Wie läuft es denn?
Beiträge von Fuchshexchen
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Genau das möchte ich ja es richtig mangen,er ist mein 8.Hund allerdings hatte ich immer Amstaff und Pitis das ist komplett was anderes.
Deswegen... Trainer!
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Mag sein, dass er bisher weder Rehen noch anderem Wild hinterhergelaufen ist und dass das aktuell „nur“ auf Wegen mit Radfahrern auftritt. Trotzdem zeigt er jetzt schon eine ganz klare Tendenz, sich an bewegenden Reizen hochzufahren und nach vorne zu gehen.
Genau das ist der Punkt: Jagdliches Interesse schwenkt sehr häufig um. Was heute Fahrräder oder Roller sind, kann sich aus heiterem Himmel auf andere Objekte ausweiten, zum Beispiel auf Hasen oder Rehe.... und er steht damit gerade erst ganz am Anfang seiner Entwicklung. Da kommt noch einiges.
Dass er jetzt schon dieses Verhalten zeigt, ist kein Beweis dafür, dass er „kein Jäger“ ist, sondern eher ein Hinweis darauf, dass sich hier gerade etwas aufbaut. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass sich das Thema erweitert, wenn man es jetzt nicht sauber managt und ernst nimmt.
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Ach sooo, na dann ist es ja ganz einfach … dann braucht man ja eigentlich nur jemanden mit einem Zauberstab und das Thema ist erledigt.
Spaß beiseite: Es gibt keine Geheimrezepte übers Internet. Niemand hier kennt deinen Hund persönlich, niemand hat euch in der Situation gesehen und niemand kann einschätzen, was ihn wirklich triggert. Ob er ernsthaft jagt, ob es Frust, Langeweile oder Hüteverhalten ist und das kann man nur vor Ort beurteilen.
Und trotz aller Übersicht: Freilauf ist in so einer Phase auch auf dem „übersichtlichen Feld“ mehr als riskant. Reize kommen oft aus dem Nichts, schneller als man reagieren kann, und ein einziger Erfolg reicht, damit sich das Verhalten festigt.
Was viele unterschätzen: Wenn so ein Verhalten einmal da ist, überträgt es sich gern aus heiterem Himmel auf andere Objekte. Heute Fahrräder oder Roller, morgen plötzlich Hasen oder Rehe. Genau deshalb ist Management so wichtig, bevor aus einem einzelnen Thema ein echtes Jagdproblem wird.
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Das Verhalten sollte man jetzt klar managen. Ein Hund, der auf Fahrräder, Roller und Kinder reagiert, sollte nicht mehr frei laufen, sondern konsequent an die (Schlepp-)Leine, um damit sich das Jagen bzw. Nach-vorne-Gehen nicht weiter festigt.
Zur Mischung: Gerade der Aussie-Anteil erklärt das sehr gut. Aussies sind stark bewegungsfixiert und darauf gezüchtet, Bewegungen zu kontrollieren. Das kommt oft um den ersten Geburtstag herum hoch, auch wenn vorher alles unauffällig war.
Dass es mit Ball im Maul besser klappt, zeigt nur Selbstregulation, löst aber das Grundproblem nicht.
Mein klarer Rat: Management über Leine und zeitnah einen Trainer suchen, der Erfahrung mit dem Thema hat. Je früher ihr das angeht, desto besser.
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Vielen Dank für die netten Tipps! Wir versuchen s gleich heute Abend umzusetzen und dann morgen berichten, wie s geklappt hat!
Dass ihr das gleich umsetzen wollt, ist großartig!
Aber tatsächlich wird das eine ganze Weile dauern, bis das alte verhalten überschrieben wird.
Das heißt ihr müsst da konsequent dranbleiben und nicht das ganze ausprobieren und nach zwei Tagen sagen, dass das nicht klappt und wieder eine andere Methode anfangen.
Gebt dem kleinen Mann die Chance das ganze zu lernen und zu verarbeiten. Das ist eine große Aufgabe für ihn.
