Ich würde als Nächstes mal den Urin und die Prostata Checken lassen.
Beiträge von WorkingDogs
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Aber -Manu- schreibt von jahrelanger Erfahrung auch mit problematischen Hunden.
Ich persönlich würde erstmal große medizinische Diagnostik fahren.Sollte da nichts gefunden werden,Trainer suchen der sie mit AL Labradoren wirklich auskenntUps, hab ich überlesen. Gibt aber auch genug Halter mit Erfahrung wo es schiefgeht und die vieles nicht sehen oder falsch einschätzen.
Mein erster Weg wäre ein Trainer der Erfahrung hat und sich das Gespann mal ansieht, ansieht wie trainiert wird, usw. Oft ist dann schon vieles klar.
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Der war unausgelastet, nicht Hirn-aus. Das klingt für mich also nach einem größeren Problem als nur "is halt AL", entweder stimmt was mit dem Hund oder mit dem Umgang mit dem Hund nicht (oder beides, zusätzlich zur mangelnden Auslastung).
Du bist aber ein erfahrener Hundehalter. Das macht einen großen Unterschied aus. Nur weil man nicht ausbildet oder die Hunde arbeitet, fällt ja nicht die Erziehung weg. Grade Anfänger müssen sich erziehungstechnisch aber auch erstmal zurecht finden und sind noch viel mit sich selbst beschäftigt.
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Ansonsten verstehe ich den rauen Ton hier grad überhaupt nicht (bis auf das mit der AL und der fehlenden Diagnostik).
Hund beißt, trägt vorbildlich erstmal einen Maulkorb (wird sonst mehrstimmig hier dazu geraten)
Hund ist komplett drüber, Programm wurde heruntergeschraubt, was Konsequenz bedeutet kennt man offenbar auch, langsam (über Monate!) rantasten vernünftig erstmal das Haus verlassen zu können usw (wird sonst mehrstimmig hier dazu geraten)
Freilauf bekommt der Hund auch regelmäßig, da er hier vollens unter Kontrolle ist. Das fehlt bei vielen "Problemhunden" ja sogar komplett...
Über die fehlende Arbeit, ja, kann man streiten, aber versetzt euch in die Lage des Halters .. mit "SO" einem Verhalten auf den Platz? Dummy? Der ja als noch alles normal war offenbar vernünftig ausgelastet wurde, der Wandel kam ja urplötzlich.
Diese Schübe und dieses echt heftige Verhalten ÜBER NACHT nach einer völlig unspektakulär verlaufenden Welpenzeit ist sicherlich NICHT normal bzw "muss man sich nicht wundern, wenn..."
Und dann will man über den Schreibstil des TEs Rückschlüsse bilden wie er mit seinem Hund umgeht...
Mir kam der Text alles andere als naiv oder uninformiert vor was Hundeverhalten betrifft, schlicht verzweifelt.Der raue Ton entsteht wohl dadurch, wenn keine Smileys genutzt werden. Etwas was ich unter erwachsenen Menschen total ok finde.
Wozu geraten wird, das ist davon abhängig wer welche Rasse hält. So entstehen verschiedenen Meinungen und Ansichten. Ein junger Hund der im Übersprung ein Ventil sucht ist etwas anderes als ein x Jahre alter Gebrauchshund der eine gewisse Ernsthaftigkeit an den Tag legt und wirklich beschädigen will.
Bei so Junggemüse reicht normalerweise ein ordentliches Echo und das Thema ist erledigt. Spart Geld, Nerven und tut dem Hund auch besser. Verstehen die sehr gut, machen Hunde untereinander nicht anders. Für Arbeitshunde etwas absolut nicht ungewöhnliches, ich würde es schon fast als normal bezeichnen dass das vorkommen kann im Rahmen der Grunderziehung, sind eben auch viele mittlerweile überdreht gezüchtet.
