Ich habe gestern Abend endlich Der Anschlag beenden können.
Ich bin ja ein echter Stephen King-Fan, von daher hat mir auch dieses Buch wirklich gut gefallen, gerade weil es so viel mehr ist als nur die eigentliche Hauptgeschichte und einen immer wieder zum Nachdenken bringt. Was hätte ich in dieser Situation getan, wie hätte ich so eine Zeitblase genutzt, und ich muss ganz ehrlich sagen, sehr wahrscheinlich hätte ich nicht versucht, irgendeinen Politiker zu retten.
Grob gesagt geht es um einen Mann, der durch einen Zufall Zugang zu einer immer gleichen Stelle in der Vergangenheit bekommt und vor der Aufgabe steht, ein historisches Ereignis zu verhindern, mit der Hoffnung, dadurch die Zukunft zum Besseren zu verändern. Dabei geht es aber eben nicht nur um Zeitreisen und große Geschichte, sondern ganz viel um Entscheidungen, Verantwortung, Liebe und die Frage, ob man überhaupt das Recht hat, in den Lauf der Dinge einzugreifen.
Das Ende war für mich nicht ganz so befriedigend, aber Stephen King ist ja nun wirklich nicht für klassische Happy Ends bekannt, und irgendwie passt genau das auch wieder zur Geschichte. Insgesamt ein Buch, das hängen bleibt, weil es nicht nur unterhält, sondern noch lange im Kopf weiterarbeitet.