Beiträge von Fuchshexchen

    wurde gesagt, die Zähne sehen soweit gut aus.

    Ich könnte immer kotzen, wenn ich das höre.

    Zum einen... Wenn ich als Besitzer das haben möchte, dann möchte ich das nicht mit dem Tierarzt diskutieren müssen.

    Zum anderen... Kein Tierarzt der Welt kann ohne Röntgen sagen, ob die Zähne bis in die Wurzel hinauf gut aussehen.


    Ich habe diese Diskussion mehrmals die Woche im Salon. Ich gebe meinen Kunden immer mit, dass Sie bitte unbedingt und auf jeden Fall mit Röntgen Zähne machen lassen sollen.

    Die Tierärzte hier in der Gegend bieten das aber nicht an, schicken die Kunden aber auch nicht an entsprechende Kollegen, sondern ziehen lieber das Geld ein. Zum Teil im jährlichen Abstand, weil der Zahnstein so schnell wiederkommt.

    Es wird weder aufgeklärt, dass man dem Hund die Zähne putzen könnte. Noch das Röntgen echt wichtig wäre.

    Besonders schön finde ich, wenn qualzüchter solche Sachen wie kaiserschnitt schon automatisch im WelpenPreis mit einberechnet haben.

    Also ich meine nicht als Risikofaktor und schön wenn es übrig bleibt sondern quasi als festen Bestandteil zum Welpen.


    Wüsste ich zum Beispiel von Dalmatiner Züchtern nicht, dass die den audioometrischen Test extra berechnen?

    Ein bisschen eigenen Menschenverstand darf man ja trotzdem gerne immer mitbringen. Und als so naiv würde ich dich nun wirklich nicht einschätzen.

    Es gibt wirklich nichts auf der Welt, was einen Welpenpreis von 3000 € aufwärts rechtfertigt, für Hunde, die wirklich winzig klein sind und nichts können (müssen), außer "weil wir es halt können" dürfte doch wirklich jedem klar sein, der sich mit Zucht auch nur ansatzweise beschäftigt hat. Und nach deinen diversen Beiträgen im Forum hast du das ja.

    Kläre mich doch gerne auf, wenn du doch so in der Szene drin bist. Ich lerne immer gerne dazu.


    Welche Kosten hat ein Wurf mit zwei Pomeranian Welpen, was sich so sehr von so ziemlich jeder anderen Rasse unterscheidet. Aber um das ganze realistisch zu halten, nehmen wir mal den Chihuahua als Vergleich. Die haben in etwa die gleiche Wurfstärke und sind etwa gleich groß, haben aber noch nie so viel gekostet, weder vor 20 Jahren noch heute.

    Ich frage mich wirklich, wie man ernsthaft auf die Idee kommt, einen Wurf Pomeranian mit Würfen anderer Rassen zu vergleichen, bei denen locker fünf bis zwölf Welpen zur Welt kommen. Ja, bei Poms sind es oft nur ein bis zwei… aber diese geringe Wurfgröße war noch nie ein Grund für diese lächerlich hohen Preise. Da gibt es keine Logik, keine versteckten Kosten und auch keine geheime Wissenschaft, die das irgendwie rechtfertigen würde.

    Diese zwei Winzlinge verlassen in der Regel kaum den Kinderlaufstall oder die Wohnung, höchstens um mal zum Tierarzt zu fahren, und die Futterkosten sind wirklich ein Witz. Selbst wenn man ihnen täglich das beste Fleisch vom edelsten Metzger auftischt, ist das immer noch günstiger als ein einziger Wurf mit zehn Labradors, der tatsächlich frisst, Dreck macht und Arbeit bedeutet. Der Aufwand und Dreck ist mit zwei Miniwelpen überschaubar, selbst wenn man theoretisch mit jedem täglich etwas erarbeiten würde… was bei dieser Rasse sowieso so gut wie nie passiert. Natürlich gibt es Ausnahmen, eine Handvoll Züchter, die sich wirklich Mühe geben, aber sie verschwinden in der Masse.

    Der wahre Grund für diese utopischen Preise ist ein anderer. Pomeranians sind kleine Modehunde, die in erster Linie hübsch aussehen sollen, am besten noch in irgendwelchen Handtaschen. Sie werden gerne von Stars und Influencern gekauft, und zwar möglichst teuer, weil Exklusivität sich gut verkaufen lässt. Und wenn das eigene Idol Beträge von Minimum 3000 Euro für so einen Hund bezahlt, glauben viele automatisch, dass besonders teuer besonders gut sein muss.