Prinzipiell versetze ich mich lieber in die Lage des Hundes. Arbeits- oder Sportrassen sind da einfach gerne anders gestrickt und man kauft sich die, weil die so sind. Das hat eben nichts damit zu tun, dass man im Alltag gerne draußen oder sportlicher ist. Die sind bei unsicheren Anfängern auch gerne nochmal anders schlimm als in erfahrenen Händen ohne Arbeit wenn sie etwas unausgelastet aber dennoch geführt sind.
Und für manche Charaktere brauchts dann auch noch einen ganz besonderen Humor und Sicherheit beim Hundehalter, zu wissen was man tut und sich nicht von der Außenwelt verrückt machen zu lassen. Die Leute halten sich mit ihren Meinungen ja ungerne zurück, egal wie unqualifiziert diese ist, davon lassen sich Anfänger dann zusätzlich verunsichern.
Ist einfach eine andere Welt als das was sich die meisten unter Hundehaltung wohl vorstellen. Deshalb kann man nur raten, sich einen Trainer zu suchen der sich auskennt und seine Hunde rasseüblich auslastet, auch mal über die Papiere schaut und dann anleitet.
Natürlich kann auch gar keine AL sein. Genauso kann es sein, dass dem Züchter sehr viel ambitioniertes und gut informiertes erzählt wurde und der Züchter sich dachte, dass jemand der sich so gut informiert hat weiß was er sich holt. Gibt’s alles. Vielleicht haben wir hier auch einen silber Labbi vor uns wo der Weimaraner durchkommt und wo der Züchter mit AL wirbt aber es gar nicht stimmt.
Nichtsdestotrotz kann auch schon viel kaputt gemacht worden sein durch einen Sozialisierungsmarathon und einfach zu viel des Guten. Und auch von einem Standardlabbi oder Weimaranermix Junggemüse würde ich mich nicht beißen lassen. Ich lass mich von Kindern doch auch nicht treten oder von Halbwüchsigen beleidigen, aber auch nicht alle Kinder sind einfach nur artig und kämen nicht auf eine solche Idee.
Ob das Verhalten über Nacht da war? Nun ja, solche Aussagen kommen ja häufig. Oft war es dann doch absehbar, dem Halter fehlte aber das Wissen und die Erfahrung die Probleme kommen zu sehen.
Dem Menschen bleibt nur, sich einen kompetenten Trainer zu suchen und zu lernen damit umzugehen oder den Hund abzugeben.
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Es geht hier nicht um das Beißen, sondern das extrem hohe Erregungslevel was Madame an den Tag legte, was überhaupt erst diese Übersprungshandlungen verursacht hatte.
Warum man sich bei einem hohen Erregunsniveau beißen lässt ist wohl etwas, was ich nie verstehen werden. Dass die ausprobieren sich ein Ventil zu suchen ist nichts ungewöhnliches. Ein deutliches Echo wäre da wesentlich angebrachter gewesen als monatelang Maulkorb. Wahrscheinlich hätte sie das dann auch mal in ihrem Energielevel gehemmt.
Man kann draußen, den Hund 83x blocken
Ja, blocken ist solchen Hunden oft egal, da muss der Strafreiz schon deutlicher sein.
Du kannst mit Leckerlis draußen arbeiten oder mit "Umdrehen"....es reagiert nur der Körper....das Streßlevel lässt für anderes kein Platz.
Leckerlis pushen den Labbi sehr schnell bei falscher Anwendung und umdrehen fällt wieder in die Kategorie „egal“. Und irgendwann kickt der Jagdtrieb so sehr, dass Futter da auch nicht mehr gegenan kommt. Auch beim Labbi. Im Aufbau pusht es, und später ist es nicht mehr wertig genug.
Schätze mal hier fehlen auch deutlich Grenzen, die so ein Hund braucht. Durchgearbeiteter Gehorsam (Leinenführigkeit, Wegepflicht, Deckentraining, Rückruf) sowie vernünftige Ausbildung im Dummybereich/Jagdlich hätten hier die Basics gelegt und den Hund vernünftig entwickelt was Impulskontrolle und den Umgang mit Frust angeht.
