Beiträge von WorkingDogs

    WorkingDogs Nein, ein Röntgen von der Wirbelsäule (seitlich) wurde nicht gemacht.



    Ich bin halt echt unschlüssig. Nochmal einen Termin in Hofheim um die Thematik durchzusprechen, nochmal mit meiner Haustierärztin reden? 🤔

    Ich bin da ein ganz schlechter Ratgeber, ich höre bei sowas zu gerne auf mein Bacuhgefühl und würde ein passendes Schmerzmittel auf jeden fall ausprobieren wollen um wirklich zu wissen dass es keinen Unterschied macht.

    Auch wenn mir bewusst ist, dass das auch Nachteile hat.

    Wenn man merkt der HUnd springt drauf an kann man ja immer noch evaluieren was Sinn macht.

    Oskar hatte im vergangenen Jahr eine FHKR. Da er im Verlauf der Genesung wieder schlechter lief, wurde im Juli 2025 in Hofheim ein CT durchgeführt. Raus kam neben einer Patellaluxation Grad 1 noch, dass er zusätzlich V.a. OCD des Sacrums mit mrg.-hgr. Kompression der Cauda qeuina durch das dislozierte Dissekat hat. Kurz: Ein Knochenfragment, was im Wirbelkörper liegt und auf die Cauda equina drückt. Neurologisch war er bei der Untersuchung unauffällig.

    Ich hoffe dass ihr mit der Diagnose lange leben könnt.

    Mich würde interssieren ob ihr den Hund auch geröngt habt mit seitlichem Bild der Wirbelsuäle und ob die OCD dort erkennbar war? Hier scheiden sich ja die Geister wie sinnvoll ein Röntgen für OCD ist, wobei ich schon Bilder gesehen habe wo man diese sehen konnte.

    Mir ist genau so ein Fall bekannt wie du ihn schilderst und der Besitzer meinte damals zu mir er hätte OCD untersuchen lassen in dem bereich und es wäre im röntgen unauffällig gewesen.

    Ob Metacam hilft, da wäre ich auch unschlüssig, eben wegen der Nervenschmerzen.

    So weit ich das verstanden habe entsteht das CES, wenn eine Bandscheibe im lumbosakralen Übergang (?) hervorspringt und so das Rückenmark einquetscht. Welche Bewegungsabläufe sind für gesunde Bandscheiben beim Hund wichtig? Was führt zu Bandscheibenvorfällen?

    Wo liegt der Zusammenhang zu degenerativen Myelopathien? Ich bin gerade echt erstaunt darüber was man über seine verstorbenen Hunde noch lernen kann :lol:

    Im lumbosakralen Übergang können verschiedenen Probleme auftreten. Zum einen die Form des Übergangs (auch bekannt als LÜW-0 bis LÜW-3), OCD im Übergang, eine Stufenbildung sowie eine abnormalität des Facettengelenkes. Das ist alles genetisch, bei manchen Rassen wie Schäferhunden sind die Facettengelenksanomalien stark vertreten und gefestigt, deshalb die hohe Empfindlichkeit für Cauda Equina.

    DM ist wieder etwas anderes, da gibt es beispielsweise ein Risikogen. Ähnlich soll das CDDY Gen ja negativ auf die Bandscheiben wirken.

    Desweiteren gibt es dann noch weitere degenerative Erkrankungen wie Spondylose, sicherlich auch familär bedingt wie hoch das Risiko ist.

    Wettbewerb ist nicht nur schlecht.

    Im SV gibt es die Universalmeisterschaft, hier zählen ebenfalls die gesundheitlichen Auswertungen in der Gesamtpunktzahl.

    Auch entstehen bei Zuchtwertschätzungen kleine Wettbewerbe und man rühmt sich mit möglichst kleinen Werten.

    Ich denke nicht dass es sinnvoll ist den Wettbewerb zu verbieten, sinnvoller wäre es den Erfolg so zu gestalten dass dabei gesunde, leistungsstarke Hunde ohne Qualzucht entstehen.

    Ausstellungsseitig haben da natürlich die Richter viel in der Hand. Mit unseren Schäferhunden fahren wir immer zu Richtern die Hoch und Leistungszucht getrennt sehen und in sich stehend bewerten. Da gibt’s dann genauso ein V wie für eine Hochzucht die ganz anders ausschaut.

    Gesundheitlich darf man außerdem nicht mehr mit allen Hunden an den Meisterschaften teilnehmen, sondern häufig nur noch mit zuchttauglichen.

    Nur bei den Briten???!!!!

    Beruhig dich, da steht kein „nur“.

    Das man beim Schäferhund seine Themen hat, hab ich doch geschrieben.

    Im Forum sind halt viele Briten, wären hier überwiegend DD und DJT unterwegs sähe das Meinungsbild sicherlich anders aus, weil deren Schauwesen ganz anders ist.

    Nein, es ist eben abhängig von der Rasse, beispielsweise wird beim DD konsequent unterbunden dass sich eine Schaulinie bilden kann. Ebenfalls wären mir die Auswüchse bei diversen Jagdgebrauchshunderassen unbekannt. Da brauchts eben ne echte Arbeitsprüfung für die Zucht, womit sich extreme nicht etablieren lassen.

