Also ich habe ja nun wirklich Erfahrung mit Hunden, ich arbeite mit ihnen und ich habe selbst 9 Stück.
Und trotzdem war das Erlebnis Angsthund aus dem Ausland etwas vollkommen neues, was mich echt gefordert hat... Und das obwohl Hermine wirklich easy zu händeln ist.
Es sagt sich immer alles so leicht... Dass man Verständnis für dieses und jenes Problem hätte, und dass das und das ja gar nicht so schlimm wäre, und dass man die verschiedensten Dinge ja hinbekommen würde.
Fakt ist... Das geht ganz schön auf die Psyche. Mit einem Hund zusammen zu leben, der schon Panik bekommt, wenn du nur in seine Richtung guckst. Der über Wochen doppelt gesichert werden muss. Übrigens ist ein 1,60 m Zaun für die meisten Hunde ein Witz... Besonders für die, die wirklich auf jeden Fall das Grundstück verlassen wollen.
Solche Hunde sind übrigens auch selten stubenrein.
Und du sagst, dein Vater würde dich unterstützen... Kann er denn mit solchen Hunden?
Und du sagst das Leinenpöbeln für dich kein Problem wäre... Ganz ehrlich... Die pöbelnden Hunde an sich sind für mich kein Problem. Ein viel größeres Problem sind die vielen TutNixe, die dein Training in einer Tour boykottieren werden.
Ein wirklich lieb gemeinter Tipp.... Such dir einen möglichst lieben und unkomplizierten Hund von einer Pflegestelle. Wachse mit ihm, lernen mit ihm, und wenn du dann immer noch die Herausforderung suchst, dann kannst du ja immer noch eine Stufe höher gehen.