Damit hast du dann die beiden Rassen herausgepickt, die in Deutschland als Begleithunge am populärsten sind. Weltweit sieht das dann bei den Scherrassen schon anders aus.
In Italien werden Lagotti auch heute noch von Jägern gezüchtet und draußen in Zwingern gehalten. Pumis sieht man in Ungarn auch am Vieh. Und das gilt für so ziemlich alle diese Rassen (vom Pudel abgesehen).
Lagotto sind auch in Italien keine vollwertigen Jagdhunde.
Nein, Scherrassen dominieren nicht, auch nicht weltweit.
Nur weil es Liebhaber gibt, heißt das nicht dass diese Hunde das Optimum darstellen. Auch in der Arbeitswelt gehen einige nach Liebhaberei und Optik.
Wenn du nach Leistung schauen willst, dann guckst du was State-of-the-Art ist.
Das ist nicht der Curly, das ist der Labbi.
Das ist nicht der Laekenois, das ist der Mali.
Das ist nicht der Boxer, nicht der Pudel, nicht der Barbet, nicht der Lagotto.
Nicht der Bearded, sondern der Border.
Diese Hubdetypen haben sich nicht durchgesetzt. Auch nicht weltweit. Und sowas hat immer seine Gründe. Es mag da regionale Abweichungen geben, aber grade weltweit gibt es da ganz klare Favoriten.
Und das Modell ist meistens ziemlich einfach gehalten, robust und ohne viel pflegeaufwand.
Auf der anderen Seite haben sich die Scherrassen dort etabliert, wo sie einen praktischen Grund haben: als Begleithund. Und ich kann es verstehen, ich habe Stockhaarige Hunde, die Haaren wie nichts Gutes.