    Das dadurch das Übel der Qualzucht in der Gesellschsft kommt halte ich für übertrieben, dann dürfte es ja keine Scotish Fold und dergleichen geben. Ich denke ein einzelner guter Werbespot oder Film hat wesentlich mehr Einfluss als das gesamte VDH Schauwesen.

    Klar gibt es auch ohne Ausstellung extreme. Diverse Super-Bullis und Minusnasen sind doch der Beweis.

    So vom lesen habe ich häufig den Eindruck bei den Briten geht es sehr komisch zu im Verein und das wird dann schnell auf andere Rassen projeziert.

    Wir haben beim Schäferhunde und Belgier auf jeden Fall auch so unsere Themen. Bei den Jagdlichen Vollgebrauchshunden weniger bis gar nicht. Ich empfinde den DJT als einen der besten Vereine was Objektivität angeht.

    Kritik ist richtig und wichtig, im Großen und Ganzen finde ich aber dass es bei vielen Rassen wieder in eine gute Richtung geht. Nicht von heute auf morgen, aber im Zeitlichen Verlauf. Bei wieder anderen geht’s halt ins Negative, steht und fällt halt alles mit der Community.

    Ihr ging es auch nicht darum, dass zu hohe Temperaturen mit Sanktionen oder Konsequenzen direkt bestraft werden, sondern einfach ein Bewusstsein zu schaffen. Weil die Temperatur ja auch von sehr vielen Faktoren, nicht nur Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit, abhängig ist.

    Das kommt auch alles. Vorträge zu Hitzemanagement gibt es ja schon. Wir holen uns demnächst eine Physio in den Verein die uns auch nochmal schult. Viele Vereine beschäftigen sich mit Prävention und erste Hilfe und grade Trainings bei hohen Temperaturen finden bei uns nur angepasst oder auch gar nicht statt, das handhaben viele so.

    Wie Märchen schon schreibt, die Gewichtung der Argumente ist eben subjektiv verschieden.


    Und auf Wettkämpfe mit Tieren bezogen verstehe ich die Kontra Argumente schon ziemlich gut, auch wenn ich und mein Hund auf Wettkämpfen Spaß haben und ich ein generelles Verbot nicht befürworten würde.

    Das weiß ich doch, es ist einfach sehr mühsam diese Diskussionen.

    Wer sich eh nicht für Wettkämpfe interessiert dem kann doch sowieso egal sein ob dort gemauschelt wird oder sonst was. Oft ist das sowieso nicht mehr als Neid und üble Nachrede, ja das gibt es, aber nicht in den Ausmaße wie gerne mal verbreitet wird von schlechten Verlierern. Wie im Kindergarten halt „die anderen haben geschummelt!!!!“ und das Spielbrett umschmeißen.

    Leider ist es so, dass die Menschen sehr gerne das Negative sehen und fokussieren, das ist in der Szene nicht anders. Alles ist nur noch schlecht und verbesserungswürdig. Das Resultat ist dass sich immer weniger einbringen wollen bei diesem Klima und der fehlenden Toleranz.

    Auf unserer letzten Landesmeisterschaft hatte ich mich bei der ausrichtenden Ortgruppe bedankt dass sie diese tolle Veranstaltung ausgerichtet haben. Damit waren wir insgesamt 2 Personen die das getan haben. Ansonsten wurde nur gemault und gemeckert und alles war blöd, unfair, und haste nicht gesehen. Das Internet gibt dafür neuen Raum.

    Man muss wieder lernen anderen auch ihre Prioritäten zuzustehen und das kein Bereich perfekt ist. Dem Begleithundehalter haut in Freilauf leider mal der Hund ab und verunfallt, uns läuft in Sport einer auf, Risiko bleibt immer. Trotzdem haben Hund und Halter in erster Linie Freude dran.

    Und nochmal: Man kommt mit keinem Hund an die Spitze der es nicht mitbringt und eine entsprechende Bereitschaft hat.

    Das Gründe Suchen entsteht daraus, dass man Argumente dagegen hat und pro und contra gegeneinander aufwiegen will. So ist es doch überall. Es geht immer darum, dass die pro-Argumente über die contra-Argumente überwiegen sollten, um etwas in einer Gesellschaft zu erhalten. Und da geht es natürlich ums große Ganze und die Abwägung unterschiedlicher Interessen.

    So funktionieren Diskussionen nun mal.

    Fakt ist, dass man ohne Wettwerbe auch keine "schwarzen Schafe" innerhalb der Wettbewerbe hätte. Ob das ein generelles Verbot rechtfertigt, ob sich diese Probleme nur verlagern würden etc., das sind natürlich wichtige Argumente und das ist der Punkt, an dem man eben auch fragt, welche Vorteile die Wettbewerbe bringen. Als jemand, der viele Vorteile daraus zieht, kann man diese schlicht benennen und so die Diskussion zu seinen Gunsten voranbringen. Wurde hier ja nun auch schon mehrfach getan.

    Mir fallen unheimlich viele Themen ein die dann einfach ganz anders sein müssten. Und selbstverständlich darf man dabei auch die Moral innerhalb der Themen vergleichen. Die ist ja sehr schwankend. Das beste Beispiel ist doch Fleischkonsum, die negativen Aspekte sind beträchtlich und das Pro Argument lautet „lecker“.