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Das wär auf jeden Fall mein Gebrauchshunde-erster-schritt
In dem Lager ist dafür das Deckentraining üblich. Wir fahren in der Hundeschule (jagdliche Schule, mit viiiiielen AL Labbis) da sehr gut über Zwang. Lediglich echte Entspannung und Ruhe belohnen wir mit Futter. Die sind in der Regel so krass Futtermotiviert, Anfänger ziehen sich die Hunde nur hoch wenn sie das positiv aufbauen wollen.
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Ich brauche als Hund keine Couchpotato.
Doch, genauso liest es sich.
Ich lese Ruhe, Ruhe, Ruhe, Impulskontrolle, Ruhe, Hundeschule, Ruhe.
Ich führe selbst einen Labrador aus der Arbeitslinie.
Gesundheitlich finde ich nun schwer zu beurteilen, da Stress natürlich auch krank macht. Henne - Ei?
Dummysport oder auch die jagdliche Ausbildung ist das wofür man sich diese Hunde anschafft. Als Anfänger am besten unter Anleitung.
Meine Hündin würde auch gerne Zwangsverhalten zeigen und ist in ihrer Art auch gerne sehr übertrieben. Das muss man lenken und ist nichts für eine normale Hundeschule. Ich arbeite da durchaus auch mit Zwängen, der Futtertrieb ist abartig und bei falschem Training kann man sich diese Hunde unheimlich pushen.
Ich vermute mal, dass ein großes Problem ist, dass du sehr viel unterwegs warst/bist und dir das Verhalten damit absolut generalisiert hast. Also das Gegenteil von dem was du eigentlich erreichen wolltest. So dieses ganz klassische sehr viel Zeit und Energie reinstecken. 5 Gänge zurückschalten und an den Basics arbeiten wäre da wohl besser gewesen. Generell würde mich mal interessieren, wie die Hundeschule damit umging dass du eine Stunde vorher bereits da sein musstest um den Hund zu regeln?
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als ob ich da schon Angst drum haben müsste, wenn die mit dem wilden 35 kg Goldierüden spielen würden?
Ja, müsstest du. Und grade bei diesen Rassen solltet ihr dann auch wirklich Spiel erkennen können und bereit sein den Retriever entsprechend zu regeln. Ich persönlich erlebe die meisten kleinen Begleithunde nicht als Durchsetzungsstark, die kommen beim Retriever gerne unter die Räder wenn dieser „spielen“ möchte. Lediglich Dackel und Terrier habe ich bislang als sehr vehement darin erlebt, großen und stürmischen Hunden klipp und klar zu vermitteln, dass die sich vom Acker machen sollen.
Das ihr keinen kleinen Begleithund wollt kann ich verstehen. Es ist schon viel Fellpflege und man ist oft sehr nah dran an einer Qualzucht.
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Ja nu, irgendwas ist immer. Mit irgendwas wird man bei einem Tier leben müssen.
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Mein erster Gedanke war Labrador.
Darf ich mal fragen, warum?
Ich finde Labbis extrem bollerig und distanzlos, in Kombination mit jüngeren Kindern finde ich da vorsichtigere Rassen weitaus passender. Meine hat auch kein Thema damit, andere Menschen oder Hunde einfach über den Haufen zu rennen. Das zu unterbinden hat schon ein recht rabiates Vorgehen benötigt. Zusätzlich löst sie ihr Konföiktverhalten eben darin, noch distanzloser und nerviger zu werden. Für Kinder finde ich die total unpassend. Dazu die Größe und der Faktor Gesundheit.
Ich würde euch zu einem älteren Mischling raten. Da wisst ihr was ihr bekommt. Ich finde das klingt nicht nach Welpe oder Junghund, dafür soll der Hund zu wenig fordern und zu gut funktionieren. Ist ja auch nicht schlimm, gibt ja auch genug ältere Hunde die abgegeben werden. Ja, Kinder lieben Welpen, aber das ist auch das einzige Argument. Die Kinder werden auch einen älteres Mischling lieben.