    Dass diese Rasse seit Jahren von vorne bis hinten eine einzige Qualzucht ist, macht das alles nur noch absurder. Die Fellmenge ist völlig übertrieben, die Nase zu kurz, der Körperbau oft verbaut, die Knie instabil, die Augen viel zu groß für den kleinen Schädel, was nicht selten zu massiven Problemen und Schäden führt, und selbst das Gehirn kann durch die extreme Miniaturisierung beeinträchtigt sein. Kurz gesagt: Es gibt kaum einen Bereich, an dem nicht sichtbar wird, dass hier seit Jahren über das Ziel hinausgeschossen wurde.

    Und genau deshalb ist dieses Preisspektakel um Pomeranians so skurril. Da wird mit Summen hantiert, für die man zwei gesunde, verantwortungsvoll gezüchteten Hund bekommen könnte… und stattdessen zahlt man für eine Rasse, die eigentlich unter allem leidet, was diese Rasse überhaupt ausmacht.

    6000 € für zwei Welpen finde ich immer noch gigantisch.

    Da braucht es bei anderen Rassen mindestens 4 Welpen. Bei anderen sogar noch das doppelte.

    Und es ist ja nun wirklich nicht so, als ob diese Hunde besonders viel Arbeit bei der Aufzucht machen würden.

    Den Instapost hat Rückert eben geteilt:

    Instagram

    Bei der Ausstellung in Karlsruhe dürfen Pommerian und Cavalier King Charles nur starten, wenn sie mit MRT Befunde beweisen, dass sie keine CM haben

    Ich frage mich ob die angegebenen Prozentzahlen wirklich stimmen.
    Für mein Verständnis ist CM schon eine extrem heftige Missbildung die entsprechend ausgeprägte Symptome verursacht. Sie also quasi alle Cavalier Besitzer ignorant und wollen nicht sehen wie verhaltensauffällig ihr Hund ist?


    Wobei, wenn ich so drüber nachdenke interessiert es die Mopsbesitzer auch nicht wenn ihr Hund extrem atmet…

    Ich habe in meinem Salon schon den ein oder anderen kleinsthund erlebt, bei dem ich mir relativ sicher bin, dass er darunter leidet. Aber selbstverständlich ist kein einziger der Besitzer bereit, diese Untersuchung machen zu lassen, weil der Hund hat ja keine Schmerzen und der frisst ja noch...

    Ich muss sagen, dass ich, nachdem ich das Futter der jeweiligen Züchter aufgebraucht hatte, nie welpenfutter gefüttert habe, sondern einfach das normale erwachsenenfutter der anderen.

    Ich füttere aber auch nach ABAM, also allesfresser bekommen Alles mögliche

    Von meinen fünf Katzen sind mittlerweile nur noch zwei übrig... Beide 11 Jahre alt. Und so langsam frage ich mich was ich machen soll, wenn die nächste gehen muss.

    Ich möchte danach keine Katzen mehr haben, es kommt also zu 100% nicht in Frage, eine weitere Katze zu der übrig gebliebenen hinzuzufügen. Megara und Herkules sind jetzt nun nicht das, was ich als bestBuddies bezeichnen würde.... Grundsätzlich glaube ich also, dass sie jeweils auch ohne den anderen glücklich wären. Aber inwieweit kann man eine Einzelhaltung bei älteren oder alten Katzen verantworten?

    Megara ist z.b auch keine Katze, für die man so einfach ein neues zu Hause finden würde. Sie ist bereits ihr Leben lang eine absolute Menschenhasserin mit Leib und Seele, auch mir gegenüber und auch meinem ehemaligen Partner gegenüber. Auch nicht, wenn man sie bei jeder Gelegenheit mit Leckerlis vollstopft. Streicheln ist so gar nicht ihre Sache, generell hält sie es in der Regel nicht mal in einem Raum mit einem Menschen aus, sondern verlässt diesen fluchtartig.

    Herkules ist da schon deutlich einfacher, liebt Menschen, liebt Besuch, schnurrt, krallt sich dabei ohne Rücksicht auf Verluste in deine Beine und sabbert dich voll. Allerdings ist er durchaus ein kleines A******** und hat großen spaß daran, schwächere zu mobben, egal ob Hund oder Katze.

    Je lauter sie schreien, desto witziger findet er es.