Beiträge von WorkingDogs

    Baustellenfrei empfinde ich total als Ansichtssache und auch nicht erstrebenswert. Ich mag Charakterstarke Hunde und arbeite gerne mit Hunden, und sehe den Erziehungsprozess als etwas ganz normales, Ausbildung ja sowieso.

    Perfekt finde ich hingegen viele Hunde, auch mit „Baustelle“ oder ohne Perfektionismus (was für ein Wort :fear: ).

    Da habe ich einen Spezialfall: zwei Glucken sitzen auf demselben Nest :ugly:

    Ich habe die eine echt oft geärgert und rausgeschmissen, aber sie setzt sich immer wieder dazu. Dabei hatte sie vorher ein anderes Nest auserkoren |)

    Kann das gut gehen, wenn die Kleinen schlüpfen? Hatte jemand schon mal so einen Fall?

    Nö, meine glucken ja nicht wirklich. Aber deine Erfahrungen würden mich brennend interessieren, Berichte doch gerne mal wie es läuft :-)

    Viel mehr Bauchweh bereiten uns die Mahonien, Kirschlorbeeren, Kermesbeeren… kaum gefällt, treiben 30 Schösslinge neu. Furchtbar. Ach und der Bambus am Teich. Haha. Der wird auch noch toll

    Ich hab es grade durch. Kirschlorbeer nur noch an einer Stelle in einer Hecke, die im Herbst weichen wird.

    Man kann den Kampf gewinnen! Versuch doch mal, sehr schlimme Bereiche frühzeitig dick zu mulchen. Mit Heu oder Stroh ist das auch günstig möglich. Kannst das ja mit Kartoffeln kombinieren, die mögen Heubeete. Einfach ersticken wo es sehr krass ist.

    Na ja, hat halt jede*r andere Ansichten zu, ist doch nicht überraschend. Und ich zumindest habe nicht zu Kübeln gesagt. Es gibt in Mitteleuropa kaum Verbreitung über Samen, aber kaum heißt nicht ausgeschlossen. Daher würde ich dann halt darauf achten, dass man wenn man ihn im Kübel hält die Blüten rechtzeitig entfernt. Hat man einen schönen Straße von. Wenn man das macht und der Kübel unten dicht ist, fällt mir persönlich kein Grund für übertriebene ökologische Selbstgeißelung ein.

    Ich lasse ihn tatsächlich nicht blühen, fände das aber auch unsinnig, schließlich soll der große Knollen bilden und nicht blühen.

    Kübel geht hier auch wunderbar, ist sogar frosthart. Ins Beet würde ich mir das nicht holen, auch nicht im Nutzgarten.

    Ich weiß schon, was invasiv bedeutet, mir ist es trotzdem schade drum.

    Ist ja letztendlich auch jedem selbst überlassen, man kann aber nur aufklären bei dem Thema. Hier lesen ja viele mit, deshalb hebe ich den Fakt gerne hervor. Damit möchte ich dir gar nicht unterstellen, dass du das nicht weißt.

    Bei dem Thema kann man ja nur daran appellieren, dass verantwortungsbewusst mit solchen Pflanzen umgegangen wird. Ist ja nichts anderes, als wenn jemand irgendwelche Tiere aus anderen Ländern hier aussetzt.

    Ich finde Topinambur leider sehr ekelig. Aber vielleicht ist es was für die Hunde?


    Ja, mir widerstrebt das auch immer irgendwie. Also bei manchen fällt es mir sehr leicht (mein Endgegener: die Riesensegge) aber bei vielem tut es mir dann auch total leid drum.

    Vor allem steht der Topinambur (oder die Topinambur?) super dicht an anderen Sachen, die ich dann vermutlich auch beschädigen würde, das macht es mir jetzt doppelt schwer, da eine Entscheidung zu treffen. 🥺

    Topinambur braucht eine Wurzelsperre, er ist wie gesagt invasiv. Das ist er nicht nur in der Natur, sondern auch im eigenen Garten. Sprich: er breitet sich stark aus und verdrängt andere Arten.

    Invasiv bedeutet, dass diese Pflanzen der heimischen Natur schaden, sich stark ausbreiten, heimische Arten verdrängen und maximal Generalisten nutzen. Wenn überhaupt.

    Also, zweifelsfrei, meine Goldrute ist die böse Goldrute. Und meine Staudensonnenblume ist - tadaaaa - Topinambur.

    Gibt's so ne Art Bingo beim Gärtnern?

    Ich glaube, ich hab eins.

    Also, sagt mal, muss jetzt beides sofort raus oder kann ich es auch erst mal lassen und es schneiden, bevor es sich versamt oder so?

    Ich würde beides entfernen. Das eine ist ein invasiver Neophyt, das andere ist ein potenzieller invasiver Neophyt.

    Es gibt ja noch eine heimische Goldrute, das wäre doch eine schöne Alternative wenn man die Optik leiden mag :-)

    Oooooh das mit dem Flieder war mir so nicht bewusst?

    ich hab meinen Garten ja bepflanzt übernommen und hier wächst (neben zig Buddlejas) auch ein schöner weißer "normaler" Flieder. Mir ist nur aufgefallen, dass ich daran - und auch am Holler- noch nie Insekten gesehen hab außer Läusen. Muss ich mich doch mal schlau machen, eine von den Buddlejas hab ich schon wegmachen lassen und wenn die Kornelkirsche, die ich bestellt hab, angekommen ist, wird die da in das Loch gesetzt.

    Aber eins nach dem Anderen, bei dem Sauwetter gerade geht eh nicht viel :(.

    Momentan ist ja eh BuS. Die Vermehrung kann man ja auch erstmal unterbinden, in dem man die Blüten abschneidet.

    Ich finde Flieder auch wunderschön und es ist meine Lieblingsfarbe. Wir haben uns auch getrennt. Beim Flieder war ich traurig, beim Kirschlorbeer weniger, den finde ich eh nicht schön. Dafür hab ich jetzt einen echten Gewürzlorbeer im Nutzgarten. Und das was folgte hat seinen ganz eigenen Stil.

    Ich kann dem unauffälligem mittlerweile viel abgewinnen und ich lebe mich da bei den Stauden aus. Wildrosen sind auch wunderschön.