Meine Einschätzung: Der weiß sehr genau was er tut und sagt das auch sehr offen. Und mit Sicherheit erreicht er sehr gute Ergebnisse, wenn der Hundetyp dazu passt.
Der hat eine "Der Zweck heiligt die Mittel" Philosophie, die mich schaudern lässt. Mich erinnert das an die Welle von überperfektionistischen Pferdetrainern, die das "natural horsemanship" zu unnatürlichem Robotertraining pervertiert haben (bei Birger Giesecke endete das sogar mit dem Tod einer unbeteiligten Person, weil sein Pferd so "gehorsam" war, dass es lieber rückwärts einen Menschen umgenietet hat, statt sich zu "widersetzen").
Die Toten Felle sind aber nicht das, womit es die höchsten Bewertungen gibt. Tatsächlich kenne ich diesen Trend das zu Idealisieren wesentlich mehr aus der Hundetrainer/Begleithunde-Bubble als dass ein solchen Bild im Hundesport oberhalb von Ortsgruppenniveau Relevanz hätte oder gar Bestnoten erzielen würde.
Ja, technische Korrektheit wird mitbewertet, aber der Ausdruck, Arbeitseinstellung, usw ist nicht weniger wichtig. Und letztendlich muss ein Hund sich auch konstant durch eine Prüfung tragen. Da trennt sich dann auch die Spreu vom Weize und diese Herausforderung wird häufig unterschätzt. Auf Prüfung hab ich keine Hilfsmittel, solche Hunde sind extrem schnell Prüfungsschlau und dann reichts maximal zum Trainingsweltmeister bis Mittelfeld nach den ersten Prüfungen.
Anders mag das Bild in Sportarten sein, wo technische Korrektheit sehr forciert wird, bei uns im Anlagensport entscheidet dann doch noch mehr darüber ob ein Hund in den höchsten Prädikaten landet.