Beiträge von WorkingDogs

    „Wenn solche Faktoren zusammen kommen“. „Der Schmerz war da, als sie über Elmo stolperte und ihn anstieß, verknüpft mit der Joggerin“.

    Dramatischer geht’s ja auch nicht mehr. Macht mich echt sprachlos! Klingt ja, als wäre da sonstwas hereingebrochen. Alltäglicher als ein Jogger geht doch schon kaum, und selbst wenn der kreischend Hampelmänner macht ist das doch kein Grund dafür, dass ein Hund so ausrastet!

    Dem Toten Opfer die Schuld in die Schuhe zu schieben ist echt das Letzte.

    Vor diesem Thread war mir absolut nicht klar, wie laut das Ding wohl ist.

    An Böllerschüssen hab ich nun wirklich kein Interesse.

    Das macht für Jagdhunde auch insofern Sinn, dass die ja beim Schuss auch dabei sind und auch lernen sollen, dass der Schuss eine Bedeutung hat. Eine Flinte ist schon laut, als Mensch trägt man da Gehörschutz.

    Einzelne Knaller fast nicht. Das Gehäufte Dauerknallen aber schon.

    Bin mir aber nicht sicher, ob’s wirklich der Lärm allein ist, oder eine blöde Verknüpfung, als wir auf einer Gassirunde mal in Raketenbeschuss geraten sind.


    Knallen von Blech auf Steinboden lockt ihn an, weil er beim Küche säubern helfen will.


    Startklappe macht er angewidertes Gesicht, bleibt aber freiwillig da um Trockenfutter zu fressen.

    Dann würde ich es lassen. Ich hab ja zur Zeit auch einen Border-Welpen aus Standardzucht hier und der ist schon unsicherer was Geräusche angeht. Denke, die bekommt man leicht Schussscheu.

    Gar nicht böse gemeint, aber mit meinen Hunden wäre eben auch Raketenbeschuss egal. Dafür sind halt die aggressionsbereiche oder die bollerigkeit ausgeprägt, also ich will jetzt meine Hunde nicht als super-Hunde darstellen, nur mal ein Gegenbeispiel liefern.


    Mit dem Gelände ist auf jeden Fall ein Punkt, das sollte man schon absprechen mit den Eigentümern und Pächtern.

    So etwas wie ne Schleuder oder Katapult gibt’s wohl nicht für Dummies?

    Naja, Dummys wiegen schon einiges. Ein Launcher mit PTB Zulassung geht in die Richtung, das sind ja Schreckschusssysteme ohne Projektil. Bissl wumms brauchts einfach.

    Ist aber nur was für wirklich Schussfeste Hunde, daneben zu stehen ist weitaus lauter als bissl 6 oder 9 mm aufm Hundeplatz-Schussfestigkeit..

    Ich denke was unschöne Verhaltensweisen angeht, kommt es auch etwas auf die Gegend drauf an. Hier kann man sich gut ausweichen und die Hunde sind immer an der Leine. Einen unerwünschten Kontakt habe ich hier nie, pöbeln tun aber sehr viele Hunde und freilaufen können nur meine, der Rest ist ganzjährig an der Leine. Dafür muss ich in die größeren Ortschaften fahren, dort wird es wohl auch immer schlimmer, Berichtet die Familie.

    Man muss ja kein Extrem fahren, ich kenne einige Hundehalter, die sehr viel Freude daran haben, dass ihre Hunde unterwegs Kontakte pflegen. Aber die sind genauso genervt von unerzogenen Tut-Nixen, die in einen reinbrettern. Findet eben in einem normalen Rahmen statt, wo auch nicht erwartet wird, dass die sich alle lieb haben, sondern man erwartet schon, das Geschlecht, Läufigkeiten, Krankheit, Passung, ob man grade Zeit und Lust hat, abgefragt wird. Wenn ich nen Kleinhund-Senior habe, bin ich eben schon nicht erfreut, wenn da der Junghund-Trampel angewalzt kommt. Führt ja nicht jede einen Terrier, der dem erstmal die Leviten liest.

    Und wenn die Hunde sich kennen, naja, dann sieht man das doch früh genug und ist doch auch ok, wenn man dann nicht anleint weil man sich kennt.

    OT an sich

    Sich an engen Wegabschnitten aus dem Weg gehen und dabei einen Schritt an den Wegrand machen.

    Hab hier letzte Woche diese Rand-Mähmaschinen gesehen, die Straßen von Seitenbewuchs auf so 2,5 Meter Breite oder so befreien. Darf das überhaupt in BuS? Die werden ja off. beauftragt worden sein. (Bauern sind ja eh unantastbar gefühlt, aber das hat mich schon etwas geschockt)

    Ja, sowas ist ein Problem. Bio-Landwirtschaft ist auch nicht so wildfreundlich bei der heutigen Maschinenbreite. Hier kommt in Bio-Revieren kaum noch Niederwild hoch.

    Und ich finde das auch nicht weniger schlimm und hoffe sehr auf ein Umdenken.

    Diese gefühlte Unantastbarkeit nervt mich übrigens auch. Grade bei der heutigen Betriebsgröße haben Landwirte nunmal auch eine hohe gesellschaftliche Verantwortung und sind maßgeblich dafür, wie unsere Landschaftsbild aussieht. Stichwort Fläche statt Inseln.

    Hundundmehr was stört dich denn an meiner Aussage? Es gibt ja diverse, nachvollziehbare Gründe außerhalb von Aggression, wieso man keinen Hundekontakt wünscht. Läufigkeit, Krankheiten und andere Gebrechen, Training, generelles Desinteresse. Ich möchte auch bei meinen verträglichen Hunden nicht, dass das vorkommt.

    Letztendlich ist die Konsequent daraus, seinen Hund nicht kontrollieren zu können, dass man ihn an der Leine lassen muss. Da kann er dann pöbeln, ziehen, was auch immer. Aber Freilauf, der Kontrolle erfordert, geht dann halt nicht. Diese Konsequenz ist doch nur logisch.