchgekommen zu sein. Vermutlich bräuchte er eine stabile Führung (nicht strenge!! Keine Härte!) und Grenzen, in denen er weiß, dass er sich aufhalten kann.

    Die Idee, einen Trainer zu konsultieren finde ich gut. Und eine tüchtige Osteo und Physio schadet nie, erst recht nicht bei solchen Rassen.