Beiträge von WorkingDogs

    Mir geht es auch gar nicht um ein Horrorszenario, aber ich nutze sowas selbst und frage mich echt, wie man in diesem Fall auf die Idee kommt, dass das ne Lösung wäre. Mir wäre das viel zu gefährlich. Muss am Ende ja sowieso jeder selber wissen, aber ich vermute mal, dass die eigenen Erfahrungen mit den Dinger eher gering sind und viel mehr nachgeschrieben wird, was man irgendwo aufgeschnappt wurde..

    Ich bin da auch noch skeptisch. Gar nicht mal wegen dem Untergrund denn er hat ausschließlich bei glatten Untergründen Angst zu rutschen. Alle anderen sind ihm egal

    Du musst dir das so vorstellen, da läuft ein Band mit mehreren KM/H Geschwindigkeit und daneben bleibt einfach ein Abstand der sich nicht bewegt, tritt der Hund auf diesen Abstand, wird das betroffene Bein abrupt gestoppt.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Gefühl einen Hund kalt lässt der was das angeht bereits in anderen Bereichen Auffälligkeiten zeigt.

    Im schlimmsten Fall versucht der ganze Hund zu stoppen oder in Panik zu flüchten, versucht über die Begrenzung zu kommen, bleibt dort nochmal mit einem Bein hängen, oder verklemmt sich gar, usw.

    Wie gesagt, klingt immer alles nett, aber die Gefahr sollte man nicht unterschätzen, die Dinger sind nicht ohne.

    Aber doch nochmal ne Frage zum Laufband. Es gibt ja auch Walking Pads. Die sind natürlich nicht fürs Joggen gedacht, das ist klar. Wie schnell muss das ding denn laufen damit ein Hund gleichmäßig traben kann? Oder sind die Dinger generell ungeeignet dafür?

    Mein Mali braucht mindestens 8km/h für Trab, darunter fällt er in den Pass, mein DSH trabt bereits um die 6-7km/h, da ist kein Pass installiert. Das ist dann langsamer Trab, wirklich interessant sind Geschwindigkeiten ab 10km/h, zu langsam führt bei meinem Mali beispielweise dazu, dass er sich fest macht und verspannt.

    Das ist also wirklich recht individuell, bei einem sportlichen Border würde ich auch um die 8km mindestens rechnen.

    Nachtrag: ach die Dinger meinst du. Nein! Du brauchst eine Führung bei einem Hund, du musst sicherstellen, dass der Hund wirklich auf dem Band läuft und nicht seitlich oder nach hinten/vorne abhaut oder sich gar vertritt. Je nach Hund braucht man auch befestigungen fürs Geschirr und den Hals. Du kannst auch nicht einfach ein Laufband für Menschen nehmen, es sei denn, der Hund ist wirklich super cool und ich nenne es mal "talentiert", was ich bei deiner Beschreibung so gar nicht sehe. Mir wäre die Gefahr da viel zu groß für Verletzungen mit der Untergrundgeschichte und der Panik.

    Ich glaube nicht, dass du mit einem Laufband glücklich werden würdest. Das klingt immer so toll, aber bei einem Hund, der bei Untergründen Panik bekommt, ist das nichts, das Geld kannst du dir mMn sparen.

    Das Ganze ist nicht ganz ungefährlich, einen Paniker würde ich da im Leben nicht draufstellen. Wir reden hier ja von Geschwindigkeiten um die 8-15kmh, wenn der Hund sich kurz vertritt, gibt es einen schrecken, der Hund sollte sicher genug sein, einfach zu lernen, wo er laufen muss, ohne Angst oder gar Panik zu bekommen. Wenn der Hund plötzlich rausspringen möchte, scharf bremst oder sowas riskierst du schwere verletzungen.

    Ja, ein Laufband ist eine tolle Sache, aber nicht für jeden Hund geeignet und grade Paniker sehe ich darauf so gar nicht. Manchmal würde mich bei solchen Empfehlungen ja wirklich interessieren, wer sowas überhaupt mal selber genutzt hat.

    Ja, absolut. Ich kann das überhaupt nicht ab.

    Das war eines meiner zwei Hauptkriterien bei der Suche nach einem Hund dazumal.


    Klar, viele Leute sind tagsüber nicht zuhause und kriegen das nicht mit.

    Aber ehrlich, dieses permanente Gekläffe geht irgendwann einfach an die Substanz.


    Ich glaube Wachtrieb gibt irgendwann Probleme, sofern man nicht irgendwo in der Einöde wohnt.

    Wie gesagt, Wachtrieb ungleich kläffen.

    Wachtrieb soll ja ähnlich nützlich sein wie ein Hütetrieb, da kann ich ja auch keinen Hund gebrauchen, der nur kläffend um die Herde rennt und beim nächsten Reh erstmal die biege zum jagen macht.

    Ich liebe den Wachtrieb zum Beispiel, wenn ich hinten am Hof bin und angeschlagen wird, bei Besuch der den Hof betritt. Würde ich sonst gar nicht mitbekommen. Aber wenn jeder Fußgänger angekläfft werden würde, was soll ich damit anfangen?

