Beiträge von WorkingDogs

    Gilt es nicht fast für jeden neuen Erwachsenen Hund? Dass Trainer:Innnen sich Zeit nehmen zur Einschätzung und zu den Zielen der Halter? Und für Erklärungen der Grundlagen, die in der Hundeschule gelten?


    Das ist in meinen Augen die Dienstleistung, die ich erwarte. Und dafür muss ich halt zahlen.

    Nö, also, ich wäre bei sowas raus und musste das zum Glück auch nie. Nicht alle Hundehalter sind Ahnungslos, vielleicht kennt man sich auch schon von vorherigen Hunden, usw.

    In meiner Stammhundeschule telefoniert man einmal und dann schaut man was passt und das geht sehr gut auf.

    Das gilt nicht nur für TS Hunde, sondern prinzipiell für Ersthundehalter.

    Die Hundeschule in der ich früher (sehr viel früher) mitgearbeitet habe, hatte für Ersthalter ein "Newbie Schnupperpaket", egal woher der Hund kam und wie alt der Hund war.

    Das beeinhaltete zwei Einzelstunden, eine freiwählbare Theorieeinheit (die hatten da mehrere Angebote) und ein Schnupperabo (5 Stunden) für die Gruppenkurse.

    Sowas ist natürlich mega. eine hundeschule bei uns macht vor der gruppenstunde prinzipiell mindestens eine einzelstunde zum draufschauen. Finde ich auch sehr sinnvoll.

    Bei keinem der Pro Hundeschule Kommentaren hier ging es um "problematische" Hunde oder konkrete Probleme auch nicht beim TE. Der Tenor war Basics lernen, leichte Unterstützung erhalten und Probleme gar nicht erst entstehen lassen.

    Du, ich hab mir den Thread gar nicht durchgelesen, sondern einfach auf die Ausgangsfrage geantwortet und wie ich es handhabe.

    Den Fall, dass man einfach mehr Betreuung möchte als in der gruppenstunde üblich, habe ich doch auch beschrieben.

    Ja zum ersten Teil, nein zum zweiten. Ein sorgfältig ausgewählter Hund aus dem TS führt nicht zu überforderten Hundehaltern.

    Da ist ja ein oder. Ich finde Einzeltraining bei Tierschutzhunden immer erstmal sinnvoll. Die Themen sind doch mannigfaltig, und wenn es auch erstmal nur um Verständnis entwickelt geht.

    Oft reichen doch wenige Einheiten und wenn alles schick ist, kann man doch in eine Gruppe wechseln oder eben ergänzen.

    Meine Frage an euch nun: ist das normal? Ich dachte immer, in einer Hundeschule wird mit den Hunden gearbeitet bzw. geübt. Dazu müsste sich aber wohl aber auch mal ein Hund in Bewegung setzen (plus Mensch). Denn vom Rumstehen hat glaube ich ein Hund noch selten was Wichtiges gelernt. :)

    Hier kommt es drauf an.

    Hundesport / Ausbildung

    -> Hundeverein oder Rassezuchtverein mit angeschlossenen Gruppen

    -> Privates Einzeltraining bei erfahrenen Hundeführern und Ausbildern

    Alltagskram für unproblematisch Hunde

    -> lockere Gruppenstunde bei sehr guter Hundeschule, hier lernen die Welpen und Junghunde tatsächlich in erster Linie warten und durch die Durchmischung hört man sich eben Themen an, die man schon weiß ein anderer Teilnehmer aber nicht. Kostenfaktor dafür sehr gering im Vergleich zum Einzeltraining und man hat eine Ablenkung die man selten so hat und nutzen kann wenn man weiß wie was trainiert wird.

    Mit einem Problemthema wo ich nicht weiterkomme würde ich immer ins Einzeltraining bei einem erfahrenen Hundetrainer zu dem entsprechenden Problem.

