Beiträge von WorkingDogs

    Wie gut und sinnvoll es für Hunde ist, das sie an Wettbewerben teilnehmen müssen, das sie zum Teil für "immer größer, weiter, schneller, schöner, triebiger" gezüchtet werden.

    In wie weit kennst du dich denn mit der Zucht von Sporthunden aus?

    Und wenn man doch eh nicht für den Sieg an Turnieren teilnimmt, zumindest haben das hier ja einige geschrieben, wo ist dann das Problem, ein Ranking einfach sein zu lassen?

    Grade Anlagensport lebt nun mal von bepunktung und nur weil Lieschen Müller bei ihrer Prüfung gerne drauf verzichten würde, muss ich für meine Zucht trotzdem wissen wie der rüde bewertet wurde und mit welchen Vorzügen und Mängeln er vorgeführt wurde. Und nein, man kann nun mal nicht überall als Zuschauer agieren. Und ohne Punkte und Ranking landen wir qualitativ ganz schnell dort wo eine BH heute ist. Dann wird sich immer weniger bemüht vernünftig auszubilden.

    Aber ich hinterfrage. Und das hat noch nie geschadet.

    Das sehe ich anders, hinterfragen hat Grenzen, sofern man nicht in der Materie steckt. Ab einem gewissen Grad ist vor allem Akzeptanz und Toleranz wichtig. Ich verstehe auch nichts von Colliezucht, es wäre null sinnvoll wenn ich da mit meiner Gebrauchshundebrille alles hinterfragen würde. Irgendwo ists auch einfach mal gut, sonst hinterfragen wir uns alle dahin, dass niemand von uns mehr Hunde hat die ihm Freude bereiten.

    Haben Sportler im Hundesport eigentlich auch Sponsoren? :thinking_face:

    Gibt es, aber seltener. Früher konnte man bei Pokalkämpfen oft echt krasse Gewinne abstauben. Heute gibts hier und da nochmal kleinere Geldpreise, meist im dreistelligen Bereich.

    Das große Geld verdienen auch Hundesportler über Social Media oder über den Verkauf von Hunden, wobei bei meiner Rasse selbst die absoluten Cracks noch normale Jobs haben und davon selten leben können.

    Nur redet man sich das aktuell noch schön.
    Es viel einfacher, bei den öffentlich auftretenden Reitern zu kritisieren, als das eigene Tun (oder oft eben nicht-tun) zu hinterfragen.

    Ich denke psychologisch gibt es viele Gründe für das Warum. Menschen gehören halt gerne zu Gruppen und es ist ein sehr schönes Gefühl wenn man zu der besseren Gruppe gehört.

    Differenzieren erfordert eine gewisse Reife.

    Für Sport und Diensthunde wäre es doch ähnlich möglich, oder nicht? Vor allem wenn einige schreiben, das es ihnen gar nicht ums gewinnen geht. Ohne Olympische Spiele daraus zu machen?

    Warum? Ich kann wirklich verstehen dass sich jemand damit nicht identifizieren kann, aber ist es so schlimm da einfach tolerant zu sein? Warum muss alles was man sich selbst nicht vorstellen kann direkt negativ sein und reglementiert werden?

    Wir haben nun mal Freude an unseren Olympischen Spielen und ich versichere dir ein Hund der da keine Freude dran hat wird es zu diesem auch nie schaffen.

    Wenn man voraussetzt das alle Hunde im Sport wirklich aus dem VDH stammen. Aber es gibt ja inzwischen auch genug Eigenkreationen für den Sport, die nichts mit dem VDH zutun haben. Grundsätzlich darfst du mit jedem Hund starten, der Bock dazu hat.

    Das ist ja überall ein Thema, im Impfpass kann einfach jeder Mist stehen beim Alter. Da kann der Richter nicht hellsehen. Aber sich auf Zuchtbuch zu beschränken wäre dem Tierschutz und allen anderen gegenüber echt unfair nur weil es ein paar schwarze Schafe gibt.

    Missy2023 ist der ZHS offziell über den VDH organisiert? Bei Missständen könnte man sich dann ja mal an den VDH wenden, wie das sein kann. Vor allem in Bezug auf Altersunterschreitungen.

    Es ist immer schwer zu beurteilen wieso Hunde aus dem Sport gehen im Alter und auch gerne rasseabhängig, was gar nichts mit dem Sport zu tun hat, sondern genetisch bedingt ist. Der DSH beispielsweise hat ja einfach Rücken, da gibts züchterisch diverse Punkte die sich verbessern müssen. Da ist nicht nur sporlicher Verschleiß Grund für das Ende der Karriere.

    Im Endeffekt muss es einfach ein Tierschutzgesetz geben bei dem egal ist ob wir von Prüfungen sprechen oder just-for-fun, Tierschutz ist Tierschutz, Missstände gibt es überall, es ist einfach immer leichter Gruppen an den Pranger zu stellen.

    Das Altersthema dürfte außerhalb der VDH Zucht aber eh nicht wirklich prüfbar sein.

    Im VDH gibt es Leistungsurkunden, die werden entsprechend ausgestellt und die Hunde sind ja eh im Zuchtbuch erfasst. Wie ist das im ZHS?

    Bei Tierschutzhunden oder Hunden die nur nen Impfpass haben kann man da doch eh nicht sinnvoll kontrollieren, da kann im Impfpass doch alles mögliche reingeschrieben werden.

    Du meinst also Fahrer + Wagen + Gewicht oder Beifahrer haben die gleiche Belastung auf einen Hund im Gespann von 6 Hunden über Strecken von 5-8km als wenn ein Hund etwas an der Leine zieht? Interessant! Ja dann brauchen wir uns durchaus nicht mehr über das Thema austauschen. Erst recht nicht in einem Bereich, wo solche Strecken schon als normale Überforderung für den Junghund gesehen werden, wenn kein sportlicher Ehrgeiz sondern Freilauf dahinter steht!?

    Im ZHS kann ich nicht Mitreden, Missstände wird es aber natürlich geben, die glaube ich dir schon. Was mich in dem Zusammenhang interessieren würde, wäre wie lange die Hunde hintenraus halten, was Röntgenbilder sagen, wie die Knochendichte im Vergleich ist.

    Viele Dinge sind nun mal leider nur Mythen und viel, viel mehr Genetik als man immer dachte.

    Ich kann mir nur eine Meinung bilden, dass das schlecht ist, wenn sich hinterher auch im Ergebnis zeigt dass der Hund gesundheitliche Probleme dadurch hat.

    Gibt es dort denn eine vergleichbare internationale PO? In meinen Sportarten gibt es internationale POs, wie ist der ZHS da denn organisiert?