    Ein Wachhund sollte schon unterscheiden, ob jemand das Grundstück betritt oder nur dran vorbei geht.

    Mit dem Wachtrieb ist es aber so, dass da bei vielen Rassen auch nicht mehr so sinnvoll drauf geachtet wird und es natürlich entsprechend verwäscht und sinnlos wird. Wieder andere Rassen sollten einfach nur möglichst viel Alarm veranstalten, das war sicherlich auch zu gewissen Zeiten so gewünscht, fällt für mich aber auch eher unter kläffen und stark werden am Zaun. Also Zaunpöbler.

    Viele Hunde neigen aber zum kläffen, weil das einfach ein geiles Erfolgerlebnis ist. Hier hat auch der Border Collie kläffen wollen, der neigte sogar recht stark zum rumkläffen.

    Mein Bruder ist Eigentümer eines EFH, welches er auch bewohnt. Sein Hund konnte anfangs nicht gut alleine bleiben. Wenn er zur Arbeit fuhr, blieb der Hund ca 4 Stunden alleine, bis meine Mama ihn abholen ging. Anfangs hat er in der Zeit dauerhaft gebellt und geheult. Die Nachbarn haben das Veterinäramt eingeschaltet.

    Meine Mutter hat den Hund dann morgens direkt genommen (Ist extra deutlich früher aufgestanden), bis er dann alleine bleiben konnte. Aber, er hat gebellt sobald Jemand am Haus vorbei ging, am Haus gesprochen hatte, der Postbote da war, etc.

    Ende vom Lied: Veterinäramt :see_no_evil_monkey: Er musste mit der Kamera aufzeichnen, die ganzen 4 Stunden, um zu beweisen, dass der Hund nicht non stop bellt und gechillt Zuhause bleiben konnte. Das Video hat er, auf seine Kosten, von einer Hunde Psychologin auswerten lassen und dem Vet-Amt dann zugesendet. Erst danach war das Thema erledigt. Nachbarn können da schon sehr viel reißen.

    Ja, das ist wahr. Das ist sehr schwierig und leider wird auch oft direkt das Amt eingeschaltet und kein Gespräch gesucht. Bekannter von mir hatte das Amt schon 5x zum Zwinger ausmessen vor Ort, jedes Mal war der Zwinger unverändert und ausreichend groß. Aber einer Nachbarin passt halt nicht, dass der Hund da stundenweise in seiner Abwesenheit drin ist (der bellt nicht mal und darum geht es gar nicht).

    Wobei ich es auch schon irgendwo verstehen kann, Hundegebell kann sehr störend sein, auch je nach Stimmlage.

    Mit manchen Dingen muss man aber auch einfach Leben als Betroffener, haha. ich hab in der Großstadt damals Klavier gespielt :D Manche Nachbarn waren begeistert, wieder andere haben direkt laut Musik aufgedreht wenn ich anfing. Fakt ist halt, dass ich es nun mal darf, in einem bestimmten Zeitrahmen.

    Das traurige war, dass ich doch recht viel Ausschuss hatte an groben Fehlern bis mangelhaft. Sehr viele M-Zacken in den Kämmen sowie zu viel Pfeffer im Gefieder.

    Die Grundqualität war allerdings super. Ich habe viel auf Zacke selektiert, alle M-Zacken natürlich raus und auch zu viel Pfeffer raus.

    12 Hennen ist super, nächstes Jahr möchte ich dringend das Thema Bruteigewicht angehen, da brauche ich massig Eier.

    So, bei mir war es ja lange ruhig. Im Sommer haben wir immer sehr viel um die Ohren. Letzte Woche habe ich für die Ausstellungen sortiert. Es war ein absolutes Hahnenjahr. Der Wahnsinn.

    12 Hennen und 2 Hähne habe ich zum Ausstellen. Die Hennen werden jeweils zu sechst mit einem blutfremden Hahn eine neue Zuchtgruppe bilden, ich stocke also auf auf zwei Linien Ramelsloher.

    Bielefelder verkaufe ich ab, fehlerhafte Ramelsloher Junghennen genauso. Die Junghähne aller Rassen werden jetzt nach und nach geschlachtet, die kauft keiner, nicht mal zum Spottpreis.

    Auf der Suche bin ich nach Tieren von Zwerg-Hamburgern blau. Ich selbst habe ein paar silberlack Tiere, möchte aber gerne blau haben.

    Bei den Pommernenten hole ich nächstes Wochenende zwei blaue, blutfremde Erpel ab.

    Meine neuen Laufenten möchte ich gerne noch um 4 Enten ergänzen.

    Die Leinegänse werden im Dezember dezimiert auf das ursprüngliche Zuchtpaar.

    Wachteln sind erstmal verkauft, mal sehen ob ich nächstes Jahr nochmal brüte, das machen gefühlt einfach zu viele, der Verkauf ist schwierig geworden.