Beiträge von GilianCo

    Meinen alten Hund durfte keiner anfassen, der hätte vermutlich auch recht flott zugelangt. Wenn mich bei Pepper jemand fragt, dann grundsätzlich schon, wobei auch da er entscheiden darf. Ich warne auch immer vor, weil er ja auch recht gerne Küsschen gibt, dass das passieren kann.

    Auf dem Hof ist Pepper auch gerne mit, und wenn dann Reitkinder oder die Kinder vom "Bauernhof-Club" kommen, und ihn streicheln wollen, erlaube ich das n der Regel, allerdings mit dem Hinweis, dass Pepper zu ihnen kommen soll, und sie nicht zu ihm gehen. Leider finden dann einige Kinder (wenn ich nicht direkt daneben stehe, im Blick habe ich das Geschehen aber tatsächlich immer), dass man ja das wieder weg gehen des Hundes einfach verhindern kann, indem man ihm mal ein Kommando gibt ("mach doch mal Sitz"). DA werde ich dann tatsächlich schnell deutlich, denn es stört mich zwar nicht, wenn die Kinder ihn streicheln - aber da überschreiten die Kinder dann deutlich eine Grenze, die nicht akzeptabel ist. Wenn sowas passiert, ist mein Tonfall tatsächlich dann nicht mehr so freundlich, wenn ich den Kindern verbiete, meinem Hund irgendwelche Kommandos zu geben....

    Er hatte keine andere Wahl. Seine Freundin hat ihn verlassen und einen Haufen Schulden hinterlassen. Sein Leben lag in Trümmern und er konnte sich June nicht mehr leisten. Er tat mir einfach total Leid.


    Ich hatte mir ein wenig mehr Verständnis erhofft und nicht gleich Vorwürfe und sogar Aussagen dass ich keine Tiere halten sollte!

    Hier sind einfach zwei Ebenen. Du wünscht Dir Verständnis, dafür, dass diese Situation für Dich so nicht vorhersehbar war, und dass Du mir dieser Situation nicht zurecht kommst. Bekommen hast Du überwiegend - Verständnis, dafür, dass diese Situation FÜR JUNE so nicht vorhersehbar war, das sie mit dieser Situation nicht zurecht kommt.

    Ich glaube, zum weiteren Vorgehen und allem haben schon sehr viele gute Dinge geschrieben, das muß ich gar nicht noch wiederholen. Aber das wollte ich nur noch mal gegenüberstellen.

    Ich kann ihr nichts zu kauen geben, weil sie das runterschlingt. Sie wäre fast an einem kleinen Kauknochen erstickt, weil sie ihn schlucken wollte! So geht es auch beim fressen. Sie schlingt wie eine Wahnsinnige, kotzt manchmal sogar danach.


    Dieser Hund kostet mich alle meine Nerven und dann wird man hier noch als unempathisch dargestellt, weil man völlig menschlich reagiert.

    Sie reagiert halt auch emotional. Sie kann Dich null einschätzen, hat vermutlich Angst vor Dir, weil Du bis jetzt für sie mehr negativ in Aktion getreten bist, und wenn sie was bekommt,dann schlingt sie Futter und Co runter, weil sie unsagbar gestresst ist, und sich nicht sicher fühlt, um langsamer zu fressen.

    Beim normalen Fressen kann man da mit Antischlingnapf arbeiten - ich denke allerdings, dass bei ihr einfach das grundsätzliche Problem der Stress ist, und wie man versuchen kann, den zu verringern, haben ja auch bereits einige geschrieben.


    Pack sie in einen Hundebuggy, ggf mit Tuch drüber - als safe space.

    Nur für den Anfang, das kannst du mit der Zeit abbauen.

    Aber so hat sie Schutz.

    DANKE - das war nämlich neben "Auto" mein nächster Gedanke, wie man sie ggf. ruhig zu einem ruhigeren Ort bringen kann, ohne ihr zusätzlichen Stress zu bereiten.

    Einzig die Entstehung dieser Rasse dürfte deutlich weiter in der Vergangenheit liegen als die von Mops, frz. Bulldogge und Co. Desweiteren haben wir beim Teckel tatsächlich "Leistungshunde" im Vergleich zum Mops beispielsweise, der "nur" als Gesellschafter des Menschen gezüchtet wurde (da ist natürlich der Anspruch an die Gesundheit ein vollkommen anderer.... (wollte ich an sich noch editieren, war aber zu spät).

