Aber darf der Typ ohne 11er privat beraten? Und Einzeltraining machen? Finde ich persönlich trotzdem grenzwertig.
Dass der 11er kein Qualitätsmerkmal ist, ist mir klar. Die Masse an schlechten Trainern verringert es dadurch aber auch nicht.
Generell kann man sich die Frage stellen, ob dieser Weg überhaupt die Qualität steigert. Genauso diese ganzen Ausbildungen. In meiner Region muss man das wohl klar verneinen. Die hilfreichsten Trainer sind die, die ihre Hunde arbeiten (egal ob Sport, Jagdlich oder am Vieh), selbst züchten und ihren Erfahrungsschatz teilen.
Das Qualitative Ende bilden die Trainer, die ihren ersten Hund haben, in der Regel auch noch ein einfaches Modell und dann bei einem privaten Anbieter in die Lehre gegangen sind. Ebendiese werden mit sehr vielen Problemen gar nicht fertig, weil ihnen die eigene praktische Erfahrung fehlt.
Letztendlich empfinde ich diese ganzen „Ausbildungen“ nur als Preistreiber, mehr nicht. Hier in der Region sind die Absolventen dieser Schulen eher das Schlusslicht was Qualität angeht.
Ich spreche hier natürlich nur für meine Region, anderswo darf das gerne anders sein. Es ist ja alles sehr vom Vetamt vor Ort abhängig! Unser Amt präferiert ganz klar einen bestimmten Anbieter.