    Das Konzept Gruppentraining empfinde ich gar nicht als überholt. Sinnlos ist es aber, problematische Hunde die Einzelbetreuung brauchen oder Überforderte Hundehalter in solche Gruppen zu tun (was bei einem Hund aus dem TS wahrscheinlich ist). Davon hat niemand was. Willst du sehr viel Einzelbetreuung für dich zum lernen und draufschauen, dann bietet sich da Einzeltraining an, egal welcher Bereich. Kann man dann bei unproblematischen Hunden mit Gruppeneinheiten ergänzen. Es gibt wirklich sehr gute Gruppeneinheiten und Konzepte, aber auch sehr schlechte. Wie auch bei Vereinen und Einzeltraining.

    Mal Butter bei die Fische, das kommt wirklich stark auf den Hund drauf an. Bei meinem Malinois ist es so, dass mir da sehr wichtig ist, dass der Kerl gelernt hat Korrekturen anzunehmen, bevor er 2-3 Jahre alt ist und kräftemäßig im Saft steht, da hat man irgendwann einfach immer schlechtere Karten. Vor allem bei einem Typ Hund, der keinen Klemmer damit hat, sich umzudrehen.

    Da bin ich bei Korrekturen auch durchaus Körperlich geworden in der Welpen und Junghundezeit und wollte auch, dass er denkt, ich sei übermächtig (das ist bei Welpen und Junghunden aber auch nicht schwierig ;-) ). Damit ich hintenraus wenn er älter wird, die Themen vom Tisch habe.

    Ist aber auch ein anderer Typ Hund, den hab ich mir also auch gegriffen und wenn er böse dabei wurde, erst recht. Kann man jetzt verurteilen, erst Recht wenn man solche Hunde noch nie hatte. Der hat sich danach geschüttelt und die Welt war wieder in Ordnung, aber Korrektur verstanden.

    Der Border Collie würde damit kaputt gehen und würde das auch nicht so wegstecken, sondern direkt massiv unsicher und fiddelig werden. Aber auch da reicht schimpfen nicht, Korrekturen mittels „Raumeinnehmen“ und auch Wegschicken haben hier sehr gut geklappt. Auch passend aufgebaut, weil einfach viel braver vom ganzen Typ, haha.

    Dafür braucht es einen passenden Trainer, der Ahnung von deinem Hundetyp hat und die passende Korrekturen an die Hand geben kann. Jeden falls niemanden, der alles nur über Ablenkung arbeitet und dich da nicht anleiten kann.

    Das Anschauen von Reizen zu fördern hat auch sehr geholfen bei all meinen Hunden. Brauchst du immer wieder eine Korrektur für ein Verhalten und es wird nicht weniger, dann läuft da was verkehrt.

    Aber für all das sollte man selbst klare Bilder haben und auch ein gewisses Gefühl für Situationen, passende Erwartungen an den jungen Hund. Genauso wie bei Belohnung auch, viel zu oft werden Dinge auch unbewusst zum Problem trainiert und gefördert. Und: ein Hund lernt immer!

    Er kennt grds. Schon ein Abbruch-Signal. Ganz simpel und einfach NEIN!

    Nein heißt hör sofort mit dem auf was du gerade tust egal ob was vom Boden fressen oder etwas fixieren oder zu wild an jemandem hochspringen

    Und das scheint ja nicht so gut aufgebaut zu sein, dass es klappt.

    Mich würde mal interessieren was du dann als Strafe einsetzt?

    Das kommt auf den Hund drauf an. Da tickt jeder Hund anders. Ich hab zum Beispiel einen Hund, da fliegt ein Eimer oder eine Gießkanne auf den Hund wenn am Zaun gepöbelt wird. Bei einem meiner anderen Hunde klappt das gar nicht, der sammelt das Teil dann fröhlich ein und freut sich seines Lebens…

    So wie ich hörte, bleibt die Hürde zum Beispiel auf 1 Meter und nicht auf 80cm wie in dem Entwurf. Aber ich weiß auch nur das, was mündlich vorgestellt wurde, schriftlich im Netz hab ich nichts.

    Von offiziell wird man erst sprechen können, wenn es entgültig veröffentlicht wurde.