Ich hab hier ganz unterschiedliche Charaktere. Beim Mali war es einfach nach der ersten unangenehmen Behandlung vorbei mit der Kooperation. Der ist da aber speziell und findet Manipulation im Gesamten von kleinauf richtig doof mit Hang dazu, sich da auch noch richtig reinsteigern zu können.
Bei ihm klappt tatsächlich Gehorsam am besten, „auf Augenhöhe“ wird es immer schlimmer und wie gesagt, hält auch nur solange bis es dann wirklich mal unangenehm wird. Der macht da auch Unterschiede ob ich das bin oder ein Fremder (der das seiner Meinung nach erst recht nicht darf).
Mittlerweile ist er da aber aus dem gröbsten raus und lässt sich wirklich artig behandeln, aber so zwischen dem 1 und 2 Lebensjahr war das manchmal echt kein Zuckerschlecken.
Stress hat er beim Tierarzt keinen, der ist da auch super gerne, lässt sich durchkraulen, nimmt Futter und alles, aber wenn es an Manipulation geht, ist der Spaß einfach vorbei bei ihm und das löst er dann so, wie kleine Mali-Buben das eben so lösen.
Ganz schlimm waren Augentropfen und elektrische Zahnbürsten.
Bei den anderen kann man gut über Medical Training arbeiten, die ticken da anders. Vor allem bei Hunden die eher zur Angst und Flucht neigen, hab ich damit gute Erfahrung. Bei purer Aggression mit Zahneinsatz wie gesagt weniger.
Klingt aber nun alles schlimmer als es ist, wir sind gern Gesehene Gäste, ich sichere vernünftig und der Gehorsam sitzt an der Stelle auch.
Sollte er auch, mMn. Meine Hündin hatte im Frühjahr eine Vaginaluntersuchung, da sollte man im Zweifel auch einfach mal sagen können „das ist jetzt so, reiß dich zusammen“, schon um Verletzungen vorzubeugen und angenehm ist das einfach nicht, aber nun auch wahrlich nichts, was ich daheim üben würde.
Ja und der Jagdhund ist sowieso einfach nur eine einzige Artigkeit 