Kommt ja, wie du schon sagst, drauf an, in welchem Bereich man den Hund später weiter arbeiten möchte.
Im Obedience zb gibt es in den Prüfungen später auch kein festes Schema. Das Muster der Fußarbeit ist immer anders und auch die Reihenfolge der Prüfungen kann variieren.
Meine Hunde brauchen die BH nur fürs Agi, ihre Karriere in der Unterordnung beginnt und endet somit mit dieser einen Prüfung.
Im Agi später ist der Parcours dann auch jedes Mal anders. 
Auf jeden Fall. Grade der Border Collie ist nun aber auch ein sehr spezieller Typ und für alles was Zuhören angeht wahnsinnig prädestiniert und talentiert. Das schenken einem andere Rassen nicht so.
Je nach UO-Bereich kommt die Schwierigkeit eben auch daher, dass das Schema immer gleich ist, das ist eine besondere Schwierigkeit für sich und sehe ich da ganz neutral, keines von beidem ist schlechter, alles hat seine eigenen Herausforderungen. Deshalb wollte ich nur anmerken, dass man sich dessen bewusst sein sollte, ich wollte dir damit nicht unterstellen, dass du etwas falsch machst. Aber hier lesen ja viele mit.
Und auch Rasseunterschiede müssen im Training einfach beachtet werden, ich führe Hundesportlich in dem Bereich momentan Mali und DSH und die Talente sind auch dort ganz unterschiedlich und man merkt die Rasseunterschiede deutlich, wenn man viel mit beiden Rassen zu tun hat. Entsprechend switche ich da auch im Training und muss mich zwischen den Hunden teilweise deutlich umstellen. Anders empfinde ich auch nochmal Airedale und Rotti mit denen ich trainigsbedingt auch viel zu tun habe. Da liegen die Schwerpunkte zwischen den Rassen anders.
Was das auslassen des Vorsitzes angeht, keine Ahnung in wie fern es nett ist dazu zu raten. Oft sprechen wir doch gar nicht von 60 oder dann 58 Punkten, sondern es harpert an allerlei Stellen und wir nähren uns immer mehr der Schwelle ob überhaupt bestanden wird. Dann noch ein Neuling als HF, ein Hund der nicht optimal aufgebaut ist. In der Realität habe ich seltenst erlebt, dass bei solchen Teams der Rest wirklich 1A passte, oft war es dann doch im gesamten schon ne wacklige Nummer oder es wurde auch gar nicht bestanden.
Und letztendlich braucht niemand eine BH, sondern die Fragesteller machen das um gemeinsam mit ihren Hunden zu trainieren, da darf man einen Vorsitz auch einfach verbessern wollen, weil man sich darin verbessern möchte seinen Hund zu trainieren. Da finde ich immer super schade, wenn so gar keine Tipps kommen, sondern direkt gerechnet wird, dass man doch auch ohne die genannte Übung starten kann. Viele Hunde entwickeln auch sehr viel Spaß am Vorsitz, ich hab so eine kleine Hündin die liebt das Fangen aus dem Mund und läuft dann einfach noch freudiger. Da macht es uns einfach spaß, völlig egal ob wir das zwingend brauchen oder nicht.
Aber danke WorkingDogs . Bei den Tipps kann ich mir tatsächlich vorstellen, dass es klappt und das würde mir an dem Tag einiges an Sicherheit geben.
Hast Du vielleicht auch noch nen Tipp für die Ablage? 
Gerne! Sicherheit ist immer wichtig, grade bei Prüfungsangst.
Na klar hab ich einen Tipp, ich würde Spannung aufbauen und ihn nicht nur abholen und langweilig liegen lassen. Ich arbeite da sehr gerne ala Heuwinkl "zusammenfallen", also wenn der Hund schön zu dir guckt, fällst du in die Hocke und er darf zu dir laufen und sich eine bestätigung einsacken - was er halt mag: Futter, Spiel, etc. Das macht robust gegen ablenkung, ohne dass die Hunde meiden weil dauernd einwirkungen kommen. Sowas wie schnuffeln verbiete ich im Aufbau und bestätige eben den Fokus zu mir. Aber Achtung, auf vielen Plätzen kommen die Ausbilder damit leider nicht klar und beschwören direkt die Horros-Szenariern, das ist dann leider immer etwas anstrengend... Generell schickt es sich aber an, immer mal zurück zu gehen, den Hund zu loben und zwischen den Beinen im Liegen (ganz wichtig!) zu bestätigen.