Beiträge von Fuchshexchen

    Ich habe gestern Abend endlich Der Anschlag beenden können.

    Ich bin ja ein echter Stephen King-Fan, von daher hat mir auch dieses Buch wirklich gut gefallen, gerade weil es so viel mehr ist als nur die eigentliche Hauptgeschichte und einen immer wieder zum Nachdenken bringt. Was hätte ich in dieser Situation getan, wie hätte ich so eine Zeitblase genutzt, und ich muss ganz ehrlich sagen, sehr wahrscheinlich hätte ich nicht versucht, irgendeinen Politiker zu retten.

    Grob gesagt geht es um einen Mann, der durch einen Zufall Zugang zu einer immer gleichen Stelle in der Vergangenheit bekommt und vor der Aufgabe steht, ein historisches Ereignis zu verhindern, mit der Hoffnung, dadurch die Zukunft zum Besseren zu verändern. Dabei geht es aber eben nicht nur um Zeitreisen und große Geschichte, sondern ganz viel um Entscheidungen, Verantwortung, Liebe und die Frage, ob man überhaupt das Recht hat, in den Lauf der Dinge einzugreifen.

    Das Ende war für mich nicht ganz so befriedigend, aber Stephen King ist ja nun wirklich nicht für klassische Happy Ends bekannt, und irgendwie passt genau das auch wieder zur Geschichte. Insgesamt ein Buch, das hängen bleibt, weil es nicht nur unterhält, sondern noch lange im Kopf weiterarbeitet.

    Ich habe eine Notfallmappe, die alle Leute bekommen, die auf meiner Liste stehen. Da stehen alle Informationen zu allen Tieren drinnen, wer welche und wie viele Medikamente bekommt, Krankheitsgeschichte und so ein paar Eckdaten zu allen möglichen Eigenheiten, genauso wie die Herkunft

    Die Notfallmappe aktualisiere ich relativ regelmäßig, weil im Leben ja nun mal Menschen kommen und gehen. Tatsächlich hat mich der Thread letztens erst daran erinnert und ich habe die Liste noch mal aktualisiert, Leute gestrichen und noch mal gut 6 Oder 7 Leute mehr aufgeschrieben.

    Auf dem Deckblatt stehen die Menschen, die man im Fall der Fälle anrufen kann, wenn was mit mir ist. Da ja jeder von der Liste auch dieses Deckblatt hat, können sich die Leute dann untereinander verständigen. Die Liste liegt auch ausgedruckt hier im Haus und wird auch noch mal in einen Hefter hinter die Haustür gehängt. Und sie ist auf meinem Handy auf der Startseite zu finden und auf meinem Tablet ebenfalls. Mein Testament ist in vierfacher Ausführung bei vier verschiedenen Leuten, die natürlich ebenfalls auf der Liste stehen. Ich habe mit diesen Menschen genau durchgesprochen, was im Fall der Fälle passieren soll und auch die Finanzen sind dort geregelt.

    Die Menschen auf dieser Liste müssen bzw. werden meine Tiere nicht zwangsläufig behalten, sie können sie auch weiter vermitteln. Ich traue jedem von ihnen zu, das in meinem Sinne zu machen.

    Des weiteren haben zwei verschiedene Leute einen Schlüssel zu meinem Haus und alle kennen sich soweit in meinem Haus aus, dass sie die wichtigsten Dinge finden, und mit den allermeisten stehe ich so eng in Kontakt, dass sie auch über Sachen Bescheid wissen, die ich vielleicht noch nicht in der Liste aktualisiert habe.


    pS. Ich habe übrigens auch solche NotfallSticker an jeder einzelnen Tür, die ins Haus führt, wo drauf steht, wie viele und welche Tiere im Haus sind, am Schlüsselbund ist auch noch mal eine Metallplakette mit den gleichen Infos.

    Ich persönlich sehe das fürs Training eher kritisch … nicht grundsätzlich, aber gerade in dem beschriebenen Einsatz.

    Bei sehr kleinen und leichten Hunden sind weniger das Gewicht oder das Sitzen an sich das Problem, sondern die ständigen Erschütterungen, die über den Rucksack ungefiltert auf den Körper wirken. Beim Training mit Schlittenhunden gibt es zwangsläufig Bewegung, Ruckeln, unebenen Untergrund und Vibrationen, und genau das geht bei so zarten Hunden schnell auf Wirbelsäule, Gelenke und vor allem den Kopf-Hals-Bereich.

    Der Hund kann diese Bewegungen nicht aktiv abfangen oder ausgleichen, wie er es beim eigenen Laufen würde, sondern wird passiv mitbewegt. Gerade der Kopf ist dabei schlecht stabilisiert, was auf Dauer eine unnötige Belastung für Nacken, Genick und das Gleichgewichtssystem bedeutet. Auch wenn ein Hund dabei ruhig wirkt, heißt das nicht automatisch, dass sein Körper diese Belastung gut wegsteckt. Was dann bei einem Unfall passieren würde, bin ich mir lieber gar nicht erst ausmalen.

    Für kurze, ruhige Transporte oder als gelegentliche Notlösung finde ich einen gut gepolsterten Rucksack absolut vertretbar. Aber ich würde den Hund in diesem Fall einfach nicht zum Schlittenhundetraining mitnehmen.


    Ansonsten habe ich leider keine direkte Empfehlung, aber viele meiner Kunden haben für ihre ganz kleinen Hunde oder ihre Katzen solche Rucksäcke mit großen Bullaugen und sind dann mit eigentlich alle zufrieden.

    Mit meinem pflegehund werde ich vermutlich meinen ersten Hund mit Angst vor Böllern haben. Ich schaue mir das dieses Mal erstmal an, Schleckmatte und Co liegt bereit und dann schauen wir mal, wie wir das zum nächsten Mal trainieren.