    Also 1. ist der Mops die deutlich ältere Rasse als der Dackel und 2. sind Leistungsdackel nicht gesünder.


    Ich hab auch nur Leistungszucht geschrieben, nicht "gesünder". Auch wenn es sicherlich das Ziel ist, bzw. eben eine gewisse Leistungsfähigkeit Zuchtziel darstellt, ist das natürlich nicht immer zu erreichen und genau deswegen stehe ich dieser Rasse eben auch etwas ambivalent gegenüber. Und wie gesagt, erster Mops halt als Gesellschafter - der mußte schon damals so oder so nichts leisten, und da stört dann auch eine viel zu kurze Nase nicht.

    Qualzucht hat bei Nutztieren meiner Meinung nach wenig Raum.

    Gerade bei Kühen werden Zuchtziele ständig angepasst. Denn so hart das Wort Rentabilität klingt, Tierarztkosten sind für jemanden der von der Landwirtschaft lebt ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Und das bewirkt, das besonders Langlebigkeit und Tiergesundheit im Vordergrund stehen.

    Dort hat man in erster Linie die Fruchtbarkeit, Beckenneigung, Eiteraufhängung und Klauengesundheit als Stellschraube.

    Ich kann nicht für Deutschland sprechen, aber hier rentiert es objektiv betrachtet nicht, nur die Milchleistung anzuschauen und „Wegwerfkühe“ zu produzieren die nicht älter als 5-6 Jahre werden. Dafür ist der Milchpreis zu niedrig.

    Was ich so beobachtet hab im Studium und danach, ist leider, dass halt dennoch Schwerpunkte gesetzt wurden, und erst nach ERKENNEN , dass als Beispiel eine vermehrte Milchleistung eben auch mehr Kraftfutteraufnahme bedingt, was dann zu vermehrten Stoffwechselproblemen führt, und damit die Langlebigkeit ungünstig beeinflusst, ein Umdenken stattfindet /stattfand. Aber dann ist natürlich, wenn man Rassen hat, die für eine hohe Milchleistung "bekannt" ist, der Weg dahin, dass man diese nicht mehr in den Vordergrund stellt, sondern eben Langlebigkeit, Eutergesundheit etc. durchaus ein längerer Weg. Weil es eben auch mal einige Generationen von Kühen dauern kann, bis die Probleme, die man gezüchtet hat, sich auch wieder verringern. Wäre ja schön, wenn zum Zeitpunkt des Erkennens eines Problems dieses damit sofort beseitigt wäre....

    Einzig die Entstehung dieser Rasse dürfte deutlich weiter in der Vergangenheit liegen als die von Mops, frz. Bulldogge und Co. Desweiteren haben wir beim Teckel tatsächlich "Leistungshunde" im Vergleich zum Mops beispielsweise, der "nur" als Gesellschafter des Menschen gezüchtet wurde (da ist natürlich der Anspruch an die Gesundheit ein vollkommen anderer.... (wollte ich an sich noch editieren, war aber zu spät).

    (wobei auch das täuschen kann bzw. nicht ausreichen kann, wenn ich mir die Statistik von Bonadea ansehe.... )

    Ich bin da auch unentschlossen. Wobei ich tatsächlich häufiger kurznasige Hunde mit Problemen sehe als Dackel. Aber DASS auch Dackel grundsätzlich Probleme haben ist nicht vollständig von der Hand zu weisen, dass ist eben einfach Fakt.

    Ich kenne einige sportliche, gut trainierte, auch jagdlich geführte Dackel, die alle keine Probleme haben. Von daher ist eine Rasse wie Mops /frz. Bulldogge mir als Problem mehr vor Augen, schon weil der Anteil derer, die tatsächlich reell feststellbare gesundheitliche Probleme haben, da noch deutlich größer zu sein scheint - aber man kann eben nicht wegdiskutieren, dass auch Teckel anatomisch nicht vollkommen unproblematisch sind.

    Einfach nur grauenvoll, und an sich sogar tierverachtend, sowas zu züchten, und es dann auch noch als besonders zu verkaufen. Ja, besonders empathielos, so einen Hund ins Leben zu entlassen.... gruselig..... ich komm grad gar nicht drüber weg....

    Ein reines Blutbild beinhaltet eigentlich weder Blutzucker, noch Nieren- oder Leberwerte.

