Beiträge von WorkingDogs

    Kannst du dir zumindest vorstellen, dass Menschen erschrecken, wenn sie angegriffen werden?

    Ich lese hier von keiner Person die erstarrt und erschrickt, sondern von jemandem der dabei offenbar seine Nerven behält, eine Hundetrainerausbildung macht (!!!) und bereits ausreichend hundeerfahrung hat.

    Und nicht sofort deutlich Grenzen setzen können?

    Klingt für mich eher danach als würde einfach der Ansatz fehlen und nicht das können perse.

    Kannst du dich hineinversetzen in jemanden, der etwas länger braucht um das zu erkennen?

    Die TE merkt doch das sie ein Problem hat, ich sehe keinen Anlass ihr das klarmachen zu müssen.


    Ich bin zum Glück kein Hundetrainer und muss mit Menschen arbeiten. Aber keine Sorge, ich hab genug zu tun mit Hunden die nicht lange fackeln.

    Momentan schütze ich mich bei diesem Beißattacken einfach nur selbst und versuche irgendwie durch diese zwei Minuten zu kommen, dass Piper dabei nichts lernt, ist mir klar.

    Hi, ich hab nicht viel beizutragen, mein Weg bei sowas ist immer deutliche grenzensetzung. Bei aller Theorie und Verständnis, genauso wenig wie ich meine Hunde trete oder dergleichen haben diese mich nicht zu beißen. So funktioniert Zusammenleben nicht. Ich analysiere sowas nicht von vorne bis hinten, völlig egal ob überfordert oder unterfordert, die allgemeinen Respektregeln gelten immer.

    Ich möchte widersprechen, dass sie natürlich etwas dabei lernt. Lernen schaltet sich nicht aus, sie lernt nur nicht das was sie lernen sollte. Grade das Thema Gewohnheit ist ein Ars*** welches einem die Thematik immer schwieriger macht.

    Es wäre jetzt aber fair zu erwähnen, dass der SV die Varietät Langstockhaar maximal sinnbefreit fast hundert Jahre von der Verbandszucht im SV ausgeschlossen hat. Aber genau daher kamen und es auch genügend LStk gibt die dahin zurück zu führen sind.

    Der Langstockhaar ist schon längst wieder zugelassen und fällt sehr regelmäßig auch in reinen Stockhaarwürfen.


    Es war aber auch keine Kritik von mir, aber in der Dissidenz weiß man nun mal nichts, auch nicht was vielleicht mal mitgemischt hat. Was vor dem DNA Verfahren auch in der Verbandszucht still und heimlich passiert ist!

    Vielleicht mit den Zichzielen des Verbandes nicht einverstanden?

    Es ist ja doch so, dass einige Rassen 'übertypisiert' werden. Da sehen doch einige Ausstellungschampions gruslig aus.

    Es ist einfach schade dass in vielen Verbänden die Ausstellungsbewertung und Präferenz als Maßstab für die Zucht herangezogen werden.

    Das System krank ja nicht dort wo Hunde bewertet werden, sondern dort wo diese Bewertung so überproportional für die Zuchtselektion herangezogen wird.

    Warum sollte Vermehren denn kein Zuchtziel haben? Auch dort ist doch ein Ziel vorhanden. Verpaart ja nun keiner Bulldoggen und erwartet einen Windhund. Natürlich ist da auch ein Ziel vorhanden, auch wenn die Intention in der Regel der reine Verkauf ist, wie auch bei Gebrauchskreuzungen.

    Ein "Fehler", der für den Hund 0 gesundheitliche Relevanz hat, sondern nur für das ästhetische Empfinden von Menschen.

    Ja, das ist so. Ein solcher Hund kann halt kein V bekommen. Da geht für mich jetzt nicht die Welt unter.

    Pigmentfehler sind Fehler, erst erhebliche Pigmentmängel sind schwere Fehler und Disqualifizierend sind Pigmentmängel nicht.

    Ich denke du glaubst Fehler bedeutet direkt „Zuchtausschluss“, nein, da muss ich dich enttäuschen. Die Schublade kann hier leider nicht bedient werden, grade bei dieser Rasse ist man absolut großzügig was Optik und disqualifizierende Fehler angeht.


    Nur ein V oder SG gibts damit eher nicht, brauchts aber auch gar nicht für die Zucht. Züchterisch reicht ein einmaliges G wo der Verein absolut großzügig mit ist.

    Die Nase beim DSH ist aber eigentlich so gut wie immer schwarz und dieses Phänomen wirklich selten als das es praktisch viel Relevanz hätte. Ist halt Dissdenz, da kann man sowieso nichts nachvollziehen.

    Naja, diese Art von „Jagdersatztraining“ ist eben das Äquivalent zum Balljunkie der dadurch führbar gemacht wird, dass er permanent mit Ball in der Schnute Gassi geht. Weder macht es die Hunde in ihrer Arbeit besser, noch haben die davon mehr Lebensqualität.

    Bei jedem Arbeitstyp findet man diese Gruppe Hundehalter und die dazugehörigen Trainer die ihre Hunde nur darüber durch den Alltag bekommen dass sie ihnen permanente Kicks bieten.

    Vermehren ist das erhöhen der Populationszahl bei Rückstellung Qualitativer Ansprüche um selektieren zu können.

    In der Hundezucht kann man ohne Verein nur selten wirklich langfristig züchten, weil der Zugriff auf das Zuchtmaterial fehlt und kaum wer Instande sein wird sich alleine verschiedene Linien aufzubauen.


    Umgekehrt kann als Vereinsmitglied natürlich vermehrt werden.


    Falsch ist es zu implizieren dass Hunde aus „Vermehrungen“ immer von schlechterer Qualität wären.

    Hey! Danke für die Antwort.

    Ja es ist definitiv eine Dissidenzzucht, aber gar nicht so klein und ich hab mich da ausführlich informiert zwecks Zulassung, Ordnung, etc. - Gut, Fehler können ja immer mal wieder auftreten, selbst wenn alles in der Zucht in Ordnung lief. Mich stört es nicht, ich wollte nur mal wissen ob man sich da gesundheitlich Sorgen machen sollte. Wobei meine TA bisher nichts dazu sagte obwohl sie ihn oft sieht (Nachbarn).

    Der Nasenspiegel beim DSH muss schwarz sein, das sind die Nasen auch von Anfang an, da weicht im Junghundealter nichts von ab.

    Einen altdeutschen Schäferhund gibt es nicht, deshalb auch keinen Rassestandard oder Zuchtordnungen.


    Aber du hast natürlich recht das auch bei anerkannten Rassen solche Fehler auftreten können.


    Gesundheitlich kann Sonnenbrand ein Thema sein.