Beiträge von WorkingDogs

    Im Tierheim in meiner Kreisstadt sitzt eine Schäferhündin mit einem dreiviertel Jahr. Ist ein Fundhund und sieht auf der Homepage nach Hochzucht aus.

    Die werde ich mir mal ansehen.

    Hab leider noch niemanden erreicht.

    Ich würde da auf jeden Fall auf die Gesundheit achten. So gemein das nun mal ist, aber grade wenn die irgendwo vom Hinterhof kommen, kann das auch ein Gesundheitlicher Vollschaden sein.

    Ich finde das kann man gar nicht sagen, ohne dich persönlich und deinen Umgang mit Hunden zu kennen.

    Ein paar Dinge lassen sich sicherlich verschriftlichen, aber ob man am Ende wirklich mit nem DSH klar kommt zeigt halt nur die Praxis.

    Kenne genug Leute, die kriegen das wunderbar hin, aber da passt auch die Einstellung zum Hund.

    Ne gemäßigte HZ wäre da jetzt auch eher mein Rat als eine LZ.

    Selbstbelohnendes Verhalten braucht ein Ziel oder eine Form von intrinsischer Verstärkung. ZB Triebbefriedigung, Stressabbau, Selbstregulation, Langeweile usw.

    Der Vorgang stößt Adrenalin aus, das reicht völlig aus um selbstbelohnend zu sein.

    Dafür muss der Hund auch nicht über- oder unterfordert sein, Stress haben oder sich langweilen.

    Wahrscheinlich tut er es einfach, weil er es kann und es ihm Spaß macht. Fertig. Ich würde das auserkorene Hobby unterbinden und gut ist. Nicht immer alles so zerdenken.

    Ich tippe mal auf selbstbelohnendes Verhalten und einen zu schwachen Abbruch sowie fehlendem Bewusstsein dafür, dass sich sowas festigt oder auch zur Gewohnheit wird.

    Steigert sich halt mit der Zeit und am Ende wird man sehr massiv werden müssen, wenn man da noch was unterbinden will bzw. Kann an manchen Stellen auch nur noch mit Management arbeiten (hier würde mir ein abgedunkelter Raum einfallen).

    Konsequent verbieten, nicht teilweise durchgehen lassen. Klappt am besten, wenn man das von Anfang an macht.

    1. Hund der SchMu - zu dick (viel zu dick), könnte den Mund nicht halten, denn es geht hier um die Gesundheit und die Lebenserwartung. Würde nicht schimpfen und schreien, aber doch immer wieder darauf hinweisen. Auch wenn es mich eigentlich nix angeht

    Ich nehme das mal plakativ raus, meine jetzt nicht dich persönlich.

    Ja, man kann es einmal ansprechen. Und wenn es nicht ankommt, dann kann man es auch einfach gut sein lassen und muss daraus keine Familienkrise konstruieren.

    Man hat dann ansonsten noch die Möglichkeit, nicht mehr zu Besuch zu fahren wenn einen das so tangiert.

    Bzgl. Des fütterns der eigene Hunde würde ich die Hunde einfach nicht mitnehmen. Fertig. Problem gelöst.

    Um das kurz nochmal zu verdeutlichen: Ich habe ja bereits oben erwähnt, dass es mir nicht um die eine Nudel geht und dass ich weiß, dass der Hund wegen zwei Nudeln nicht dick wird. Und natürlich bekommt der Hund hier zu Hause auch Snacks von mir: Dinge, die ich auswähle, zu Zeiten und auf eine Art, über die ich entscheide. Das Hauptproblem hier ist das menschliche Miteinander, der Umgang mit dem Hund ist hier nur der Aufhänger. Im Alltag sind es die fremden Menschen in der Stadt, die ungefragt den Hund streicheln o.ä. Es geht einfach um den Umgang miteinander, um den Umgang mit den Tieren anderer Menschen.

    Ok, also stellst du die Familie deiner Partnerin auf die gleiche Stufe wie fremde Menschen die in der Stadt ungefragt deinen Hund streicheln und es geht gar nicht grundsätzlich darum, dass deine Hunde nichts vom Tisch haben sollen.

    Wenn du da auch familiär so kompliziert bist, dann lass die Hunde einfach daheim oder im Auto und gut ist. Dann kann niemand was falsch machen.

    So zum Thema verurteilen. Kommt halt auf die Person drauf an. Gibt einfach Menschen, da ist das einfach auch zielführend, wieder andere sind da zu sensibel für.

    Grade wenn sich Veganer, die sich über Tierleid beklagen, eine Qualzucht anschaffen, dann bin ich da nicht verständnisvoll.

    Anders ist es bei Kaufüberlegungen, aber auch da ist es doch schwierig. Letztens ging es um Kaninchen und Widderkaninchen und ich spreche das immer an, aber man merkt schon, es stößt doch oft auf taube Ohren und besonders komisch finde ich das, wenn man sich mit Leuten unterhält die bereits Tiere haben. Pferdehalter, Nutztierhalter und sowas. Also auch nicht weit weg von der Natur und eigentlich dürfte man da Verständnis erwarten.

    Leider kann man die Beine auf dem Foto nicht sehen.

    Aber wenn es so ist, dann ist es krass - ich habe 40 Jahre lang Katzen gehabt und weiß, wie wichtig ihnen ihre langen Beine sind.

    Ja, die Argumentation war, dass die dann ja weniger Platz bräuchte.

    Von einem kritischen Akademiker mit Bestnoten.

    An Wissen kann man da echt nicht appellieren.

    Was ich halt nicht so gut finde, ist dieses Schwarz-Weiß-Denken: die "bösen, verantwortungslosen, dummen" Menschen, die sich einen Qualzuchthund anschaffen, und die Guten, die alles um Qualzuchten wissen, keinen solchen Hund haben (oder nur aus allerbesten Beweggründen und nur welche, die keinerlei Beschwerden haben) und deswegen alle anderen verurteilen dürfen.

    In meinem Bekanntenkreis sind da Menschen bei, die alles andere als Dumm sind. Die werden sogar wider besseren Wissens angeschafft und ganz verrückt wurde es, als der kritische Veganer (aus Gründen des Tierleids!) dann mit Faltohrkatzen vom Vermehrer um die Ecke kam.