    Sorry, nicht vorher gesehen. Grundsätzlich richtig - meist meint ein "Blutbild" umgangssprachlich aber Blutbild inkl. klinischer Chemie, und dann wäre das durchaus enthalten.

    Daumen für den Schall sind feste gedrückt.... vor allem, dass ihr herausfindet, woher das Problem kommt, ich finde immer, so eine Ungewissheit ist auch einfach sch****....

    Das war ein junger, agiler, kerniger Rüde, der nicht umsonst "Rakete" als Spitznamen trug.

    Eine Lähmung bei so einem Hund wäre für die Besitzerin grauenhaft gewesen, weil sie nicht wollte dass er nicht könnte wie er gern würde.

    Das ist ja genau der Fall. WIE lebensfroh, agil und so ein solcher Hund wäre, also ein kurznasiger, weiß man ja gar nicht, wenn man ihn nicht beispielsweise an der Nase operiert hat, und das passiert meines Gefühls nach vor allem bei den Hunden, die wirklich extreme Probleme haben. Allerdings haben eben sehr viel mehr Hunde Probleme, als tatsächlich wahrgenommen wird, und die würden nicht operiert werden. Weil sie trotz der gesundheitlichen Probleme, trotz röcheln und Co, noch agil genug sind....

    Und die, die es nicht sind - da kommt dann der Diskusprolaps dazu, und das schränkt den Hund dann eben doch weniger ein als einen Hund, der NUR dieses eine Problem hat, und vorher keine anderen....

    Ich fand aber besonders die Aussagen der Halter sowie Züchter so krass – da sieht man die wiese Menschen ticken und solange es kein Haltungsverbot gibt, wird sich denke ich auch nichts ändern.

    Traurig genug, dass es nicht anders möglich ist. ABER auch traurig genug, dass die Gesetzgeber immer noch keinen Handlungsbedarf sehen - bei den sogenannten Kampfhunden ging es nämlich nach DEM Vorfall dann sehr schnell. Wenn es "NUR" um die Hunde geht, passiert nix. Schon mehr als traurig. (könnte ich noch weiter drauf eingehen, aber dann gehört es nicht mehr in diesen Thread, daher nur angerissen).


    Es gibt nur eine geringe Bereitschaft die Situation bei den Nutztieren zu verbessern, solange ist es schwer für die Haustiere juristisch wirklich etwas zu erreichen, was haltbar wäre.

    Züchterisch ist ja auch gerne das Problem, dass es dauert, bis man Extreme dann wieder "abgemildert hat". Gerade im Rinderbereich beispielsweise hat man durchaus schon festgestellt, dass eine Kuh, die nicht so extrem viel Milch gibt, dafür aber gesund und langlebig ist, und nicht nur fünf Jahre alt wird, am Ende doch rentabler ist,als die Kuh mit den MASSEN an Milch, die aber einfach mit der Leistung zu viele gesundheitliche Probleme mitbringt.

    Man hat züchterisch nun aber diesen Stand "erreicht", und nun dauert es eben wirklich, wenn man nun feststellt, dass andere Eigenschaften, die wirklich wichtig wären, einfach verloren gingen über andere Eigenschaften (also beispielsweise die Milchleistung über Eutergesundheit und Langlebigkeit).

    Dort ist zumindest die Erkenntnis durchaus schon vorhanden, und das Zuchtziel mittlerweile durchaus auch darauf ausgelegt, dass der Schwerpunkt nicht mehr vorwiegend auf der reinen Milchleistung gelegt wird).

    Es sind einfach alle Hunde dieser Rasse komplett im Arsch – es gibt doch keinen einzigen Vertreter, der gesund ist.

    Traurigerweise sehen das aber sehr sehr viele Menschen einfach anders. Ich hab da den Artikel direkt im Kopf, den ich vor zwei Monaten gelesen habe zum Thema orthopädische Probleme bei brachycephalen Rassen, und da haben sie Tiere untersucht, die KEINE Probleme hatten zum Zeitpunkt der Untersuchung (keine Schonhaltung, keine Lahmheit, keine Auffälligkeit im Gang etc.) - und von denen hatten 70 % Mindestens eine Deformation an den Wirbeln. Fand ich wirklich erschreckend, diese Zahl....

    Hunde vorstellen in einer Kochgruppe? Ok, verwirrt mich jetzt etwas. Aber ja, ich bin jedenfalls sicher, dass es gut ist, dass ich in solchen Gruppen nicht bin.... das würd mich irre machen....