Beiträge von WorkingDogs

    Ich hab fürs Dummytraining dieses Jahr z.B. auch schon ne Menge Geld und Zeit für Seminare aufgebracht.

    Oja! Und MT ist ebenfalls zeitintensiv, da gilt ja in der Regel auch dass man den anderen hilft und wartet.

    Rettungshund genauso, die anderen brauchen ja auch eine Hilfsperson.

    Vernünftig Hundesport ist nun mal zeitaufwendig, weil man nicht für sich alleine ist.

    Aber ich hatte die TE in der Tat so verstanden, dass sie eben Hundesport betreiben möchte und Zeit investieren möchte.

    Es ist da einfach müßig aufzuführen IGP sei ja so zeitaufwendig, das sind viele Sportarten mit Hund. Dummy, Rettungshund, Mantrailing, da zieht sich überall das Training bei vielen Teams.

    Das ist alles keine "Gassizeit", das ist eben Hundesport. Anders ist es wenn ich in der Hundeschule kurse buche die zeitlich begrenzt sind und wo ich jemanden bezahle, aber dafür ist ein DSH nun wahrlich nicht geeignet, da gehe ich total mit.

    Meinst du jetzt, dass man dann als Mitglied 8 Stunden die Woche auch vor Ort ist? Denn das wäre für viele sicher schon deutlich mehr Zeit, als sie sich bei "Hobby mit Hund" zusätzlich zum Gassi so vorstellen würden

    Nein, in dem Verein kannst du kommen und gehen wie du magst, man muss auch kein Schutzdienst machen. Grade Familien sind oft nur kurz zur da trinken nen Kaffee, essen ein Brötchen machen mit ihrem Hund etwas Unterordnung, quatschen kurz und fahren dann wieder. Und die haben alle ganz normale DSH.

    Warum hat man sich den eigentlich so auf Gebrauchshundesport eingeschossen?

    Weil hier kaum einer aus den anderen Sportarten mitschreibt und man ständig irgendwen korrigieren muss.

    Niemand muss diesen Sport machen, die TE kann sich das anschauen, alles andere ist vergebenes diskutieren weil mans eben mögen und wollen muss. Nein, nicht alle Vereine machen den Sport zu ihrem Lebensinhalt, das ist eben auch nicht richtig. Manche haben zwei Mal die Woche 4 Stunden Training und das wars. Man kann nur vor Ort schauen wie dort die Gegebenheiten und Leute sind. Realitisch wirst du als Anfänger eh nicht in irgendein Profiteam kommen welches 24/7 nichts anderes tut. Sondern in eine normale Ortsgruppe mit relativ normalen Menschen die ebenfalls noch ein anderes Leben haben.

    Und wenn man das tut, dann brauchts halt nen passenden Hund dafür uns keinen WSS, Briard, Collie, Picard, Retriever oder Pudel.

    DSH wäre ok, aber nicht aus allen Linien, sowie ein Airedale könnte auch gut passen. Sage ich als erfahrener Hundesportler, ohne Hörsagen.

    Womit man im Agi gut beraten wäre, davon hab ich keine Ahnung. Müssen sich die Leute zu äußern die das haben, sofern sie denn wollen.

    Was für Rally-O, Hoppers, Hundeschule und "Alltag" eine Alternative sein könnte kann ich ebenfalls nicht einschätzen, weil ich nur Sport- und Jagdgebrauchshunde habe.

    Ich hab hier ein paar mal gelesen, dass ein bissiger Kleinhund bei der TE schon als Erfahrung diente.

    Naja, es ist schon noch mal was anderes, wenn ein intakter Rüde einer größeren Rasse nicht einverstanden ist mit irgendwas.

    Ja es ist was anderes, deshalb macht es auch null Sinn mit einer „einfacheren“ Rasse Erfahrung sammeln zu wollen, bevor man einen Gebrauchshund haben darf. Dafür brauchts nämlich keinen Hundeanfänger damit das in die Hose geht und diese rosa rote Brille haben erfahrene Halter selbst nur zu gerne auf.

    Sinnvoll ist wenn, sich einen Verein zu suchen, eine Hündin zu nehmen und sich bei der Verpaarung beraten zu lassen, sowie einen rasseerfahrenen Ansprechpartner bei der Aufzucht und Erziehung zu haben. Und sich vorher gut zu überlegen was man machen möchte.

    Das Ding ist, dass die wenigsten es leisten können bei Bedarf zwei Hunde anzuschaffen wenn der Sport dann doch „kickt“ und warten nun mal auch gut und gerne mit 10-15 Jahren verbunden ist. Für kaum einen kommt ein Verkauf infrage.

    Das die Rasse am Ende doch nicht passt passiert ja nicht nur Anfängern sondern auch bei genug Leuten die vorher was anderes hatten.

    Was nun für einen passt muss jeder für sich selbst rausfinden und sich da auch so ein wenig selbst kennen.

    Wir haben im Nachbarort und in meinem Arbeitsort ein Schäferhundeverein, speziell. Da gehe ich Ende des Monats auch mal hin, zu einer Veranstaltung. Ich mache mir nur Sorgen um die Gesundheit/Lebensspanne. Man hört ja schlimmes.

    Man muss sich halt auskennen oder jemanden haben der sich auskennt.

    Hm okay, wenn das so schwierig mit Alltag zu vereinbaren ist, dann würde ich mich davon eher wegbewegen. Du bist nicht die Erste, die das sagt.

    Was DSH angeht, hatte ich mit kleinen Hunden "schlimmere" Erfahrungen. Und mit Frenchies, keine Ahnung was mit denen los ist. Aber natürlich alles subjektiv. Wir haben auch nicht viele DSH hier. Die sind dann eher misstrauisch/wachsam. Ich glaube dir aber.

    Man muss halt wissen was man will. Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau.

    Wir sind sicherlich nicht das was als normal angesehen wird, aber weder mein Mali noch die DSH sind reißende Bestien, könnten nicht mit ins Restaurant oder wären den halben Tag überdreht. Das sind eigentlich ganz normale Hunde und wenn man die nicht völlig versaut mit modernen Hundeschulen, alles zerdenkt und der Typ ist der gerne nach Bauchgefühl handelt wirklich einfache Hunde. Insbesondere mein Malinois ist so ziemlich einer der einfachsten Hunde die ich kenne.


    "Sonst hätte ich mir einen Border Collie geholt, das will ich aber als Anfängerin nicht."

    Hab ich schon an Anfänger "vermittelt", also gemeinsam Züchter anschauen, Stammbäume anschauen und es ist der absolute Traumhund, null überdreht und genau richtig. Aber ja, da hat der halbe Bekanntenkreis auch aufgeschrien. Man muss immer schauen was man für einen Menschen hat, was derjenige will und jemanden kennen der die rasse wirklich kennt und kein Internet-Hörsagen als Maßstab nehmen. :D


    Aber ja, man muss halt wissen was man will und wenn man wirklich Hundesport will, als vollwertiges Hobby mit einem dafür veranlagten Hund dann ist man mit Rassen die darauf selektiert sind am besten beraten.

    Wobei ich schon glaube das man viel hätte erreicht haben können wenn man sich mal nur auf die Minusnasen konzentriert und nicht direkt versucht alles mögliche mit abzuwatschen und der ganzen Hundezucht eins reinzuwürgen..