Beiträge von WorkingDogs

    Im Leben würd ich daher nicht solche Preise für nen Retriever zahlen..... Keine 2.000€.... Ne, bei allem Verständis für gestiegene Kosten, einfach nein.

    Das ist doch auch völlig in Ordnung.

    Verschiedene Rassen, verschiedene Marktsituationen. Bei den DJT bleiben die Welpen grade eher liegen, da rechnet man natürlich anders.

    Aber es bringt ja nun auch nichts, dass der DJT die Hälfte kostet, wenn man einen Retriever sucht.

    Ok, ich habe wenig Ahnung von Schäferhunden, aber für mich ergibt es keinen Sinn einerseits zu sagen dass sie vehement und ausdauernd ihr Ziel verfolgen sollen aber andererseits ständig eine auf den Deckel bekommen wenn sie das tun?

    Ich gehe davon aus, dass die Hündin hier in den Beißsport soll. Aber ihr wird ständig jede Form von Zahneinsatz verboten? was verständlich ist aber dann wird nicht einmal mit ihr gespielt gezergelt etc? Muss sie nicht früh lernen in einen Ärmel zu beißen?

    Es ist wirklich anstrengend. Die TE hat nun mehrfach geschrieben, dass ihr Mann mit dem Welpen spielt.

    Und nein, nur weil die später kontrolliert beißen sollen, dürfen sie als Welpe eben nicht unkontrolliert sein. Das ist komplett kontraproduktiv. Unerzogenen und unkontrollierte Hunde werden niemals eine Prüfungsreife erlangen.

    Das ist einfach auch der unterschied zu „just for fun“, da kann man um die meisten Defizite sicherlich herumtrainieren. Wenn man Prüfungen anstrebt müssen gewisse Dinge einfach laufen.

    Es gibt doch Kindergitter in sämtlichen Größen, oder im Zweifel sogar Maßangefertigt.

    Da kommt kein Welpe drüber.

    Geht es dir eigentlich darum, eine gute Lösung für den Welpen zu finden oder darum, dass eine Lösung hermuss, die in dein Weltbild passt und mir der du dich wohl fühlst?

    Das nämlich passiert bei vielen Familien, die mit dem Hundekind überfordert sind. Da wird das einfach mal über Stunden in ne Box gesperrt, damit man seine Ruhe hat

    Jupp. Mein Aussie durfte vorher 8-10 Stunden ab Tag in der Box leben, weil man ihr nicht Herr wurde, sich aber auch nicht abgrenzen konnte. Also war die Lösung des positiv arbeitenden Hundetrainers, dass der Hund einfach 8-10 Stunden am Tag in der Box „Ruhe halten“ soll.

    Für meine Hündin wäre das die Höchststrafe.

    So nen Aussie hab ich ja übernommen. Das arme Tier war völlig überreizt weil sie den ganzen Tag auf ihre Besitzerin aufgepasst hat. Hat Autos gejagt, nach Besuch geschnappt, rumgekreischt und musste letztendlich weg, weil man nicht mehr konnte.

    Ein Zwinger hätte es möglich gemacht, dass dieser Hund sein Zuhause hätte behalten können.

    Nun lebt sie bei uns. Zeitweise im Zwinger, zeitweise im Haus auf einem ihr zugewiesenen Platz. Der Hund schläft, ist ausgeglichen und ganz umgänglich und angenehm.

    Ich bin kein Experte für Border Collies, aber ich finde es immer schwierig bei Genetik von einer Baustelle oder Problemen zu sprechen. „Hilfe, mein Vorsteher steht vor, wie gewöhne ich ihm das ab?“

    So, oder so ähnlich.

    Das Stichwort ist, Genetik zu lenken und zu nutzen. Und dabei kann man in jungen Jahren durch falsche Teainingswege leider auch in eine ganz falsche Richtung steuern und sich eine Lebensaufgabe basteln.

    Hütehunde ticken ganz anders als der Spezialist Border Collie. Mein Hütehund Jagd auch Autos, wenn sie völlig überreizt und überfordert ist. Das hat aber ganz andere Hintergründe als es bei deinem BC der Fall sein mag.

    Ja, voll Mega! Der Rest der Familie ist, wie man lesen kann, auch voll begeistert. Sie haben einen Hund im Haus, der aber kein Familienhund ist und vor dem einige Familienmitglieder Angst haben.

    Jetzt soll er in einen Zwinger, wenn der Familienvater nicht zugegen ist, ganz mein Humor. So ein Exemplar lebt hier nebenan in meiner Nachbarschaft. Frau und Kinder sind nicht in der Lage, den Hund, einen Weimaraner, zu führen. Daher versauert er jetzt im Garten, in einer Zwingeranlage. Wenn die Familie Urlaub macht, natürlich ohne Hund, übernimmt der SchwieVa, der gnädigerweise zwei mal täglich ein paar Minuten mit ihm rausgeht. Den Rest des Tages sitzt der arme Kerl dann allein in seinem großzügig bemessenen Gefängnis.

    Für mich ist diese Form der Haltung in einer Familie inakzeptabel, sorry. Egal, ob Gebrauchshund oder Begleithund. Was ist, wenn die einzige Bezugsperson des Hundes wegfällt, durch Krankheit z.B.? Wer übernimmt dann?

    Ich kenne etliche Gebrauchshunde, die wunderbar in ihre Familien integriert sind. Die TS zeigt auch Interesse, wird aber ausgebremst. Und war bei der Frage nach der Anschaffung des Hundes nicht einmal maßgeblich beteiligt.

    Was ist das eigentlich für eine Art über Dinge die man selbst nicht nachvollziehen kann, so herzuziehen? Man selbst und die eigenen Ansichten als Maß der Dinge zu nehmen und jeder der davon abweicht, ist der Feind?

    Wenig A, aber viel M? ;-)

    Welpen und junge Hunde haben noch nicht die Kapazität wie erwachsene. Für die kleine ist noch alles neu, sie lernt ganz viel, braucht aber auch viel Ruhe und Schlaf.

    Tricksen ist natürlich nett, in dem Alter aber völlig kontraproduktiv. Zumal sie so lernen könnte, euer Haus und dich mit Action zu verbinden und dann hast du noch größere Themen mit ihr.

    Also sehr weitsichtig und klasse von einem Mann, dass er dich erstmal drum bittet, dass darauf zu vertragen, wenn sie älter und gefestigter ist.

    Wucher ist das ausnutzen einer Notlage, bei einem Hundekauf nicht gegeben.

    Entweder man findet sich, oder eben nicht. Solange der Verkäufer seine Welpen gut verkauft bekommt, wird der Preis marktüblich sein.

    Vielleicht weicht die Vorstellung davon, was mittlerweile marktüblich ist, von dem ab, was einige bezahlen wollen würden. Deshalb braucht man aber nicht gleich den Verkäufern zu unterstellen, sie würden Wucherpreise veranschlagen und damit gezielt den Käufern schaden wollen.