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Frust entlädt sich fast immer dort, wo er die größte Wirkung hat. Und das bist in eurem Alltag sehr wahrscheinlich du. Du bist viel da, du bist emotional näher dran, du reagierst feiner und schneller. Für einen Welpen ist das keine bewusste Entscheidung, sondern schlicht Lernen: Hier passiert etwas, wenn ich Druck mache.
Dass dein Freund dazwischengeht und ihn von dir wegführt, verstärkt das ungewollt sogar ein Stück weit. Nicht aus böser Absicht, sondern weil Bruno lernt: Frust... Aktion... Situation ändert sich. Das Schnappen ist für ihn kein Angriff, sondern ein Ventil.
Aufmerksamkeit spielt da sicher mit rein, aber nicht im Sinne von „er ärgert dich absichtlich“. Eher im Sinne von: Du bist der Fixpunkt, an dem Gefühle raus dürfen. Das ist bei Welpen extrem häufig und sagt nichts über Bindung oder Respekt aus.
Deshalb ist das Wichtigste wirklich: früher reagieren. Nicht erst, wenn er schon hochgefahren ist. Wenn der Frust da ist, ist es für Kommandos, Ablenkung oder Erklärungen schlicht zu spät.
Ruhig bleiben, keine große Nummer draus machen, keine Emotion reinpacken. Zum Beispiel: kommentarlos aus dem Raum führen, kurz im Flur bleiben, wieder reingehen. Geht er wieder Richtung Couch, geht ihr wieder raus. Immer gleich, immer ruhig. Langweilig.
Und ja, ich verstehe total, dass einen das verunsichert. Schnappen tut weh, körperlich und im Kopf. Aber genau deshalb ist es so wichtig, selbst nicht hochzufahren. Je mehr Energie, Hilflosigkeit oder Aufregung ihr reinsteckt, desto größer wird das Thema für ihn – und desto mehr lohnt es sich.
Er ist kein kleiner Manipulator. Er ist ein Baby mit sehr großen Gefühlen und noch keinerlei Werkzeug dafür. Das Werkzeug lernt er nicht durch Druck, sondern durch ruhiges, frühes und konsequentes Handeln.
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welchen Vorteil sollte der Hund denn durchs Baden haben?
Schmutz, Staub, Feinstaub, Gülle- und Spritzmittelreste aus Wiesen und Feldern sitzen im Fell und auf der Haut, werden über das Maul aufgenommen. Ein Bad entfernt das.
Manche Hunde haben Haut, die zu Fett, Schuppen oder Geruch neigt. Einige haben Kontaktallergien. Denen kann man damit helfen.
Es gibt Felltypen, bei denen ein Bad mit den richtigen Produkten und einem Blower schneller und schonender hilft, ihre Unterwolle los zu werden als nur mit Bürsten.
Bei bestimmten Rassen und Fellstrukturen ist regelmäßiges Baden für die Fellpflege oder das Scheren unerlässlich.
Sauberes Fell lässt sich besser pflegen und verfilzt weniger.
Und ja: Viele Hunde fühlen sich danach einfach besser.
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Vier Wochen ist das ganze jetzt her.
Etwa Halbzeit wir laaaaaaangsam wieder mit Freilauf anfangen können. Ich hab jetzt schon Bammel.
Anderthalb Wochen noch bis zum Kontrollröntgen. Drückt die Daumen dass wir ein go für Freilauf in der Wohnung und vor allem schlafen im Bett bekommen 🫣
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Woher bezieht ihr denn eure Informationen?
Ich bin Hundefriseur, habe selbst 9 Hunde plus ein Pflegehund und verlasse mich in der Regel auf Wissenschaft, meine Erfahrung und die der Tierärzte, Trainer und Physiotherapeuten, mit denen ich mich regelmäßig austausche. Hunde sind MEIN Thema, ich liebe es mich da auf dem neuesten Stand zu halten und Sachen zu lernen.